| Mythen |
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Die diversen mongolischen Stämme (Ulus = Befehlsbereich)
siedelten im Osten der heutigen Mongolei, zogen zwischen den Flüssen Onon,
Orchon und Kerulen umher und befanden sich unter der Führung einzelner
Anführer. Diese nannten sich je nach Abstammung Baatur ("Ritter") oder
Noyon ("Häuptling"). Auch Yesügei, der Vater Temudschins ("Dschingis Khan"
= "ozeangleicher Herrscher") (Temudschin war der Name eines der von Yesügei
gefangenen Tatarenhäuptlinge), war dank seiner edlen Herkunft ein solcher
Baatur und führte einen Stamm an. Dessen Urahnen wurden von den mongolischen
Geschichtsschreibern als Wolf und weiße Hirschkuh bezeichne. Damit wollte
man Dschingis Khan eine mystische Herkunft geben. Der vom Himmel erzeugte,
vom Schicksal auserkorene blaugraue Wolf Bortä-Tschino (auch Bört-a-Tschino
- er stellte den Himmel dar), war der Bräutigam der falben, strahlenden
Hirschkuh Maralghoa (die die Erde verkörperte), begründete als Urvater
das stolze Volk der Mongolen. Aus diesen beiden Tieren entwickelte sich
dereinst ein siegreicher Stamm, der sich noch heute mit diesen Symbolen
identifiziert. Die Heirat vom Wolf und der weißen Hirschkuh wurde als
die Geburt des mongolischen Volkes gedeutet. Der Wolf, das Ebenbild der
Krieger, steht für die Kraft der Mongolen, die Hirschkuh als Symbol der
Stämme und Schamanen. Nach der Heirat schwammen sie beide durch den Fluss
Onon, um sich am Fuße des heiligen Berges Burkhan-khaldun niederzulassen
und ihren ersten Sohn Batatschichan zur Welt zu bringen. Hier begann das
Leben des nomadischen Volkes. |
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| Owoos |
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Owoos (Götzenbilder)
sind Steinhaufen mit blauen Bändern (Blau ist die Farbe des mongolische
Volkes), die als Reisegottheiten auf nahezu allen Passhöhen zu finden sind.
Sie sind in der Mongolei sehr populär - Owoos heißt "ist zu Hause" - auf
alttürkisch und auf mongolisch obo ("ist zu Hause"). Sie sind ein Symbol
für die Verstorbenen im Krieg. Vor dem Krieg ließ Haan seine Tsereg-ers
je einen Stein auf den daneben liegenden Berg bringen. Damit wußte
er ungefähr die Anzahl der Tsereg-ers. Nach dem Krieg kehrte Tsereg-ers
Zurück und nahm einige Steine vom Owoo weg. Der Rest der Steine blieb liegen
für jene, die auf dem Kriegsfeld geblieben waren. Im Laufe der Zeit
wurde diese Sitte durch Aberglaube und Religion beeinflusst, aber das Grundprinzip
blieb immer gleich. |
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| Ulan-Bator
( Ulaanbaatar) |
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Das mongolische Oberhaupt des
Lamaismus Khan Zanabazar erklärte im Jahre 1639 den Standort seiner Prachtjurte
zur Hauptstadt des Landes und gründete Ulan Bator/Ulaan Baatar/Ulaanbaatar
(1337 ü.d.M), zuerst Urga (der Name ist vom mongolischen "Urgoo" abgeleitet,
was "Prachtjurte" bedeutet) oder Ugur genannt. Die Stadt, am Anfang eine
Nomadenstadt, hatte mehrere Namen: Da Huree, Bogdyn Huree und im Zuge der
Unabhängigkeit der Mongolei (1911) erhielt sie den Namen NiislelHuree. Nach
mehr als 20zig maliger Umsiedlung war die Stadt im Jahre 1778 endlich auf
dem Gebiet der heutigen Stadt Ulan Bator, am Nordufer des Flusses Tuul ,
gegenüber dem Bogd Uul ("Heiliger Berg", "Götterberg") fest angesiedelt.
Die kleine Stadt Urga dehnte sich rasch aus und verwandelte sich in das
religiöse, Handels- und administrative Zentrum des Landes. Im Jahre 1900
hatte Urga 30.000 Einwohner. Nach der Volksrevolution wurde Urga in Ulan
Bator (die Mongolen schreiben nur noch Ulaanbaatar und nennen ihre Stadt
liebevoll UB, gesprochen JuBi) umbenannt, was "Stadt der roten Helden" heißt.
In 100 Jahren hat sich die Einwohnerzahl um das 26 fache auf 790.000 erhöht.
75 % der einwohner sind unter 35 Jahre alt. Ulaanbaatar liegt wie Wien auf
dem 48.nördlichen Breitengrad . Die Temperatur im Sommer beträgt 17°C, im
Winter -23°C. Weitere große Städte der Mongolei sind Choibalsan mit 80.000,
Darkhan 67.000, Erdenet 60.000 und Ölgyi mit 29.500 Einwohnern.
Ulaanbaatar Stadtplan |
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| Mongolei |
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Die
Mongolei (offizieller Name Mongol Uls) hat 2,6 Millionen Einwohner und
ist 4,5mal größer als die Bundesrepublik, damit beträgt die Bevölkerungsdichte
nur 1,6 Einw./km². 87% davon sind Mongolen, der Rest Turkvöker, Kasachen,
Tuwiner und Russen. Die mittlere Höhenlage liegt bei 1580 m ü.d.M. Seit
209 v. Chr. gehörte das Siedlungsgebiet der Mongolen zum Reich der Hunen
die, wie alle Steppenvölker im stetiger Wanderschaft begriffen, zu einer
Bedrohung für das damalige China, ja selbst Europas, wurden. So sind denn
Teile der chinesischen Mauer zum Schutz gegen die Hunen errichtet worden
und nicht, wie dies manchmal dargestellt wird, wegen der Mongolengefahr.
Von 407 - 522 gehörte es zum Reich der Awaren und seit 730 zum Reich
der Uiguren. Um 1196 schwang sich Temudschin zum Fürsten des Stammes Mongchol
auf, dieser gab dem ganzen Volk den Namen "Mongolen". Temudschin (seine
Lieblinsfrau hieß Börte) unterwarf alle Stämme und wurde 1206 durch
eine Volksversammlung zum Dschingis Khan ("Groß-Khan") ernannt. Unter
seiner Führung dehnte sich der Machtbereich des Mongolischen Großreichs
auf nahezu ganz Asien u. Teile Europas aus.
