1. Tag 09:00 Uhr Diese Reise ist eine Kombination von der Tour 485 und 486.
  Vormittag Sie werden am Morgen von ihrem Hotel abgeholt und die Fahrt beginnt Richtung Osten, zum Nationalpark Tereltsch. Der Park befindet sich gut eine Autostunde von Ulaanbaatar entfernt. Das Tereltsch Tal, oder auch die mongolischen Schweiz genannt. Das Tal ist am Südrand des Khenti Gebirges gelegen und gehört mit zum Gorchi-Tereltsch-Nationalpark.

Gleich nachdem wir Ulaanbaatar verlassen haben, empfängt uns die mongolische Steppe. Wir fahren auf der neu ausgebauten Asphaltstraße Richtung Tereltsch. Auf dem Weg zum Nationalpark, werden wir an einem der vielen kleinen Stände, die Nomaden jedes Jahr im Sommer errichten, Ariak – vergorene Stutenmilch – das Nationalgetränk der Mongolen kosten und gewaltige Adler beobachten können. Im Nationalpark ist unser erstes Ziel der berühmte Schildkrötenfelsen. Die Schildkröte steht in der mongolischen Mythologie für Stärke und langes Leben.

Unweit vom Schildkrötenfelsen, befindet sich ein Kleinod, das Aryaval Kloster. Es befindet sich in luftiger Höhe. Das kleine Kloster ist ein Ort der Ruhe und Meditation. Ein kleiner Fußweg führt den Hang zum Kloster hinauf. Auf dem Weg zum Kloster müssen wir dann noch eine Hängebrücke überqueren. In der Mittagszeit, werden wir uns einen schönen Platz am Ufer des Tuul Flusses für ein Picknick suchen.

Den Rest der Zeit, bis zum Nachmittag, könne wir mit Wandern oder Reiten in der herrlichen Landschaft verbringen.

  Mittag In der Mittagszeit, werden wir uns einen schönen Platz im Nationalpark für ein Picknick suchen.
  Nachmittag Am Nachmittag fahren wir dann noch zur neuen Dshingges Khan Statue (Tsonjin Boldog), die mitten in der Steppe errichtet wurde. Die Statue ist ca. 40m hoch und ist somit die höchste Reiterstatur der Erde. Die Staue wurde an diesem Ort (Tsonjin Boldog) errichtet, weil Chingges Kahn der Sage nach an dieser Stelle eine goldene Peitsche gefunden hat. Chigges Khan ist reitend dargestellt und er blickt Richtung Osten, zu seinem Geburtsort.

Von Tsonjin Boldog fahren wir jetzt Richtung Süden und müssen dabei eine fossile Sanddüne passieren, bevor wir mitten in der Steppe unseren Übernachtungsplatz erreichen. Den Abend werden wir in der einmaligen Landschaft verbringen. Mit etwas Glück können wir Adler beobachten, oder wir gehen zu Besuch zu einer der Nomadenfamilien in der Umgebung.

2. Tag Übernachtung: Gercamp, bei Nomaden, oder Zelt.
  Vormittag Unser heutiges Ziel ist der Mutterfelsen und das Kloster Mandsushir. Deshalb fahren wir schon recht zeitig los, um für die Besichtigung ausreichend Zeit zu haben. Den Vormittag werden wir durch die mongolische Steppe fahren.

Der Mutterfelsen, oder mongolisch Eej Khad, befindet sich südlich von Ulaanbaatar in einem kleinem Gebirgszug. Der Sage zufolge kam eine tugendhafte Schafshirten in die Region um hier die Herde weiden zulassen. Nach ihrem Tod, haben sich die Tiere in Steine verwandelt. In der mongolischen Mythologie, hat dieser Felsen die Kraft, Wünsch zu erfüllen. Deshalb fahren auch heute noch viele junge und alte Mongolen zu diesem Felsen, um ihm ihre Wünsche anzuvertrauen. Wobei die Grenze zwischen Wunsch und Realität sehr verschwommen ist. Mit Sicherheit wurden in der Region von älteren Menschen Erscheinungen wahrgenommen, die im ersten Moment nicht natürlich erklärt werden konnten. In wie weit sich dann aber auch noch „schmückende“ Ausführungen hinzugefunden haben, lässt sich im Nachherein nicht mehr klären. Bis 1990 war der Kult um den Mutterfelsen verboten, es wurde sogar versucht, den Felsen zu beseitigen. Heute ist dieser Felsen frei zugänglich.

  Mittag Mittagessn in der Steppenlandschaft
  Nachmittag Gegen Mittag werden wir uns dann auf den Rückweg nach Ulaanbaatar machen. Auf unserem Weg befinden sich dann noch die Kloster Ruinen von Mandsushir, einem der ehemals größten Klöster in der Mongolei. Dieses alte Kloster liegt einmalig am südlichen Bogd Uul. Geschützt in einem Seitental. Das Kloster wurde 1733 gegründet und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. In der Blütezeit des Klosters lebten ca. 1000 Mönche in der mit ca. 20 einzelnen Tempeln sehr weitläufigen Klosteranlage. 1937 wurden im Zuge der Säuberungen viele der Mönche getötet, bzw. verhaftet und erst viel später erschossen. Einen Teil der buddhistischen Schriften haben ihren Weg in die mongolische Nationalbibliothek gefunden und haben die Wirren überstanden.
    Ulaanbaatar erreichen wir dann am späten Nachmittag des zweiten Tages.
  Leistungen:
  • Deutschsprachigen Guide
  • Fahrzeug mit Fahrer
  • Mahlzeiten
  • Alle Eintrittspreise
  Optional:
  • Bahnhofstransfer / Flughafentransfer
  • Hotelbuchung
  • Stadtführung