Zentrale Mongolei  

Taiga, Berge und endlose Graslandschaften...
   

 Machtzentrum vergangener Zeiten...

Am östlichen Rand des Archangaj Gebirges, befindet sich auch die Wiege des einstigen mongolischen Imperiums: Karakorum (schwarzer Berg) die ehemalige Hauptstadt des größten Weltreiches aller Zeiten. Gelegen im Orchon Tal, am Rande des Archangai Gebirges. In diesem Flusstal befinden sich in der Nähe auch kulturgeschichtliche Zeugnisse noch viel älterer Reiche. Dazu zählen Grabstätten alttürkischer Khane, die Ruinen der ostuigurischen Hauptstadt Char balgas und die der anderen Hauptstädte verschiedener Steppen- und alttürkischer Reiche.

Am bekanntesten dürfte aber die Klosteranlagen des größten buddhistischen Klosters in der Mongolei, des Klosters Erdene zuu sein. Diese Stätten liegen alle im Gebiet des Orchon–Tals, das mit zu den landschaftlich reizvollsten Regionen der Mongolei zählt.

 

 Von Göttern und Vulkanen...

Das Archangaj-Gebirge befindet sich als mächtiger Block fast in der Mitte der Mongolei. Seine höchsten Erhebungen erreichen über 4000 mtr. Otgon Tenger mit 4021 mtr., nicht nur Kultstätte, sondern auch eingebettet in einer einmaligen Landschaft. Die Gipfel sind meist den ganzen Sommer über mit Schnee bedeckt. In den Tälern kommen zahlreiche Lärchenwälder vor.

Eine der wohl spannesten Landschaften in der Mongolei ist der Ausklang des Archangai Gebirges Richtung Westen. Hier ändert sich die Landschaft dramatisch, gerade eben noch Gebirge mit saftigen Wiesen und dann Wüste pur. Nur wenig bekannt ist diese Region der Mongolei. Touristisch nicht erschlossen, bietet das Gebiet viel Freiraum für die eigene Erkundung. Das grösste Sanddünengebiet innerhalb der Mongolei befindet sich hier, wie auch viele kleine, völlig vom Sand eingeschlossenen, Süsswasserseen. Steppenfuchs Reisen bietet seit  2011 in diese Region die ersten "Expeditions" Reisen an.

Im nördlichen Archangaj  - Gebirge befinden sich saftig grüne Wiesen und klare Seen. In den Tälern der Gebirgskämme trifft man auf viel Wald. Hier liegt auch der wohl schönste See der Mongolei, der Terchijn Zagaan Nuur. Vom Kraterrand des Chorgo, eines erloschenen Vulkans in der Nähe des Sees, dessen Eruptionen erst zum Anstauen eines Wasserlaufes und damit zur Bildung des Sees geführt haben, hat man die beste Aussicht über den See und auch über weite Teile des nördlichen Archangaj.

 

 Gegensätze erleben...

Den ganzen Gegensatz dazu bildet der südliche Archangaj. Hier sind deutlich der Einflüsse der Gobi erkennbar. Die Landschaft ist waldlos wesentlich karger als im Norden. Aber auch diese Region der Mongolei bietet sehenswerte Ziele. Am bemerkenswertesten sind in diesem Gebiet zweifelsfrei die heißen Quellen von Schargalshuut. Sie befinden sich nicht nur in einem sehr reizvollen Tal, sie gelten auch als besondere Heilquelle.

Steppenfuchs Reisen bietet für den zentralen Teil der Mongolei zwei unterschiedliche Touren an, die all diese Sehenswürdigkeiten beinhalten. Natürlich können wir auch in Absprache mit Ihnen eine spezielle Reise ausarbeiten, bei der wir viel konzentrierter auf das eingehen, was Sie am stärksten interessiert.