Zur Zeit leben
60% der Einwohner in den Städten (1981 30%), 40% in ländlichen Gebieten;
die Anzahl der Nomaden beträgt nur noch 140.000, die Tendenz ist jedoch
wieder steigend. |
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| Bodo |
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Der Reichtum einer
Familie wurde bei den Mongolen nach alter Tradition danach bewertet, was
sie an Vieh besaß. Die Vermögenseinheit nannte man Bodo. 1 Bodo entsprach
dem Wert von: einem Pferd, einem Rind oder sieben Schafen. Als arm galt
eine Familie mit weniger als 50 Bodo. Eine reiche Familie hatte mehr als
1000 Bodo. |
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| Währung |
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1 Tugrik= 100 Mongo
1 EUR= 2000 Mongolischer Tugrik ( Stand 06.06.2009)
Den aktuellen Tageskurs Euro:Tugrik finden auf:
Umtauschkurs
www.oranda.com |
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| Mongolische
Namen |
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"Wer seine Vorfahren nicht 3000
Generationen Zurückverfolgen kann, verdient es nicht, ein Mensch genannt
zu werden", heißt es etwas übertrieben in alten mongolischen Chroniken.
Nach der Volksrevolution von 1921 wurden die Stammesnamen im Interesse der
Schaffung einer "einheitlichen sozialistischen mongolischen Nation" abgeschafft.
Dem persönlichen Namen wurde der Vorname des Vaters im Genitiv vorangestellt:
Enkhbaataryn Urangua ist also übersetzt "die kunstfertige Schöne" und Tochter
des "friedlichen Recken". Nach 80 Jahren geriet der Bezug zur Vergangenheit
und zur Herkunft der Familien somit in Vergessenheit. Heute wird der Name
einer Mongolin/eines Mongolen vom Namen des Vaters (oder Mutter) abgeleitet
(das ist der im Reisepass klein geschriebene Name; weil alle Geschwister
den gleichen Vaters-/ Muttersnamen haben, ähnelt er dem deutschen Familiennamen)
und mit einem Rufnamen (im Reisepass groß geschrieben - mit ihm wird auch
unterschrieben (entspricht dem Vornamen) ergänzt; Personen werden nur mit
ihrem Rufnamen (i.d.R. wird er dem Eigennamen vorangestellt) angesprochen.
Wenn eine Frau z.B. den Namen Hashbatyn Hulan trägt, wird sie mit Hulan
angesprochen, der Name ihres Vaters ist Hashbat. Ein Titel folgt i.d.R.
dem Rufnamen; er zeigt an, welcher Gesellschaftsschicht die Person angehört,
den Rang, den sie auf Grund ihres Alters oder ihres Status innehat oder
er gibt den Beruf an. So wird z.B. Ein Lehrer mit Batbayar Bagsh ("Lehrer")
oder eine ältere Person mit Sumiya guai ("Herr") angesprochen, wobei der
Ausdruck Guai auch für Frauen üblich ist. Nahestehende ältere Personen werden
oft mit "Mutter", "Vater", "Onkel", oder "Tante" angesprochen, auch wenn
kein verwandtschaftliches Verhältnis besteht. Ehepaare haben fast immer
verschiedene Vatersnamen. |
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| Flugverbindung
in die Mongolei |
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Die
mongolische Fluggesellschaft heißt MIAT (Mongolian Airlines).
Tickets kann man direkt bei der Fluggelselschaft ( MIAT ) erhalten. Die MIAT fliegt nur nach Berlin.
Weiterhin
kann man mit der AEROFLOT von Europa, oder über Peking ( Air China) in
die Mongolei kommen.
Günstige Flüge bekommen Sie auch unter: Airticket24.de |
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| Mongolische
Botschaft in Berlin |
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E-mail: mngwebmaster@yahoo.com, mongolbot@aol.com
Website:http://www.botschaft-mongolei.de/
Das Visum für die Mongolei kann auch ohne persönliche Rücksprache auf
dem Postweg beantragt werden und wird i.d.R. innerhalb weniger Tage erteilt.
Antragsunterlagen: ein mind. 6 Monate gültiger Reisepass auch für die
Kinder, 2 Antragsformulare, 3 Passfotos, Verrechnungsscheck über z.Zt.
33 € , Einschreibefreiumschlag. Ganz Eilige könne auch ein Touristenvisum
am Flughafen in Ulaanbaatar erhalten.
Visaantrag down loaden
Informationen des Auswärtigen Amtes für Mongoleireisen: http://www.auswaertiges-amt.de/ |
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| Deutsch
Botschaft in Ulan Bator |
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Botschaft der Bundesrepublik
Deutschland; Negtsen Undestnii gudamj 7 (C.P.O.Box708); MNG-211213
Ulan Bator 13; Tel.-Nr. 00976-11-323325, 323915, 320908 Fax: 00976-11-323905;
Website:http://www.ulan-bator.diplo.de/Vertretung/ulanbator/de/Startseite.html
E-mail: germanemb_ulanbator@mongol.net |
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| Mongolische
Sprichwörter |
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Eine
Vielzahl mongolischer Weisheiten finden Sie im Internet: www.yetiurin.de/france/extra/mong/mong.htm
Eine
kleine Auswahl davon wollen wir Ihnen präsentieren:
- Verfolge keinen Feind, den du schon bestraft hast
- Weilt der Gast auch nur kurze Zeit, so sieht er doch viel
- Eine in die Fremde gegebene Tochter gleicht einem in die Berge geschossenem Pfeil
- Habe mit Ausnahme des Vaters keinen Abgott, außer der Mutter keine Götzen
- Schande ist, das Frösteln des armen Dieners nicht zu bemerken, während man sich selber in Fuchs- und Lammfellen wärmt
- Besser ein dummer Wanderer als ein Weiser, der zu Hause sitzt
- Wenn du den Knüppel aufhebst um den Hund zu rufen, dann kommt er nicht
- Freundlichkeit zu jeder Zeit kostet nicht viel
- Wenn der mächtige Löwe altert, lauert er am Mauseloch |
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| Nationalhymne |
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Die
mongolische Nationalhymne hören Sie auf:
www.home-t-online.de/home/05572999872/womit.htm |
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| Kalender |
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Neben dem modernen westlichen
Kalender gibt es auch noch den alten mongolischen (gleich: chinesischer)
Kalender , bei dem sich die Monate nach dem Mond richten. Daher können
die Mongolen das Neujahrsfest zweimal feiern. Das traditionelle Neujahrsfest
ist der wichtigste Feiertag der Mongolen und heißt Tsagaan Sar ("Weisser
Monat"), es findet zwischen Ende Januar und Ende Februar statt. Die Vorbereitungen
auf das neue Jahr werden von Jahr zu Jahr intensiver betrieben. Damit
vermischen sich das christliche Weihnachtsfest und der bevorstehende Jahreswechsel
zu einer einzigen Jahresendfeier, die sich fast über 10 Tage erstreckt.
