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Nachdem der Terchin Tsagaan Nuur erreicht wurde, stellte sich die Frage, ob man um das Changaimassiv westlich herum fährt, oder ob man eine Durchquerung versucht. Aus Zeitgründen, haben wir uns für eine Durchquerung entschieden, da eine Umfahrung ca. 3-4 Tage gedauert hätte. Die gewählte Strecke barg allerhand Risiken, da wir nur über wage Informationen aus den Landkarten verfügten. Über den aktuellen Zustand konnten wir keine Informationen erhalten.

0 Zwischen den beiden Seen Terchin Tsagaan und Chödöö Nuur. Die Piste führt nach W.
8 o. Namen N 48º 05´ 00´´   E 99º 32´ 00´´  
Man passiert eine Ortschaft. Der Name war nicht herauszufinden. Von hier führt eine Piste Richtung SSW nach Changai (ca. 18Km)
Brücke N 48º 04´ 00´´   E 99º 23´ 00´´  

Brücke über den Terchin Gol. Bevor man die Brücke erreicht (Piste biegt nach rechts zur Brücke ab) geht die Strecke nach Changai ab. Diese Piste führt auf eine Brückenbaustelle zu um dann nach Süden abzubiegen. Die Piste nach Changai birgt keine großen Schwierigkeiten und ist einigermaßen gepflegt.

49 Changai N 47º 51´ 58´´   E 99º 26´ 10,3´´  

Ort ohne große Versorgungsmöglichkeiten. Tankstelle. Hier muss man irgendwie den Fluss überqueren, da die Piste jetzt an der westlichen Talseite entlang führt. Die Brücke im Ort ist wegen Baufälligkeit gesperrt. Man folgt immer den Telegrafenstangen. Teilweise passiert man sehr sumpfige Stellen, bzw. die Piste führt sehr schräg am Hang entlang.

60 o. Namen N 47º 50´ 15´´   E 99º 13´ 23´´  

Die Piste biegt scharf nach S ab (den alten Telegrafenstangen folgend) und führt gleich durch ein Sumpfgebiet. Hier kann man sich leicht verfahren, da die Hauptspuren gerade aus weiterführen, aber nach einigen Km bei einem Gebäudekomplex enden. Die Piste verläuft jetzt immer an den Talhängen entlang, da sich im Tal teilweise ausgedehnte Sumpfgebiete befinden.

90 Önderbeer Ende der Telegrafenstangen und einsamer Gebäudekomplex. Die Piste biegt leicht nach W ab.
124 Pass N 47º 30´ 00´´   E 98º 56´ 43´´   2845 mtr.

Man überquert einen Pass. Die An- und Abfahrt zum Pass ist sehr feucht und bei starkem Regen evtl. kaum befahrbar. Die Nördliche Seite des Passes ist außerdem sehr steil. Auf der Südseite führt die Piste in einem Hochtal entlang. Auch hier gibt es sehr feuchte stellen. Später weitet sich das Tal und die Piste wird trockener.

157 o. Namen Man passiert eine große Baustelle, oder Mienenbetrieb.
124 o. Namen N 47º 12´ 30´´   E 98º 46´ 00´´  

Die Piste nach Otgon biegt nach W ab. Um nach Baianchongor zu kommen, kan von diesem Punkt auch die Piste nehmen, die hier in SW Richtung nach Zag führt. Die Piste ist gut und führt über Langezeit in einem Trockental entlang.

214 Zag Industrieort ohne Besonderheiten. Kurz vor Zag muss man noch einen recht großen Fluss durchqueren. Danach den Strommasten in Richtung Osten folgen.
329 Galut N 46º 39´ 00´´   E 100º 11´ 00´´  

30 Km vor Galut kommt man durch Mandal. Hier gibt es ein altes Kloster, das nicht zerstört wurde. Auch führt die Piste durch eine schöne Felsenlandschaft. Galut bietet kaum Versorgungsmöglichkeiten. In der Fulgnavigationskarte ONC F-8 ist dieser Ort fälschlicherweise als Bajanchongor ausgewiesen. Nach Galut muss man einen Salzsee durchqueren. Das kann bei Regen problematisch werden

405 Bajanchongor N 46º 11´ 17´´   E 100º 42´ 52´´  

Aimagzentrum mit ausreichender Versorgung. Tankstelle, Flughafen und einer Asphaltstraße. Hier trifft man auch auf die südliche O-W Straße (Straße der Freundschaft) durch die Mongolei.

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