Tournr.601
Transmongolische Eisenbahn
Durch die Steppe nach China
Die Transmongolische Eisenbahn: Ein Abenteuer von Peking oder Baikalsee bis zur mongolischen Steppe
Die Reise in die Mongolei mit der Transmongolischen Eisenbahn bietet eines der faszinierendsten Abenteuer unserer Zeit. Dieses Teilstück der legendären Transsibirischen Eisenbahn behält ihren Charme bei, während sie entlang des Baikalsees oder durch die Wüste Gobi führt und schließlich den kulturellen Schmelztiegel Zentralasiens, die Mongolei, erreicht.
Ulaanbaatar: Moderne Metropole im Kontrast zur nomadischen Tradition
Die Hauptstadt Ulaanbaatar präsentiert sich als moderne und weltoffene Metropole, während das Land gleichzeitig von Nomaden bewohnt wird, die im Einklang mit der Natur leben und den Jahresrhythmus respektieren. Die Mongolei wird so zum faszinierenden Schnittpunkt zwischen Asien und Europa.
Mongolei: Land der Extreme und kulturellen Vielfalt
Die Mongolei beeindruckt nicht nur durch ihre kulturelle Vielfalt, sondern auch durch extreme Gegebenheiten. Von den kältesten Orten bis zu den heißesten Regionen erstreckt sich das Land in riesigen, fast menschenleeren Gebieten, während Ulaanbaatar als pulsierende Hauptstadt einen Kontrast dazu bildet.
China und die Transmongolische Eisenbahn: Mystik trifft auf alte Kultur
Die Reise führt uns von der mongolischen Steppe in das mystische China mit seiner über tausend Jahre alten Kultur. Der faszinierende Wandel in Landschaft und Kultur spiegelt sich während der Fahrt mit der Transmongolischen Eisenbahn wider.
Die Hauptschlagader des Schienenverkehrs: Geschichte und Bau der Eisenbahn
Die Transmongolische Eisenbahn wurde durch die gemeinsame Anstrengung von Russland und der Mongolei als Hauptschlagader für den Warentransport zwischen Asien und Europa geschaffen. Die Geschichte des Baus, beginnend mit einer Schmalspurbahn in den 1930er Jahren, führt zu einer modernen Eisenbahnstrecke nach dem Zweiten Weltkrieg.
Eine atemberaubende Streckenführung: Einsame Gebiete und moderne Anlagen
Die Streckenführung beeindruckt durch atemberaubende Schönheit und führt durch einsame, menschenleere Gebiete. Trotz ihrer Modernität nach dem Neubau in der Nachkriegszeit bleibt die Eisenbahnstrecke ein einzigartiges Erlebnis.
Gemütliche Reisebedingungen: Von Vierbettabteilen bis zum Speisewagen
Die Wagons der mongolischen Eisenbahn bieten gemütliche Vierbettabteile und einen gesonderten Speisewagen. Mit russischen und amerikanischen Dieselloks befahren, bietet die Reise viel Zeit, um die Schönheit der Mongolei zu erkunden.
1. Tag - Ankunft in Irkutsk
Irkutsk – Handel, Verbannung und verbotene Eleganz
Tag: 1
Nach der Anreise erreichst du Irkutsk und checkst im Hotel ein. Eine kurze Erholung gibt dir Zeit, den Staub der Reise abzuschütteln und dich auf diese besondere Stadt einzulassen. Irkutsk wirkt auf den ersten Blick ruhig, beinahe geschniegelt – doch unter dieser Oberfläche brodelt Geschichte. Schon bei der ersten Erkundung spürst du, dass dieser Ort mehr ist als nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zum Baikalsee.
Die Gründung Irkutks reicht zurück ins 17. Jahrhundert. Um 1600 errichteten Kosaken an der Mündung des Flusses Irkut, dort wo er in die Angara fließt, ihr Winterlager. Aus diesem militärischen Außenposten entwickelte sich rasch ein bedeutendes Handelszentrum, in dem Pelze, Gold und Waren aus ganz Sibirien umgeschlagen wurden. Reichtum brachte Einfluss – und wo Geld fließt, sind Intrigen, Schmuggel und harte Machtspiele meist nicht weit entfernt.
Eine besondere Prägung erhielt Irkutsk nach der gescheiterten Dekabristen-Revolution von 1825. Adlige Aufständische wurden hierher verbannt, durften sich jedoch vergleichsweise frei in der Stadt bewegen. Sie brachten Bildung, Stil und einen Hauch von verbotener Freiheit nach Sibirien, aber auch heimliche politische Gespräche, leidenschaftliche Affären und den leisen Widerstand gegen das Zarenreich. Ihre Villen, Holzhäuser und Salons verleihen Irkutsk bis heute seinen unverwechselbaren architektonischen Charakter – eine faszinierende Mischung aus Eleganz, Tragik und stiller Rebellion.