Viele Mongolen spotten dass die Mongolei das einzige Land auf der Welt
ist, wo der Wechsel von einem zum nächsten Jahr 10 Tage dauert. Eigentlich
wird nur 3 Tage gefeiert, weil die Großfamilien aber oft sehr weit auseinander
leben, braucht es viele Tage, um sie alle jeweils für 3 Tage besuchen
zu können. Und wie bei uns beginnt die ganze Feier besinnlich - mit dem
Bituun, dem heiligen Abend. An diesem Tag werden die letzten Vorbereitungen
getroffen und am Abend bleiben alle mit ihrer Kernfamilie zu Hause. Man
sitzt zusammen, isst Buus (s. weiter unten) und trinkt Tee sowie vergorene
und unvergorene Stutenmilch. Geschenke gibt es keine! Danach besucht man
die Nachbarn. Der nächste (erste) Feiertag (des neuen Jahres) heißt Shiniin
Negen und beginnt schon vor Sonnenaufgang. Die Frauen kochen Tee. Besonders
traditionsbewusste Mongolen gehen in ihre "Unglücksrichtungen" und kehren
auf dem Wege ihrer "Glücksrichtungen" (je nachdem, in welchem Tierkreis
sie geboren sind), um Glück für das neue Jahr zu erheischen (der falsche
Weg brächte Unglück!), nach Hause Zurück. Wieder zu Hause angekommen,
beginnen die Feiertage richtig. Hammelrücken, Buus, gesalzener Milchreis
mit Rosinen, gekochte Fleischstreifen, Kheviin Boov (ein längliches, abgerundetes,
wie eine Sohle geformtes Mürbeteigstück), Milchtee und Arkhi (der mongolische
Wodka) dürfen auf keiner Festtafel fehlen. Neben dem Arkhi ist jedoch
Uuts (Hammelrücken mit Fettschwanz) das Nonplusultra auf dem Tisch der
meisten Mongolen. In manchen Familien erfreut sich der Uvchuu (Rinderrücken)
immer größerer Beliebtheit.
Man trifft seine Verwandte,
wobei die Jungen die Alten mit einem Hadag (ein blaues Seidentuch als
Zeichen der Verehrung) begrüßen. Anschließend trinken alle zusammen Tee
und essen. Nahezu die gesamte Bevölkerung ist an diesen Tagen unterwegs,
um sich gegenseitig zu besuchen. Und alle sind ganz höflich zueinander
(sich zu streiten würde Unglück bringen), gearbeitet wird nur das Nötigste.
Die meisten haben sowieso ihre kostbare Nationaltracht, den Deel, angezogen.
Der zweite Tag - Shiniin hoyoron - verläuft im Prinzip so wie der erste,
nur das jungverheiratete Frauen an diesem Tag zuhause bleiben müssen.
Dafür trinken die Männer Wodka und fallen dann am dritten Heiligen Tag
- Shiniin gurvan manchmal beim Verwandtschaftsbesuch aus oder verschieben
ihn auf den vierten Tag (es geht nicht darum, dass diese Tage hintereinander
stattfinden, sondern dass sie überhaupt im laufe des weißen Monats stattfinden).
Bis zum 15. tag des weißen Monats muss man mindestens einmal in einem
buddhistischen Kloster gebetet haben, sonst ist das mongolische Neujahrsfest
nicht rund! |
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Feiertage |
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12.02. - Gründungstag (12.02.1992)
08.03. - Internationaler Frauentag
13.03. - Unabhängigkeitstag (13.03.1921)
07.04. - Nationalfeiertag
01.06. - Tag des Kindes
11.-13.07. - Tage der Revolution (11.-13.07.1921 - s. Naadam)
26.11. - Tag der Ausrufung der Republik (26.11.1924) |
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| Naadam |
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Jedes
Jahr findet zweimal um die gleiche Zeit das größte Volksfest der Mongolen
statt, Naadam. Der Winter Naadam ist ein Neujahrsfest und wird in den
jeweiligen Aimags (Provinzen) gefeiert, der Sommer Naadam (die sog. "Spiele
der Männer") zieht unzählige Nomadengruppen aus den unendlichen Weiten
der Steppe nach Ulan Bator.
Die
Wettkämpfe finden im Nationalsport Nr.1 , Ringen, nach dem k.o. System
statt. Das Ziel besteht darin, seinen Gegner irgendwie zu Fall zu bringen:
wer als Erster mit einem anderen Körperteil als mit den Füssen den Boden
berührt, hat den Ringkampf verloren; Gewichtsklassen gibt es nicht. Der
Sieger heißt "Riese", der zweitplazierte "Löwe", der dritte "Elefant"
und der vierte "Falke". Wenn die Ringer (512 bzw. 1024 Kämpfer, in jeder
Runde wird die Zahl bis zum Finalkampf halbiert) den Wettkampfplatz betreten,
tun sie dies mit auffälligen Bewegungen, um den Flug eines Adlers darzustellen.
Sie halten die Arme ausgestreckt und bewegen den Körper auf und ab. Nach
jedem Kampf verlässt der Sieger auch im "Adlertanz" den Platz, als Zeichen
seiner ausschließlich friedlichen Absichten lässt er den Unterlegenen
unter seinem seitlich ausgestreckten Arm, unter seinen "Flügeln", hindurchgehen.
Bogenschießen:
seine Tradition reicht bis ins 7. Jh. Zurück (die Schützen schießen in
3 Runden mit ihren selbst gebauten Bögen auf eine Distanz von 75 m auf
Ziele - sur (zylinderförmige Lederkörbchen in der Dimension einer Cola
Dose auf dem Boden). In der ersten Runde schießt ein Schütze 4 Pfeile
auf 300 sur, in der zweiten Runde 8 Pfeile auf nur 30 sur. Dasselbe in
den dritten Runde, bei der der Bogenschütze dem Ziel den Rücken zukehrt,
den Bogen spannt, sich schnell umdreht und seinen Pfeil abschießt. Das
Treffergebnis zeigen neben den Zielen stehende Kampfrichter an, indem
sie in einer bestimmten Art zu hüpfen anfangen. Der beste Schütze erhält
den Titel "der Weise", "der Treffsichere".
