Steppenfuchs Reisen

Transsibiria

Click Here
Click Here
Click Here
Click Here
Click Here
Click Here
Click Here
Click Here
Click Here
Click Here
Click Here
Click Here
Click Here
Click Here

Transsibiria

Tour 600

Von Moskau nach Peking mit der Transsib, quer durch Sibirien und der mongolischen Grassteppe. 1870 wurde mit dem Bau der längsten Eisenbahnstrecke der Welt begonnen, um besser an die Rohstoffe in Sibirien ran zu kommen. Auch heut noch ist die „transsib“ die Schlagader Russlands. Es ist auch eine Zeitreise, das rhythmische Klopfen der Räder bei jedem Schienenstoß, wird uns auf der gesamten Strecke begleiten. Wer als Tourist in die Bahn steigt, wird von der Zugbegleiterin in Empfang genommen, sie inspiziert kritisch Ticket und Visum. Ein kurzes Kopfnicken und mit einem Winken ist der Weg frei, frei zum Abteil. Genau wie der Zug seinen eigenen Rhythmus hat, hat er auch seine eigene Zeitzone. Auf der gesamten Strecke gilt die Moskauer Zeit, was das Ständige umrechnen der Zeit entfallen lässt, aber auch zu vielen Verwirrungen an den Bahnhöfen führen kann.