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Frühstück:
Mittagessen:
Abendbrot:
2. Tag - Irkutsk - Baikalsee
Macht, Glaube und uralte Tiefen
Tag: 2
Am Morgen beginnst du mit der Stadtbesichtigung von Irkutsk und tauchst ein in die Geschichte einer Stadt, die ihren Reichtum dem Handel verdankt. Seit der Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1686 entwickelte sich Irkutsk zu einem der wichtigsten Umschlagplätze für Waren aus ganz Sibirien. Pelze, Gold und Luxusgüter begründeten Wohlstand, aber auch harte Machtkämpfe, denn Irkutsk war zugleich Ausgangspunkt für die russische Expansion nach Osten – bis hinüber nach Alaska. Die Stadt war Drehscheibe von Eroberung, Kontrolle und wirtschaftlichen Interessen, deren Spuren du bis heute in den Straßen lesen kannst.
Im Zentrum besuchst du die Epiphany-Kathedrale, erbaut zwischen 1718 und 1746. Ihre farbenfrohe Fassade und die kunstvollen Details stehen im Kontrast zur oft gnadenlosen Geschichte der Region. Hier traf tiefer Glaube auf weltliche Ambitionen, Händler suchten göttlichen Beistand, während draußen bereits die nächsten riskanten Geschäfte vorbereitet wurden. Anschließend fährst du weiter zum Znamensky-Kloster aus dem Jahr 1698, dem ältesten erhaltenen Gebäude Irkutks. Hinter seinen Mauern liegen Jahrhunderte aus Gebet, Abschied und Verbannung – ein stiller Ort mit schwerer Vergangenheit.
Am frühen Nachmittag verlässt du die Stadt und fährst entlang des Flusses Angara, dem einzigen Abfluss des Baikalsees. Die Straße folgt dem Wasser, ruhig und gleichmäßig, fast wie eine Vorbereitung auf das, was dich erwartet. Nach etwa zwei Stunden erreichst du Listwjanka, einen kleinen Kur- und Badeort direkt am Ufer des Baikalsees. Hier besuchst du das Baikalsee-Museum, das eindrucksvoll zeigt, wie einzigartig dieses Ökosystem ist. Du erfährst, dass der See einst Teil eines gewaltigen Wassersystems war, das bis in die heutige Mongolei zum Chöwsgöl-See und weiter bis ins Polarmeer reichte.
Besonders faszinierend sind die Süßwasserrobben, die nur hier vorkommen und bis heute Rätsel aufgeben. Sie sind lebende Beweise für die uralte, fast kriminell gut gehütete Geschichte dieses Sees, der mehr verbirgt, als er preisgibt. Anschließend hast du Zeit, Listwjanka und den Baikalsee auf eigene Faust zu erkunden – am Ufer zu spazieren, den Blick über die endlose Wasserfläche schweifen zu lassen und die besondere Mischung aus Ruhe, Tiefe und unterschwelliger Spannung zu spüren, die diesen Ort so einzigartig macht.
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3. Tag - Mit der alten Baikalseebahn zurück nach Irkutsk
Alte Baikalseebahn
Tag: 3
Am Morgen beginnst du den Tag mit einem kleinen Spaziergang am Strand des Baikalsees. Das Wasser liegt ruhig da, klar und kalt, als würde es jeden Schritt registrieren. Der See wirkt friedlich, doch seine Tiefe bleibt unberechenbar, ein Ort voller Legenden von verschwundenen Booten und geheimen Routen. Kurz darauf setzt du mit der Fähre über den einzigen Abfluss des Baikalsees, den Fluss Angara. Ein symbolischer Übergang – weg vom offenen Wasser, hinein in ein technisches Meisterwerk vergangener Zeiten.
Dann steigst du um in die alte Baikalseebahn, die legendäre Circum-Baikal-Bahn. Der Zug folgt dem Ufer in endlosen Kurven, schmiegt sich an steile Felswände und verschwindet immer wieder in dunklen Tunneln. Diese Strecke gilt als eine der spektakulärsten Bahnlinien der Welt, gebaut unter extremen Bedingungen, mit harter Arbeit, Unfällen und Geschichten, die man heute nur noch hinter vorgehaltener Hand erzählt. Jeder Tunnel wirkt wie ein kurzer Blick in eine andere Zeit, jeder Halt wie ein Atemzug zwischen Fels und Wasser.