Das
beeindruckendste Spektakel ist zweifels ohne das Pferderennen. Gestartet
wird in der Steppe. Die Pferde müssen dann eine Strecke ( je nach Alter
des Pferdes ) von 12 bis 35 km in 35 bis 50 Minuten bewältigen; die Jockeys
sind ausschließlich Kinder zwischen 5 und 13 Jahren, darunter viele Mädchen
, da sie die kleinen mongolischen Pferde nicht so sehr belasten. Zur Siegerehrung
sind Kinder und Pferde festlich geschmückt. Ein alter Mongole, meist der
Besitzer des Pferdes oder Großvater, reitet links an das Siegerpferd heran,
erfasst mit der rechten Hand die Zügel des Pferdes, hebt die Hand und
singt ein Loblied auf das schnellste Pferd. Nach dem Lied bekommt der
junge Sieger eine Schale mit gegorener Stutenmilch überreicht, von der
er einige Schlucke trinkt. Den Rest sprenkelt er über seinen Kopf und
den Kopf und Hals des Pferdes. Der Ruhm des Siegers fällt allerdings in
erster Linie auf den Züchter und auf das Pferd:
www.mongolei.de/berichte/naadam2002.htm |
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| Mentalität,
Familie, Umgangsformen |
 |
-
Die Mongolen: Die Landbevölkerung hat allgemein einen harten Gesichtsausdruck
und rote Backen. Das gilt für Männer wie für Frauen. Durch die intensive
Sonneneinstrahlung haben die Menschen einen gelblich-braunen Teint, bedeckte
Körperteile sind jedoch nicht selten rein weiß, und damit ist die Mär
von der gelben Rasse ausgeräumt. Der Mongole ist einerseits wortkarg und
lässt als Zuhörer keinerlei Gefühlsregung erkennen, er verzieht keine
Mine. Hintergründig blickt er mit seinen mandelförmigen Augen unter der
Stirn hervor. Andererseits lacht er gerne, allerdings kann sich hinter
einem Lächeln auch Schüchternheit verbergen. Fremden gegenüber ist er
außerordentlich freundlich und hilfsbereit. Er achtet streng auf Höflichkeit,
ist fleißig und bereit zu helfen. Mongolen sind nicht so offen. Fragt
man eine Mutter auf dem Land die alleinerziehend ist fünf Kinder hat und
deren Elend offensichtlich ist, wie es ihr geht, wird sie sagen: Oh, sehr
gut, sehr gut. Selbst wer seinen Kopf schon unter dem Arm trägt, wird
immer antworten, dass es ihm körperlich hervorragend geht.
-
Die Familie: Das Zusammenleben in Großfamilien ist auch in den städtischen
Wohnungen (aufgrund der Wohnungsknappheit teilen sich oft mehrere Generationen
ein kleines Appartement) und in den Jurtenvierteln nach wie vor üblich.
Die Großeltern werden äußerst respektvoll behandelt und kümmern sich hauptsächlich
um die Beaufsichtigung der Kinder, während die jungen Leute arbeiten oder
beschäftigt sind mit der Beschaffung der benötigten Lebensmittel. Der
Vater ist das Familienoberhaupt und die Mutter kümmert sich um die Organisation
des Haushalts. Die jungen Familien haben oft nicht mehr als zwei Kinder.
Die älteren Kinder kümmern sich um ihre jüngeren Geschwister. In den ländlichen
Gebieten leben die meisten Mongolen in Kleinfamilien zusammen. Trotzdem
ist es üblich, dass Eltern, die sich nicht mehr selbst versorgen können,
bei der Familie ihres jüngsten Sohnes oder der jüngsten Tochter leben.
Der jüngste Sohn erbt das Haus der Familie, nachdem die älteren Söhne
ihren Anteil erhalten haben. In der mongolischen Nomadenfamilie herrscht
eine strikte Rollenverteilung: Die Frau ist für die häuslichen Arbeiten
zuständig, auch für das Versorgen und Melken der Stuten, während der Mann
alle Aufgaben wahrnimmt, die an die Herden draußen, fernab der Jurte,
geknüpft sind.
-
Umgangsformen: Die Menschen in der Mongolei sind sehr gastfreundlich.
In den Städten der Mongolei begrüßt man sich meistens mit einem Handschlag.
In formellen Situationen und beim Zusammentreffen mit Fremden sagt man:
Ta sain baina uu? ("Wie geht es Ihnen?"). Unter Bekannten begrüßt man
sich etwas lockerer mit Sain uu! ("Hallo") oder sonin yutai ve? ("Was
gibt es Neues?"). Wenn Gastgeschenke überreicht werden, darf man diese
nur mit der rechten Hand annehmen, wobei die Linke unterstützend an den
rechten Ellenbogen greift. Um auf etwas zu deuten, benutzen die Mongolen
die offene Hand, beim Winken zeigt die Handinnenfläche nach unten. Im
Gegenwart von älteren Personen sollte man die Beine nicht kreuzen. Frauen
bedecken beim Lachen ihren Mund. Bei einigen Mongolen ist es üblich, dass
sie durch einen sogenannten Zolgah ihren Respekt jemandem gegenüber bekunden:
Dabei umfasst die jüngere Person die Ellenbogen der älteren, deren Unterarme
auf denen der jungen Person ruhen, wobei die ältere Person die Stirn der
anderen küsst. |
[Top] |
| Jurte |
 |
Das
deutsch Wort Jurte stammt aus dem türkischen Jurt, was soviel wie Zeit,
Lagerplatz, Land, Heimat oder Wohnort bedeutet. Die Jurte ist die weltweit
bekannte runde (um dem Wind optimal Widerstand leisten zu können) Wohnstätte
(3 bis über 30 m Durchmesser) der Mongolen, die sie Ger (Plural gerüüd)
nennen. Die Hülle besteht aus einer oder mehreren Lagen eines schafwollenen
Filzes und einem weißen Tuch. Die wichtigste Einrichtung in einer mongolischen
Jurte ist der Herd (zum Heizen und Kochen), von dem ein Rohr durch den
Dachkranz nach außen ragt. Die Hauptachse in der mongolische Jurte chaalga
(die Tür) weist nach Süden, d.h., das Gesicht des Betrachters ist nach
Süden gerichtet. Das bedeutet, dass rechts der Westen, links der Osten,
hinten der Norden sowie vorn der Süden ist. In der mongolischen Sprache
gibt es für die Begriffspaare nur ein Wort. So heißt links geriin züün
tal u. Osten züün tal und rechts geriin baruun tal u. Westen baruun tal.
