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M 51 |
Ort |
Logbuch
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Bilder |
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0 |
Celjabinsk |
Die richtige Straße
nach Omsk zu finden, ist nicht ganz einfach, aber wenn man sich etwas nach der
Himmelsrichtung orientiert, klappt es schon. An der Stadtausfahrt, erlebe ich seit meiner
Einreise, die typische Kontrolle des Fahrzeuges durch die Polizei. Ich dachte,
dass diese
Regelung etwas gelockert wurde, aber mir scheint, dass es im Osten genau so gehandhabt
wird, wie zu "alten Zeiten". Ich muss mich in eine Liste eintragen, das Fahrzeug
wird besichtigt und dann kann ich weiterfahren. Die ersten 50 Km sind fürchterlich, dann
bessert sich die Straße. Die Landschaft ist nicht gerade abwechslungsreich. Sümpfe
wechseln sich mit Wiesen und Felder ab. Der Autoverkehr hat jetzt erheblich nachgelassen.
Es sind kaum noch LKW´s anzutreffen.
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| 4624 |
468 |
Grenze zu Kasachstan |
Leider verläuft die
M 51 ein kleines Stück über kasachisches Gebiet. An eine Auflösung des Sowjetischen
Machtbereiches, haben die Straßenplaner wohl nicht gedacht, sonst hätten sie die Straße
wohl etwas weiter nördlicher verlegt. So wird ein Grenzübertritt fällig. Neu ist, daß
man auf russischer Seite gar nicht kontrolliert wird, sonder nur eine kleine Gebühr (ca.
DM 0,50) bezahlen muss. Wohl um das Gehalt der Beamten zu sichern?. Bis auf die
Wartezeit in der Schlange für besagte Gebühr, ist die Grenze kein großes Problem. Auf
kasachischer Seite, kann ich ohne große Diskussion den Grenzposten passieren. Die Straße
auf kasachischer Seite ist deutlich schlechter.
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495 |
Kontrollpunkt |
Für die Kasachen ist
die M 51 eine gute Einnahmequelle. Denn hier kann nach belieben abkassiert werden. Für
mich wird nur die Autoversicherung fällig. Ökosteuer entfällt aus nicht bekannten
Gründen. So bin ich mit DM 11,46 für genau einen Tag dabei. Die 300 $US für die
Transportgebühr, werden nicht erhoben, da ich eindeutig als Wohnmobil durchgehe. Hier ist
man informierter, als an anderen Grenzen von Kasachstan, wo diese Frage nicht so eindeutig
und schnell geklärt werden konnte.
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655 |
Grenze |
Hier verlässt man
Kasachstan wieder. Zuvor wird man kurz von der kasachischen Polizei kontrolliert. Die
Straßen in Kasachstan sind übrigens noch erheblich schlechter, als in Russland.
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675 |
Kontrollpunkt |
Russischer Kontrollpunkt. Ich brauche nur die Zollerklärung die ich bei der Einreise nach
Weisfußland ausgefüllt habe vorzuzeigen, um dann weiterfahren zu können.
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| 5001 |
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Omsk |
Es ist nicht ganz
einfach, in das Zentrum von Omsk zu gelangen, da es nicht ausgeschildert ist. Ich finde
ein empfehlenswerten Standplatz am Abfertigungsgebäude für die sibirische Flussschifffahrt
(man sieht es rechts unten, wenn man über die einzige Brücke in die
Stadt fährt). Omsk ist das Tor zu Sibirien. Von hier aus kann man mit dem Flussschiff
noch bis zu 2750 Km weit auf den sibirischen Flüssen Richtung Norden fahren. Es ist eine
alte Residenz und ein alter Handelsplatz. Es gibt hier eine schöne Altstadt. Nach
ausführlicher Besichtigung, geht es dann wieder weiter nach Osten. Die Ausfallstraße
nach Novosibirsk führt automatisch auf die neu gebaute Magistrale, die immer parallel zur
Transsib führt. Die Straße ist ausgesprochen gut, nur die Landschaft ist sehr eintönig.
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| 5616 |
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Novosibirsk |
Ich erreiche die
Industriestadt Novosibirsk am Vormittag. Die Fahrt von Omsk nach Novosibirsk, war sehr
eintönig. Die Straße führte über weite Strecken nur durch Sumpfgebiete. Die Stadt
selber ist nach der langen Eintönigkeit erfrischend. Durch Zufall entdecke ich das
Deutsche Konsulat. Auch hier kann man mir keine Informationen über die Situation an der russisch
- mongolischen Grenze geben. Ich besichtige die Stadt, tanke alle Tanks und Kanister voll,
da der Diesel immer teurer wird. Da es unerträglich heiß geworden ist in der Stadt, suche
ich mir einen netten Übernachtungsplatz etwas außerhalb.
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