Der Zug hält immer wieder an kleinen, unscheinbaren Bahnhöfen. Hier übernimmt er bis heute die Versorgung der abgelegenen Orte entlang der Strecke. Du siehst Menschen mit Kisten, Säcken und Paketen, kurze Gespräche, schnelle Übergaben. Das Leben entlang der Schienen ist pragmatisch, rau und direkt, geprägt von Abhängigkeit und Vertrauen. Am Abend erreichst du schließlich Irkutsk – erfüllt von Eindrücken einer Bahnreise, die weit mehr war als nur ein Transport, sondern eine Fahrt entlang der Grenze zwischen Naturgewalt, Technik und menschlichem Überlebenswillen.
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4. Tag - Entlang am Baikalsee
Abschied vom Baikal
Tag: 4
Noch vor Sonnenaufgang reißt dich der Wecker aus dem Schlaf. Dieser Tag beginnt früh, denn der Zug nach Ulaanbaatar wartet nicht. Du wirst zum Bahnhof gebracht, steigst wieder ein in die Transsibirische Eisenbahn und spürst sofort diese vertraute Mischung aus Müdigkeit und Vorfreude. Die Transsib ist längst kein Verkehrsmittel mehr, sondern ein Zustand, ein geschlossener Kosmos aus Abteilen, Blicken und unausgesprochenen Geschichten. Kaum setzt sich der Zug in Bewegung, gleitet der Baikalsee noch einmal an dir vorbei, ruhig, kühl und scheinbar unschuldig.
Den gesamten Vormittag verläuft die Strecke direkt am Ufer entlang. Das Wasser funkelt im Morgenlicht, Wälder spiegeln sich auf der Oberfläche, und doch liegt unter dieser Schönheit eine spürbare Tiefe. Der Baikalsee lässt dich nicht einfach gehen, er begleitet dich schweigend, Kilometer für Kilometer, wie ein stiller Zeuge all dessen, was hier verloren ging, verschwand oder nie wiedergefunden wurde. Im Zug entstehen leise Gespräche, manchmal auch diese flüchtigen Begegnungen, bei denen man mehr preisgibt als geplant – vielleicht gerade, weil man weiß, dass man sich nie wiedersehen wird.
Gegen 14:00 Uhr erreichst du Ulan-Ude, das kulturelle Zentrum der Burjaten. Die Atmosphäre ändert sich spürbar, Gesichter, Farben und Gerüche werden asiatischer, weicher, fremder. Hier beginnt bereits der Übergang zwischen Russland und der Mongolei, auch wenn die Grenze noch vor dir liegt. Nach dem Transfer zu deinem Hotel hast du den restlichen Tag zur freien Verfügung. Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, durch Straßen zu schlendern, Cafés zu entdecken oder einfach anzukommen – in einem Ort, der zwischen zwei Welten liegt und genau daraus seinen besonderen Reiz zieht.
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5. Tag - Ivolginsky Kloster mit der lebenden Mumie und weiter in die Mongolei
Ivolginsky Kloster mit der lebenden Mumie
Tag: 5
Am Vormittag verlässt du Ulan-Ude in einem kleinen Mikrobus und fährst hinaus in eine Landschaft, die stiller wird, je weiter du dich von der Stadt entfernst. Dein Ziel ist das Iwolginski-Dazan, offiziell „Kloster des Glücks und des die Fülle der Freude bringenden Rades der Lehre“ genannt. Schon beim Betreten der Anlage verändert sich die Atmosphäre spürbar. Gebetsfahnen flattern im Wind, Räucherwerk liegt in der Luft, Mönche bewegen sich lautlos zwischen den Tempeln. Du befindest dich in einer der größten und wichtigsten buddhistischen Tempelanlagen Russlands, einem Ort, an dem sich sibirische Weite und asiatische Spiritualität auf faszinierende Weise begegnen.
Während du über das Gelände gehst, hörst du Geschichten von unterdrücktem Glauben, heimlichen Ritualen und der erstaunlichen Rückkehr des Buddhismus nach Jahrzehnten der Verfolgung. Hier wurde gebetet, als es verboten war, und gelernt, als Wissen gefährlich wurde. Zwischen goldenen Stupas und farbenfrohen Fassaden spürst du, dass Spiritualität hier nie harmlos war, sondern immer auch Widerstand bedeutete. Das Kloster wirkt friedlich, doch seine Geschichte ist geprägt von Mut, Verlust und stiller Rebellion.