Die linke Seite ist die Seite der Frauen, des Haushaltes (deswegen zeigt
die Herdöffnung nach links) und der Familie. Die rechte Seite ist die
Seite der Männer (dort lagert auch das Sattelzeug und Waffen) und die
hintere Seite die Ehrenseite. Der mittlere Raum ist für den Alltag bestimmt
und die vordere Seite, gleich neben der Tür, für die Arbeit, für nicht
geehrte Leute, Tiere und Gegenstände. Der Hausherr weist den Gästen, zumindest
den als maßgeblich erscheinenden (am maßgeblichsten erscheinen die Älteren
und die Dicken!), Plätze zu. Der älteste Gast hat seinen Platz immer auf
der rechten hinteren Seite. Dies ist der choimor ("Ehrenplatz") für männliche
Besucher, die alle nach ihrem Alter gesetzt werden und nicht nach dem
Rang in unserem Sinne. Eine geehrte Besucherin wird auf die linke Seite
nach hinten gesetzt. Jüngere Mädchen sitzen neben der Tür auf der linken
Seite. Die gemütlich eingerichtete Jurte ist wohnlich und behaglich, von
einer 4-6-Köpfigen Familie in deutlich weniger als 1 Stunde auf- und abgebaut
und kann leicht auf 2 Pferden oder Kamelen transportiert werden. Wichtig:
Beim Eintreten der Jurte keinesfalls die Türschwelle mit dem Fuß betreten
oder die Zeltseile zu berühren, dies würde als schlechtes Omen das vom
Gast ausgeht, gewertet. Auch wenn die Familie bei der Herde ist, kann
der ermattete Reisende jederzeit eintreten und sich laben. Teeschalen
und Suutejzai (schwarzer Ziegeltee mit Milch) in Thermosflaschen stehen
auf dem niedrigen Tischchen hinter dem Jurtenofen. Als feste Nahrung findet
der Eintretende auf großen Tellern verschiedenes Gebäck und aus Milch
hergestellte Speisen vor. Nahezu immer ist Aaruul (leicht gesüßtes, eiweißreiches
Fladengebäck) und Urum (etwa streichholzgroße Stückchen Rahm, der nach
dem Kochen abgeschöpft und geronnen wurde) dabei. Wenn man von einer Familie
in die Jurte eingeladen wird, ist es üblich, dass alle aus derselben Schüssel
essen und bzw. aus demselben Glas trinken. Dass die Jurte auch in den
Städten noch lange nicht ausgedient hat, beweist die Tatsache, dass über
61% der Mongolen nach wie vor in Jurten wohnen. Falls Sie sich in ihrem
Garten eine Jurte bauen möchten, hier einige der zahlreichen Links mit
detaillierter Bauanleitung:
http://www.pbm.com/~lindahl/articles/yurt/
http://www.mongolei.de/land/ger.htm
http://buryatmongol.com/ger.html
http://www.pasc.muc.kobis.de/newplayset/schafeimnetz/wissen/content.htm |
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| Deel |
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In
den Städten trägt man westliche Kleidung. Auf dem Land bevorzugt man bei
Frauen und Männern gleichermaßen allerdings lieber das traditionelle Deel
(ein mantelartiges Kleid mit langen Ärmeln oder eine Tunika, die bis zu
den Waden reicht), das den harten Bedingungen angepasst ist und Schutz
gegen bittere Kälte und Wind bietet. Das Deel der Frauen ist aus buntem
Stoff gefertigt und mit Verzierungen aus Seide und phantasievollen Knöpfen
geschmückt. Die Deels der Männer sind i.d.R. schlichter, die Ärmel sind
jedoch ebenfalls bestickt. Für besondere Anlässe besitzen die Frauen in
der Stadt ein Deel aus Seide. Um die Hüfte wird eine Schärpe, die Bus,
gebunden. Im Sommer trägt man ein dünnes Deel, der Deel für den Winter
ist normalerweise mit Schaffell oder Pelz gefüttert. |
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| Soyombo |
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Das
Emblem auf der mongolischen Flagge ist das alte mongolische Soyombo Symbol.
Es stellt die buddhistische Weitsicht dar und soll im 17. Jh. von Dschanbadschor
geschaffen worden sein, einer angeblichen Reinkarnation des Buddha. In
seinem oberen Teil befindet sich eine dreiflammige Darstellung des Feuers, das
Aufblühen, Wiedergeburt und Aufschwung sowie gleichzeitig die Fortsetzung
des Geschlechts und das Wohlergehen von Familie, Generation und Nation
symbolisiert. Symbolisiert wird auch das Wohlergehen des Volkes in der
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Unter dem Feuer sind Sonne und Mond
als althergebrachte Symbole des mongolischen Volkes angeordnet. Die Gesamtaussage
des oberen Teils des Soyombo lautet: "Es lebe und erblühe das mongolische
Volk".
Im
unteren Teil befinden sich folgende Symbole und Aussagen: zwei mit der
Spitze nach unten gerichtete Dreiecke = "Tod den Feinden des mongolischen
Volkes". Zwei horizontale Balken = "Alle, sowohl unten als auch oben,
mögen dem Wohle des Volkes ehrlich dienen". Zwei einander zugewandte Fische
bedeuten Wachsamkeit (der Fisch schläft nie!), auch als Mann und Frau,
Verstand und Weisheit. Die Aussage lautet: "Mögen Männer und Frauen (das
ganze Volk) weise sein und wachsam die Heirat beschützen". Die zwei senkrechten
Balken symbolisieren Festungsmauern: "Wenn alle Menschen in Freundschaft
und Einheit leben, wird nichts für sie unüberwindbar sein". |
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| Essen und Trinken |
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Die
mongolische Küche besteht aus Milchprodukten, Fleisch, Hirse, Gerste und
Weizen; für den westeuropäischen Geschmack ist sie sicher keine Feinschmeckerküche.