In der „Transsib“ fährt man nicht alleine. Es ist fast unmöglich kein Gespräch mit den Russen anzufangen. Immer wird man gefragt, woher, wohin und vieles mehr. Fast beiläufig wird dann auch immer ein gut belegtes Butterbrot rübergereicht. Die russische Gastfreundschaft ist bekanntlich überschwänglich. Viele der Mitreisenden, fahren nur ein Teilstück, besuchen Verwandte in den entlegenen teilen Sibirien, steigen mit Sack und Pack in den Zug. Die Zugbegleiterinnen sind die unumschränkten Herrscherinnen der Waggons: Sie versorgen die Fahrgäste, achten darauf, dass alle die Zeit einhalten, saugen täglich den Teppich auf dem Flur und wischen in den Abteilen feucht durch. Sie bändigen trinkfreudige Jugendliche und wissen immer die aktuellen Preise für Lebensmittel auf dem Bahnsteig. Pünktlichkeit ist bei dem der Fahrt mit der Transsib angesagt, das bekommt man gleich zu Anfang der Reise durch barsche Blicke der Zugbegleiterinnen mitgeteilt. Die Schlagader Russlands, duldet keine Verspätungen. Auf der Reise durch Russland wird es aber erst so ab Novosibirsk richtig sibirisch. Endlose Wälder ziehen am Fenster vorbei, Flüsse werden überquert, die den Vater Rhein wie ein kleines Rinnsal aussehen lassen. Erinnerungen aus dem Roman, der Kurier des Zaren`s kommen einem in den Sinn. Aber so richtig Langweilig wird es eigentlich ich nie. Die Transsib ist wie eine Droge, ganz langsam hat man sich daran gewöhnt und kommt später nicht mehr so richtig davon los. Bahnfahren kann süchtig machen. Dieser Hinweis sollte auf jedem Ticket deutlich aufgedruckt sein Diese einmalige Reise werden wir am Baikalsee mit einem mehrtägigen Ausflug unterbrechen und in der Mongolei eine kleine Rundreise in die Gobi unternehmen. Diese Reise kann auch in der Gegenrichtung (Mongolei – Baikalsee – Moskau) gefahren werden.
1.TagNach einem Flug von Deutschland landen Sie in Moskau. Flughafentransfer und einchecken im Hotel. Den Nachmittag werden wir nutzen, um die ersten Erkundungen in Moskau zu unternehmen. Natürlich steht als erstes, der „Rote Platz“ mit dem Kremel auf dem Programm. Neben dem Roten Platz, der an sich schon eine Attraktion ist, werden wir auch die weltberühmte Basilius-Kathedrale besuchen. Die Geschichte der Kathedrale geht auf 1552 zurück. Die Legende, das Zar Iwan, den Architekten die Augen ausstechen ließ, ist eher frei erfunden, da Postnik Jakowlew später nachweislich viele Bauten in mehreren Städten errichtete. Abends bummeln wir durch die Innenstadt von Moskau.
2.TagAm frühen Vormittag gehen wir nochmal in die Innenstadt und werden die Kremel ausführlich besichtigen. Danach werden wir auf der Moskwa eine Bootsfahrt unternehmen und Moskau vom Wasser aus erleben. Optional können Sie dann am Abend in eines der berühmten Theater gehen.
3.TagHeute geht es los mit dem Zug zum Baikalsee. Da der Zug aber erst am Abend abfährt, werden wir am Vormittag schon unserer Sachen packen und alles zum Bahnhof bringen. Von dort starten wir mit unserer letzten Besichtigungstour durch Moskau. Wir besuchen die Christ-Erlöser-Kathedrale, die wir am Vortage schon vom Wasser aus gesehen haben. Die Kathedrale ist 103 mtr. hoch und gehört zu den höchsten Orthodoxen Sakralbauten. Die Kathedrale wurde 1883 gebaut, unter der Herrschaft von Stalin zerstört und erst 2000 wieder neu aufgebaut. Auf dem Weg zum Bahnhof, werden wir noch einiges an Verpflegung und Getränken für die anstehende Bahnfahrt einkaufen. Wir fahren pünktlich um 21:22 Uhr vom Moskauer Bahnhof Laroslavskaja ab und unsere erste Nacht beginnt auf der Transsib.
4.TagUnser erster kompletter Tag auf der Transsib beginnt mit einem Frühstück im Speisewagen. Für die nächsten fünf tage wird sich immer zu den Mahlzeiten eine kleine Karawane in Richtung Speisewagen bewegen. Ansonsten gewöhnt man sich sehr schnell ein den eigenen Rhythmus des Zuges. Die Fahrt wird immer mal wieder Unterbrochen von Stopps in den größeren Städten. Aber viel Zeit für eine Besichtigung bleibt nicht. Meist kann man sich nur unter den strengen Augen der Zugbegleiterinnen nur mal eben die Füße vertreten.
5.TagDer zweite Tag auf der Transsib
6.TagDer dritte Tag auf der Transsib
7.TagAnkunft in Irkutsk, und Fahrt zum Hotel. Kurze Erholung, bevor wir die erste Erkundung von Irkutsk unternehmen. Irkutsk ist ein altes Handelszentrum und die Gründung der Stadt. Lässt sich auf das 1600 jhr, zurückführen. Kosaken haben an der Mündung des Irkut, der hier in den Angarsk fließt, ihr Winterlager aufgebaut. Nach Irkutsk wurden aber auch die Adligen der Dezembriten Revolution von 1825 verbannt. Da sich die Adligen in der Stadt frei bewegen konnten, bekam Irkutsk ihren besonderen Architektonischen Charakter.
8.TagAm Morgen beginnen wir mit der Stadtbesichtigung von Irkutsk. Irkutsk bekam 1686 die Stadtrechte und wurde zu einem wichtigen Umschlagplatz für die Waren aus Sibirien. Hierauf begründet sich der Reichtum von Irkutsk. Irkutsk war aber auch Ausgangspunkt für die Eroberung Sibirien, bis nach Alaska. Wie werden Epiphany Kathedrale(1718 – 46) direkt im Zentrum der Stadt besuchen. Dann fahren wir weiter zum Znamensky Kloster (1698). Dieses Kloster ist das älteste Gebäude in Irkutsk.

Der Nachmittag ist dann für das moderne Irkutsk vorbehalten. Wir werden die Holzhäuser der nach Sibirien verbannten Adligen vom Dezembriten Aufstand gegen den Zaren Nicolaus den III besuchen. In der Stadtmitte werden wir am späten Nachmittag einen Rundgang in der lebhaften Fußgängerzone unternehmen und in das Treiben der vielen Händler und Kunstgewerbehändler eintauchen.