Gegen 14:00 Uhr kehrst du nach Ulan-Ude zurück, doch zur Ruhe kommst du nicht mehr wirklich. Am Nachmittag setzt du deine Reise fort, immer weiter Richtung Mongolei. Die Landschaft zieht im Dämmerlicht vorbei, Gespräche verstummen, Müdigkeit mischt sich mit Erwartung. Die Grenzabfertigung erlebst du mitten in der Nacht, ein surrealer Moment zwischen zwei Staaten und zwei Welten. Neonlicht, Uniformen, Stempel und lange Pausen bestimmen das Geschehen. Während draußen die Steppe im Dunkeln verschwindet, lässt du Russland hinter dir – und rollst langsam hinein in die mongolische Nacht.
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6. Tag - Ankunft in Ulaanbaatar
Vom Iwolginski-Dazan in die mongolische Nacht
Tag: 6
Am Vormittag verlässt du Ulan-Ude mit dem Mikrobus und fährst hinaus in die offene Landschaft Burjatiens. Dein Ziel ist das Iwolginski-Kloster, offiziell „Kloster des Glücks und des die Fülle der Freude bringenden Rades der Lehre“. Schon beim Betreten der Anlage ändert sich die Stimmung. Gebetsfahnen schlagen im Wind, der Duft von Räucherwerk liegt in der Luft, und Mönche ziehen ruhig ihre Kreise um die Tempel. Du befindest dich in einer der größten und bedeutendsten buddhistischen Tempelanlagen Russlands, einem spirituellen Zentrum, das weit über die Region hinausstrahlt. Zwischen goldenen Dächern und farbigen Fresken spürst du eine Tiefe, die sich nicht erklärt, sondern erlebt.
Hinter der friedlichen Fassade verbirgt sich eine Geschichte von Verboten, Überwachung und stiller Auflehnung. Buddhismus war hier lange Zeit unerwünscht, Gläubige wurden verfolgt, Rituale kriminalisiert, und doch überlebte der Glaube im Verborgenen. Diese Spannung zwischen innerer Freiheit und äußerem Zwang liegt noch immer in der Luft. Gegen 14:00 Uhr kehrst du nach Ulan-Ude zurück und setzt deine Reise in Richtung Mongolei fort. Je dunkler es wird, desto surrealer wirkt der Übergang. Die Grenzabfertigung erlebst du mitten in der Nacht, unter grellem Neonlicht, zwischen Stempeln, Uniformen und langen Pausen. Ein Moment zwischen Ordnung und Abenteuer – und der leise Beginn eines neuen Kapitels jenseits der Grenze.
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7. Tag - Inlandsflug nach Dalandzagad
Eis, Geier und die verborgene Wildnis
Tag: 7
Am frühen Morgen wirst du zum Flughafen gebracht und hebst wenig später mit einem Inlandsflug Richtung Süden ab. Unter dir breitet sich die Mongolei aus wie eine endlose Karte aus Licht und Staub, bis nach rund zweieinhalb Stunden Dalandzadgad auftaucht – das raue, pulsierende Zentrum der Gobi. Hier weht ein anderer Wind: trockener, heißer, kompromissloser. Nach der Landung spürst du sofort, dass diese Region ihre eigenen Regeln schreibt, fernab von Komfort und Großstadtlogik.
Von Dalandzadgad aus fährst du zur Bartgeierschlucht, einem Ort, der alle Erwartungen sprengt. Zwischen steilen Felswänden wanderst du durch ein Tal, in dem bis weit in den Sommer hinein massive Eisschichten liegen, konserviert von Schatten und Kälte eines unscheinbaren Winterflusses. Über dir kreisen Bartgeier, mit etwas Glück entdeckst du Steinböcke, die wie illegale Grenzgänger zwischen Fels und Himmel wechseln. Die Gobi zeigt sich hier überraschend intim und gefährlich zugleich – ein Ort, an dem Tiere ums Überleben kämpfen und Menschen einst spurlos verschwanden. Am Eingang der Schlucht erzählt ein kleines Museum von der wilden Tierwelt und der bewegten, nicht immer friedlichen Vergangenheit der Gobi, von Schmugglern, Karawanen und der harten Logik einer Landschaft, die nichts verzeiht, aber alles gibt, wenn du bereit bist, dich auf sie einzulassen.