Während in den Sommermonaten vorwiegend Milchprodukte verzehrt werden,
werden in den Wintermonaten wegen des gestiegenen Energiebedarfs (luftgetrocknetes)
Fleisch und Mehlprodukte angeboten. Mindestens 1mal am tag isst man entweder
Hammel - oder Rindfleisch; die Hauptmahlzeit des Tages ist Abendessen.
Es herrscht Mangel an frischem Obst und Gemüse. Traditionsreichstes Gericht
der Mongolei: "Milchkanne mit Fleisch und Steinen": Dazu werden glühende
Steine zusammen mit frischem Fleisch (Schaf oder Rind) in eine Milchkanne
gegeben, verschlossen und dann für etwa 1 Stunde gegart. Das Ergebnis
ist verblüffend: saftiges, leckeres Fleisch. Dazu gibt es verschiedene
Saucen und Kartoffeln. Knödel nennt man Bansh.
Bei
jedermann beliebt ist der "Mongolische Eintopf", eine kräftige Nudelsuppe
mit viel Fleischeinlagen. Grundlage der täglichen Nahrung in der Mongolei
ist selbstverständlich das Fleisch der über 35.000.000 Stück Vieh, sowie
Milch, Joghurt und alle Arten von Käse.
Verschiedene
Arten der Fleischzubereitung sind bekannt und seit Dschingis Khan ist
insbesondere folgende Methode berühmt: Im Herbst wird Fleisch von Rindern,
Pferden oder Schafen in dünne Streifen geschnitten und im Schatten an
der Luft getrocknet. Danach zerreibt man das Trockenfleisch zu feinem
Fleischpulver. In einer gesäuberten und getrockneten Rindblase wird dieses
Fleischpulver aufbewahrt. Eine dieser Blasen kann das Fleisch eines ganzen
Rindes aufnehmen. Eine Prise dieses Fleischpulvers mit Salz und Wasser
vermischt, genügt, um eine gute Mahlzeit zu bereiten.
Auch
die bei uns bekannten "Maultaschen" sind ein mongolisches Rezept. Dort
heißen diese Speise Booz (auch Buuz). Die schmackhaften, über Wasserdampf
gegarten würzigen Haackfleischbällchen in die Teigtaschen sind ein echter
Genuss:
www.shuvuu.de/buus.htm
Zehn
weitere originelle mongolische Rezepte finden sie auf:
http://www.mongolfood.info/de
Als
Gast erhält man immer und in jeder Jurte den traditionellen mongolischen
Tee. Jede mongolische Hausfrau hat ihr eigenes Rezept, aber die Zutaten
sind doch überall die gleichen: etwas Tee wird vom Teeziegel abgebrochen
und mit heißem Wasser übergossen, dazu kommt Milch. Der Tee wird nicht
wie bei uns gesüßt, sondern mit etwas Salz getrunken. Mögliche weitere
Zutaten sind Butter, Hammelfett und Hammelfleisch. Solch ein Tee wärmt
und belebt. Die Mongolen haben eine wahre Leidenschaft für Süßigkeiten,
vom Keks angefangen über die Schokolade bis hin zur Limonade. |
[Top] |
| Religion |
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Die Hauptreligion der Mongolen
ist der aus dem Tibet stammende Lamaismus (auch tantrischer Buddhismus genannt),
eine der vielen Formen des Buddhismus, zu dem sich 87% der Landesbewohner
bekennen. Geistliches Oberhaupt wurde der Pantschen-Lama, das weltliche
Oberhaupt erhielt den mongolischen Titel Dalai-Lama, was so viel heißt wie
"Meer-Lehrer". Die Bedeutung ist, dass seine Lehre über eine Menschenmenge,
die in der Ausdehnung dem Meer entspricht, Verbreitung finden soll. |
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| Schamanismus |
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Viele
Elemente der mongolischen Urreligion, dem Schamanismus, wurden seit dem
15. Jh. in den Lamaismus übernommen. Unzählige Praktiken und Regeln des
religiösen Alltags in der Mongolei enthalten deshalb mehr oder weniger
deutliche animistische Elemente. Der begriff "Schamanismus" stammt von
dem sibirischen Wort für Medizinmann, Schaman, ab. Der Schamanismus hat
in der Mongolei jede andere Religion überlebt, seit im 16. Jh. Zunächst
der buddhistische Lamaismus (87% der Mongolen bekennen sich zum Buddhismus
mongolischer Prägung) offiziell eingeführt wurde. Der Schamane ist eine
Mittler zwischen den Menschen und der Geisterwelt. Fast jeder Schamane
ist ein Experte in Bio - Energetics, außersinnlichen Wahrnehmungen und
Parapsychologie. Viele von ihnen sind hochgebildete Leute: Lehrer, Ärzte,
Künstler, Priester, Berater, Therapeuten etc. Was steckt dahinter? Ein
Schamane zu sein, bedeutet eine utka- spezifische Gabe (Energie) zu besitzen,
welche von mystischer Natur ist und wird gewöhnlich auf mysteriöse Weise
an Blutsverwandte weitergegeben. Alte schamanische Rituale leben weiter,
zumindest auf dem Land unter den Viehzüchtern, und das ist immerhin fast
die Hälfte aller Mongolen. Mittlerweile findet Schamanismus weltweit das
Interesse von Ärzten, Wissenschaftlern und Therapeuten, die erkennen,
dass das uralte Wissen auch für den aufgeklärten Westen so manche Neuigkeit
und tiefe Einsicht bereithält. Ausführliche Informationen über den mongolischen
Schamanimus finden Sie unter:
www.avantart.com/tuva
http://www.geocities.com/RainForest/vines/2146/mongolia/cms.htm-directions |
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| Verabredung
und Heirat |
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Nach der Tradition werden die
Ehen in der Mongolei von den Familien arrangiert, wenngleich immer mehr
Leute ihre Entscheidungen selbst treffen. In der Mehrzeit heiratet man in
der Mongolei zwischen dem 18. und dem 25. Lebensjahr. In den Städten finden
Sie die Hochzeiten normalerweise in den sogenannten "Hochzeitspalästen"
statt. Danach suchen viele der jungvermählten Paare einen buddhistischen
Mönch auf, damit dieser ihnen die Zukunft voraussagt. Im Anschluss daran
feiert man ein großes Fest, zudem man so viele Gäste einlädt, wie man verpflegen
kann. Auf dem Land ist es üblich, dass das Paar nach den Feierlichkeiten
ein Ger bezieht, das von den Eltern des Bräutigams ausgestattet wurde. Bei
der Hochzeit geben die Eltern des Mannes i.d.R. Tiere, die Eltern der Braut
schenken Kleidung und Schmuck. |
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| Schrift |
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Mongolisch
wird seit dem 12. Jh. Mit uighurischen Buchstaben von oben nach unten
geschrieben, die Buchstaben schreiten von links nach rechts voran. Diese
Schrift ist eine Buchstabenschrift bei der die einzelnen Buchstaben, wie
bei uns, zusammengeschrieben werden. In der damaligen Mongolischen Republik
war diese Schrift bis zum Jahr 1941 im Gebrauch.