9.TagNach dem Frühstück, fahrt zum Baikalsee, nach Listvianka. Die Fahrt führt entlang des Flusses Angarsg. Der auch der einzige Abflus aus dem Baikalsee ist. Listvianka erreichen wir nach ca. zwei Stunden fahrt. Listvianka ist ein Kur- / Badeort am Baikalsee. Es gibt hier das Baikalsee Museum mit interessanten Exponaten vom Baikalsee. Der See bildete früher ein System mit dem in der Mongolei gelegenem Khovsguu See und dem Polarmeer. Davon zeugen diverse Spuren, so auch die nur am Baikalsee vorkommenden Süßwasser Robben. Danach haben wir Zeit, den Ort und den Baiklasee zu erkunden.
10.TagHeute werden wir eine Wanderung am den wunderschönem Ufer des Baikalsees unternehmen. Der Wanderweg führt teilweise direkt am Ufer des Sees entlang. Nach ca. drei Std. gemäßigte Wanderung haben wir ein russisch rustikales Picknick, bevor wir uns dann wieder auf einen anderen Weg auf den Rückweg machen.
11.TagAm Vormittag fahren wir zurück nach Irkutsk. Auf dem Rückweg werden wir noch das Freilichtmuseum „Talzy“ besuchen. Hier wurden erhaltenswerte Holzhäuser aus der Region zusammengetragen, die durch den Bau des Staudamms gefährdet gewesen waren. Der Besuch gibt uns einen tiefen Einblick in die Kultur und Lebensweise der Menschen am Baikalsee. Den Nachmittag haben Sie dann zur freien Verfügung in Irkutsk.
12.TagAn diesem Tag müssen Sie sehr früh aufstehen, um den Zug nach Ulaanbaatar zu bekommen. Wir werden zum Bahnhof gebracht und fahren dann mit der „Transsib“ nach Ulaanbaatar. Den gesamten Vormittag fahren wir immer entlang an dem Ufer des Sees. Gegen 14:00 erreichen wir das buriatische Zentrum Ulaan Ude. Die Grenzabfertigung zur Mongolei erleben wir mitten in der Nacht.
13.TagUm 7:30 am Morgen treffen wir nach einer Fahrt durch die nördliche Mongolei in Ulaanbaatar (roter Recke) ein. Zu unserem Hotel sind es nur wenige Meter und nachdem wir uns frischgemacht haben, beginnen wir mit unserer Stadtbesichtigung. Sie werden das berühmte Gandan Kloster mit der 27 mtr. ho­hen Buddha Statue, der größten Staue auf der Welt, das Klostermuseum des Tschojdshjin – Lama, des bedeutenden Lamas in der Geschichte des mongolischen Buddhismus ansehen und eine kleine Stadtrundfahrt stehen auch auf dem Pro­gramm. Am Abend besuchen Sie eine Folklore Darstellung mit traditionellen Musikinstrumenten, Schlangenmädchen und dem berühmten Kehlkopfgesang.
14.TagAm Morgen, Flughafentransfer und ein Inlandsflug von Ulaanbaatar nach Dalandzagad. Der Flug wird ca. 2 ½ Stunden dauern. Dalandzagad ist das regionale Zentrum in der Gobi. Fahrt zur Bartgeierschlucht und Wanderung durch die Bartgeierschlucht. In der Schlucht befinden sich bis weit in den Sommer hin­ein noch große Eismassen, die im Winter von einem kleinen Fluss geschaffen wurden. Sie haben hier auch die Möglichkeit, Bartgeier, Steinböcke und andere Tiere zu beobachten. Ein kleines Museum am Eingang der Schlucht gibt Auskunft über die Tierwelt und die bewegte Vergangenheit der Gobi.
15.TagUmfahrung der südlichen Ausläufer des Altaigebirges in Richtung Bajandsag. In der Region um Bajandsag mit seinen roten Sandsteinformationen, wurden die ersten Dinosaurier Knochen in der Mongolei gefunden. Mit etwas Glück können Sie auch welche finden. Bei Bajandsag befinden sich auch die größten Saxaulwälder in der Mongolei. Der Saxaulbaum (Salzkraut), ist ein äußerst langsam wachsender Hartholzbaum, der normalerweise nicht größer als 30 – 40 cm wird.

Weiterfahrt zum Kloster Ongij und Besichtigung der Klosterruine. Bevor wir das Kloster, oder besser die Klosterruinen erreichen, fahren wir durch die ebene von Ongii und am Ulaan Nuur (roter See) vorbei. Der Ulaan Nuur ist allerdings nur periodisch als See vorhanden, da er nur durch das Regenwasser der Gobi gespeist wird. Am späten Nachmittag erreichen wir dann das Kloster Ongii, das einst mit zu den größten Klöstern in der Mongolei gehörte. Heute versuchen einige Mönche, das Kloster wieder aufzubauen. Wir haben die Gelegenheit, mit den Mönchen zu reden und die Klosteranlage zu besichtigen.