Eine
ausführliche Einleitung in die altmongolische Uighurschrift finden Sie
auf:
www.ViaHistoriia.com/SilverHorde/research/UighurScript.html
http://ead.sbb.spk-berlin.de:8080/mongol.html
Heute
besinnt man sich seines kulturellen Erbes und ist dabei die altmongolische
Schrift wieder einzuführen. Viele mongolische Stadtbewohner fangen teilweise
wieder an mongolisch schreiben zu lernen. Die mongolischen Schriftzeichen
werden heute in der Schule gelernt (seit dem 01.01.1994 ist durch eine
Schriftreform das klassisch geschrieben Mongolisch die offizielle Schrift
der Mongolei),
http://memners.aol.com/yikhmongol/monls.htm
jedoch
wird wohl in Zukunft die Schrift mit kyrillischen Schriftzeichen geschrieben:
Während des Kommunismus wurde Russisch als Geschäftssprache eingeführt.
Dazu gehörten auch die kyrillischen Schriftzeichen. So war es naheliegend,
die mongolische Sprache auch in kyrillischer Schrift zu schreiben. Deswegen
führte man im Jahre 1941 eine Schriftreform durch, man übernahm das kyrillische
Alphabet, erweitert um zwei Sonderzeichen. Die heutige Realität: in den
städtischen Zentren wird das Mongolische so gut wie überhaupt nicht geschrieben,
lediglich große Geschäfts - wie Straßenschilder sind auf Mongolisch geschrieben. |
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| Sprache |
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Die Staatssprache der Mongolen
ist Mongolisch. Sie gehört, wie die türkischen und mandschurisch - tungusischen
Sprachen, zur Familie der alten Altaischen Sprachen. Die gesprochene Sprache
gliedert sich in eine Reihe von Dialekten, wobei der Xalxa-Dialekt die Basis
der mongolischen Hochsprache ist, während in der südlichen Mongolei der
Chalcha - Dialekt die größte Verbreitung (wird in den Schulen und in der
Geschäftswelt gesprochen) hat. Unter Gebildeten ist die tibetische Schrift
gebräuchlich, sie hat ungefähr den gleichen Stellenwert wie bei uns das
Lateinische. Die mongolische Sprache zeichnet sich durch Agglutination und
Vokalharmonie aus; sie ist von gehauchten o-lauten und spitzen, zischenden
s-Lauten durchdrungen; viele Kehllaute und eine eigenartige Betonung geben
der Sprache einen sehr fremdartigen, jedoch kehlig melodiösen Charakter. |
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| ich |
- bi |
| ich heisse (Name) |
- minii neriig...gedeg |
| wie bitte? |
-
yu genee? |
| ja |
-
za |
| nein |
- ugui |
| nein danke |
- ugui,bayarlalaa |
| bitte; |
- tegne uu |
| bitteschön |
- zugeer |
| ich möchte bitte |
- bi khusej baina |
| danke, danke schön |
- bayarlalaa |
| vielen Dank |
- mash ich bayarlalaa |
| sehr angenehm |
- mash taatai baina |
| entschuldigen
Sie! |
-
ta uuchlaarai! |
| Entschuldigung |
- uuchlaarai |
| Verzeihung |
- örschöögöörei |
| tut mir leid |
- nadad kharamsaltai baina |
| Schade! |
- kharamsaltai baina! |
| bis bald |
- udakhgui uulzaya |
| es ist gut |
- ene bolj baina |
| was wünschen Sie? |
-
ta yu khusej baina? |
| darf ich? |
-
bi bolokh uu? |
| alles in Ordnung |
- bugd zugeer emkh tsegtstei baina |
| du hast Recht |
- chini zöw |
| das kann nicht sein |
- ingej bolokhgui |
| guten Appetit |
- tawtai khoollooroi |
| viel Spass |
- amjilt khusie |
| ich liebe Dich |
- bi chamd khairtai |
| ich weiss / ich weiss nicht |
- bi medne/ bi medekhgui |
| sprechen Sie deutsch? |
-
ta german kheleer yarij chadakh uu? |
| es ist richtig |
- ene zöw |
| ich bin einverstanden |
- bi oilgoson |
| können Sie mir helfen? |
-
ta nadad tuslaj chadakh uu? |
| bringen Sie mir, bitte ... |
-
ta namaig...khurgej ögnö uu |
| Wohin gehst du? |
- Chi khaashaa yavj baigaa yum be? |
| Du kannst mit dem Bus Nummer ____ fahren |
- chi...nomeriin awtobusaar yawj bolno |
| Pass bitte auf |
- bolgoomjlooroi |
| wie spät ist es? |
-
kheden tsag bolj baina? |
| wann kommst du Zurück. |
- chi khezee irekh we? |
| wir |
- bid |
| du |
- chi |
| auf Wiedersehen |
-
bayartai |
| mein (Familien) Name ist |
- minii(owog)neriig...gedeg |
| |
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Übersetzungshilfen (english - mongolisch / deutsch - mongolisch) finden Sie unter:
Deutsch - mongolisch: http://dic.on-toli.com/modules/german/german-rech.php
english - mongolisch: http://www.bolor-toli.com/
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| Landkarten: |
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In Ulan
Bator gibt es einen Landkartenladen (Map Shop) mit sehr guten topographischen
Karten (1:1.000 000 und 1:500.000), sowie einzelnen Karten aus den regionalen
Zentren. Der Laden befindet sich in der Nähe des Elektronikgeschäftes ELBO,
Peace Ave. Ecke Ich Tojruu, vom Suchbaatar Pl. Richtung Westen. Die Landkarten
sind so gut, dass nicht unbedingt ein GPS Gerät benötigt wird. Die Flugnavigationskarten
sind nicht zu empfehlen da zu ungenau. |
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| Tanken: |
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Tanken
ist normalerweise kein Problem. Die Versorgung mit Treibstoff kann im Land
sehr unterschiedlich sein. Die Versorgung mit Diesel ist besser. Innerhalb
der "Gobi" ist die Treibstoffversorgung generell problematisch.