16.TagMit dem Geländewagen, geht es heute den gesamten Tag durch die Weite der mongolischen Steppe. Dennoch ist die Landschaft nicht eintönig, sondern sehr abwechslungsreich. Unser Ziel ist für heute Karakorum, die ehemalige Hauptstadt der mongolen Reichs. Unterwegs habe wir immer mal wieder die Möglichkeit, bei den Jurten der Nomaden anzuhalten um eine kurze Pause einzulegen, dabei bekommen wir einen guten einblick in das karge Leben dieser freundklichen Menschen.
17.TagAm Vormittag, ausführliche Besichtigung von Karakorum. Erst unter Ugedai Khan, dem Sohn und Nachfolger Dschingis Khans entwickelte sich Karakorum zur ersten Hauptstadt des Mongolenrei-ches. Von ihm wurde die bedeutende Residenz zu einer richtigen Stadt ausgebaut und ab 1235 zusätzlich mit einer Befestigungsanlage versehen. In Karakorum zeigten auch die Dschinghis Khan nachfolgenden, grausam kriegerischen und tyrannischen Khane ihr zweites, völlig andersartiges Gesicht. Durch ihre tolerante Haltung allem Neuen und Unbekanntem gegenüber wurde ihre Hauptstadt im 13. Jahrhundert nicht nur die Schaltzentrale der Reichsverwaltung und ein Zentrum des Handels und Kunsthandwerks, sondern auch zu einem Schmelztiegel unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Völker.

Am Mittag fahren wir zu einer weiteren interessanten archäologischen Fundstelle, „Khöschöö Tsaidam“ die Grabstätte des alttürkischen Generals Bilgä Chagan. Hier wird unter türkischer Leitung gegraben. Sie werden viele interessante Fundstücke aus der Zeit vor Dshingges Khan sehen können.

Gegen Abend kommen wir dann an dem See Ogii Nuur an. Dieser See ist nicht nur Landschaftlich einmalig, auch die Vogelliebhaber, werden hier voll auf ihre kosten kommen, da dieser See gerne von den Zugvögeln als Rastplatz verwendet wird.

Am Morgen, verabschieden wir uns vom Ogii Nuur und fahren zurück nach Ulaanbaatar. Die fahrt gehrt recht zügig voran auf der Asphaltstraße. Am frühen Nachmittag, kommen wir in Ulaanbaatar an und nachdem wir die Zimmer im Hotel bezogen haben, besteht die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
18.TagFlughafentransfer und Rückflug
*) Programm und Strecke können Veränderungen unterliegen. Verbindlich ist der Reiseablauf, wie er in der Buchungsbestätigung zugesendet wird
Termine 2021 / 22
Nr.StartJahr
Moskau – Irkutsk – Mongolei (Jeder Termin ist Möglich)
MoAbflug Deutschland2021/22
Fr19 Tage später Ankunft in Deutschland
  
Mongolei – Irkutsk – Moskau (Jeder Termin ist Möglich)
DiAbflug Deutschland2021/22
Sa19 Tage später Ankunft in Deutschland
Bemerkungen / Remark
Angegeben immer An / Ab Deutschland
Individuelle Terminanfrage
GelbNoch wenige Plätze frei
RotReise wird Durchgeführt
Preis 2021 / 22: (in EURO) 2 Pers 3 – 4 Pers
600Keine festen Termine3.030 €**
2.850 €**
2.870 €*
2.690 € **
Moskau – Irkutsk – Mongolei
China – Mongolei – Irkutsk
*)Bahnfahrt 1. Klasse ( 2 Bettabteil)
**)Bahnfahrt 2. Klasse ( 4 Bettabteil)

Tour Nr: XXX

Reisebuchung für die Tour:
Die Person, die Sie bei dem Notfallkontakt angegeben haben, ist darüber informiert, das Steppenfuchs Reisen Sie im Notfall informiert und die Person verfügt über die notwendigen Vollmachten, bzw. Entscheidungskompetenz
Weitere Optionen zur Reise:
Formular als PDF Datei download

de_DE

Subscribe

Subscriber our Emailnewsletter and receive the latest updates and information about Mongolia and Steppemfuchs Reisen