Am besten ist es man nimmt aus Ulan Bator genügend Treibstoff mit. |
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| AN
76 |
Ist
überall, sofern vorhanden, zu bekommen. Sollte nur zur Not getankt
werden. Dann sollte aber die Zündung vorgestellt werden. |
| AN 92/93 |
entspricht unserem
Normalbenzin. Ist meist nur in Ulan Bator und größeren Orten zu erhalten |
| AN 95 |
entspricht unserem
Superbenzin bekommt man nur in Ulan Bator. |
| Bleifrei |
gibt es nicht. |
| Diesel |
Ist landesweit
überall zu bekommen. Ich hatte das Gefühl, das der Diesel mit Wasser
gestreckt wurde. In der Übergangszeit zur Frostperiode, sollte man
den Diesel mit Benzin mischen, da oft noch Sommerdiesel von den Tankstellen
verkauft wird. |
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| Straßen: |
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Straßen
gibt es nicht. Nur die Verbindung von Suchbaatar nach Ulan Bator, nach Arwaicheer
und jetzt neu, die Strasse nach Erdenet, ist asphaltiert und als Straße
zu bezeichnen. Alle anderen Strecken sind Pisten mit ständig verändertem
Verlauf. Neu hinzugekommen ist die Strasse Ulaanbatar - Undochhan und die Strasse nach Choir. An anderen Verbindungen arbeitet man heftig und die hauptverbindung ist in vielen Provinzen schon als geschobenne Piste zu erkennen. Auf der Südroute kann man fasst schon ohne Geländewagen vom Westen bis nach Ulaanbaatar fahren. |
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| Grenzübertritte |
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Es gibt jetzt insgesamt
fünf internationale Straßengrenzen zur Mongolei. Die für Europäer interessanteste,
dürfte natürlich die Grenze von Ulaan Ude nach Ulaan Baatar (Kyachta - Altanbulag)
und die Westgrenze von Novosibirsk nach Ölgii (Tsagaanuur) sein. Die Zeiten
in denen man sein Fahrzeug an der Grenze abgeben muss und mit der Bahn in
die Mongolei einreist
sind vorbei.
Eine Weiterfahrt mit dem Fahrzeug Richtung China ist an einer Grenze ohne
Probleme möglich, sofern man die chinesischen Dokumente vorweisen kann.
Wer mit dem eigenem Fahrzeug in die Mongolei kommt, sollte aber sich auf
jeden Fall vorab über die aktuellen Zollbestimmungen informieren. |
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| Fahrzeugmiete |
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Es
besteht die Möglichkeit, privat Autos / Motorräder zu mieten. Dabei sollte
man sich allerdings vorher über den Zustand des Autos informieren. Im Allgemeinen
mietet man das Auto mit Fahrer. Je nach Strecke, sollte man sich für ein
mehr oder weniger geländegängiges Fahrzeug entscheiden. |
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| Führerschein |
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Seit dem 15.7.99 gilt
der Nationale Führerschein (max 3 Monate) und der Internationale Führerschein
(max. 1 Jahr). |
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| Geld |
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Geldwechseln sollte
man am besten in Ulan Bator und dort bei der Internationalen Handelsbank
(großes rote Gebäude im Zentrum). Auf dem Schwarzmarkt bekommt man nur für
große neue Dollarnoten (100 US$);einen etwas besseren Kurs. Euro werden
dort ungern genommen.;in der Zwischenzeit kann man auch mit Scheckkarte
bei den Banken Tugruk erhalten, auch Reiseschecks werden ohne Probleme angenommen. |
[Top] |
| Reisen |
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Reisen in der Mongolei
ist etwas anders als üblich. Grundsätzlich muss man sich auf einen sehr
geringen Standard auf dem Land einrichten. Unterwegs ist es üblich, das
man zeltet oder in Jurten-Camps übernachtet. In den größeren Ortschaften
gibt es zwar einige Hotels, aber deren Standard ist sehr unterschiedlich.
Aufgrund der ungesicherten Versorgungslage nimmt man möglichst alles aus
Ulaan Baatar mit. Das gilt vor allem für Lebensmittel und Treibstoff. Man
kann zwar in den einzelnen Aimagzentren oft Lebensmittel nachkaufen, aber
das Angebot ist eher schlicht und die Preise sind höher als in Ulaan Baatar.
Daraus folgt, wenn man in der Mongolei reisen will, muss
man eine minimale Campingausrüstung (Zelt, Schlafsack, Kocher und Kochgerät)
mitbringen. |
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| Visa |
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Das notwendige Visa
für die Mongolei kann man bei folgenden Adressen beantragen:
Deutschland
Botschaft der Mongolei
Botschafter: Dendevijn Terbishdagva
Dietzgenstraße 31
13156 Berlin (Niederschönhausen)
Telefon 030 / 474 806 - 0
Fax 030 / 474 806 - 16
Mongolische Botschaft
Konsularabteilung:
Tel. 030-44735122, 030-474806-20
Fax 030-474806-26
Handels & Wirtschaftsabteilung:
Tel. 030-474806-17
eMail Mongolbot@aol.com
eMail post@mongolian-embassy.de
Visaabteilung
Honorarkonsul der Mongolei
Mr. Dirk Pfeil
Eshersheimer Landstr. 62-60
D-60322 Frankfurt am Main
Germany
Telefon +49-69- 153 096 10
Fax +49-69-153 096 66
eMail Pfeildirk@aol.com
Amtsbezirk: Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen
Honorarkonsul der Mongolei
Mr. Henning Melchers
Schlachte 39/40
D-28195 Bremen
Germany
Telefon +49-421-1769230
Fax +49-421-1769315
eMail fischer@melchers.de
Amtsbezirk: Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein
Honorarkonsul der Mongolei
Mr. Dr. Andreas Pitum
Reitmorstraße 15
D-80538 München
Germany
Telefon +49-89-21024910
Fax +49-89-21024919
eMail mongolia@pitum.de
Amtsbezirk: Bayern und Baden-Württemberg
Honorarkonsul der Mongolei
Herr Heinrich A. Grosse-Sender
Hermann-Kausen-Straße 38
50737 Köln
Germany
Telefon 0221-1 30 15 97
Fax 0221-1 30 16 26
eMail grosse-sender@t-online.de
Amtsbezirk: Nordrhein-Westfalen |
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