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8. Tag - Bajandsag - der Dinosaurierfriedhof und Kloster Ongii
Rote Klippen, Dinosaurier und verlorene Klöster
Tag: 8
Du umfährst die südlichen Ausläufer des Altaigebirges und tauchst immer tiefer in eine Landschaft ein, die wirkt wie eine offene Wunde der Erdgeschichte. Vor dir leuchtet Bajandsag in intensivem Rot, jene legendären Sandsteinformationen, die nicht umsonst den Namen „Flaming Cliffs“ tragen. Hier wurden die ersten Dinosaurierknochen der Mongolei entdeckt, Relikte aus einer Zeit, in der Gewalt und Überleben noch ganz andere Maßstäbe hatten. Während du durch die bizarren Felsen streifst, liegt ein Hauch von Schatzsuche in der Luft – mit etwas Glück entdeckst du selbst versteinerte Fragmente, still bewacht von Wind, Staub und jahrmillionenalter Einsamkeit. Inmitten dieser lebensfeindlichen Umgebung überraschen die größten Saxaulwälder des Landes, knorrige, zähe Überlebenskünstler, deren Holz so hart ist, dass es früher begehrt, gestohlen und gnadenlos abgeholzt wurde.
Am Nachmittag setzt du die Reise fort in Richtung Ongii, durch eine scheinbar endlose Ebene, die jede Vorstellung von Raum auflöst. Ihr durchquert die Ebene von Ongii und passiert den Ulaan Nuur, den „Roten See“, der nur dann existiert, wenn die Gobi gnädig Regen schickt. Meist ist er eher ein Versprechen als ein Gewässer – ein flüchtiger Zeuge davon, wie brutal und unberechenbar diese Landschaft ist. Spät am Tag erreichst du die Ruinen des Klosters Ongii, einst eines der größten und mächtigsten Klöster der Mongolei. In den 1930er-Jahren wurde es zerstört, Mönche verfolgt, verhaftet oder ermordet – spiritueller Reichtum traf auf politische Gewalt. Heute versuchen wenige Mönche, dem Ort neues Leben einzuhauchen. Du hast Zeit, mit ihnen zu sprechen, durch die Ruinen zu gehen und zu spüren, wie hier Vergangenheit, Verlust und leise Hoffnung aufeinandertreffen – ein stiller, eindringlicher Abschluss eines Tages zwischen Urzeit, Glaube und menschlicher Grausamkeit.
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9. Tag - Karakorum die Wiege der Mongolei
Durch die Weite der Steppe zur Hauptstadt der Eroberer
Tag: 9
Mit dem Geländewagen brichst du früh auf und lässt die Zivilisation schnell hinter dir. Vor dir öffnet sich die mongolische Steppe in ihrer ganzen, überwältigenden Größe – ein endlos wirkender Raum aus Gras, Himmel und Licht. Doch was auf den ersten Blick schlicht erscheint, entpuppt sich als überraschend vielfältig: sanfte Hügel wechseln sich mit Flusstälern ab, Herden ziehen wie bewegte Muster durch die Landschaft, und immer wieder tauchen Jurten am Horizont auf. Diese Steppe ist kein leerer Raum, sondern ein seit Jahrhunderten genutzter Lebensraum, hart, ehrlich und gnadenlos gegenüber Schwäche.
Unterwegs hältst du immer wieder bei Nomadenfamilien, deren Jurten wie Inseln der Gastfreundschaft in der Weite liegen. Bei salzigem Milchtee und einfachen Worten bekommst du einen direkten Einblick in ein Leben, das von Wetter, Tieren und Tradition bestimmt wird. Hier draußen war Eigentum früher oft eine Frage von Stärke und Schutz, Überfälle zwischen Clans gehörten zur Geschichte, und selbst heute erzählt man dir leise von alten Fehden, von gestohlenen Pferden und gebrochenen Ehren. Die Freundlichkeit der Menschen ist echt, aber sie ist das Ergebnis eines Lebens, das gelernt hat, niemandem leichtfertig zu vertrauen.
Am späten Tag erreichst du schließlich Karakorum, die ehemalige Hauptstadt des mongolischen Weltreiches. Hier wurden einst Befehle erteilt, die Kontinente veränderten, hier planten Khane Eroberungen, Intrigen und Feldzüge. Aus dieser scheinbar stillen Landschaft heraus wurde eines der brutalsten und zugleich effizientesten Reiche der Geschichte gelenkt. Heute liegt Karakorum ruhig da, fast unscheinbar – und doch spürst du, dass unter der Erde und in der Luft noch immer der Geist von Macht, Gewalt und Visionen schwebt. Ein Ziel, das nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen.
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10. Tag - „Khöschöö Tsaidam“ die Grabstätte und Ugiin Nuur
Karakorum, Macht, Toleranz und vergessene Reiche
Tag: 10
Am Vormittag tauchst du tief ein in die Geschichte von Karakorum, einem Ort, der leiser wirkt, als er es je war. Erst unter Ögedei Khan, dem Sohn und Nachfolger Dschingis Khans, wurde aus einem Lager die erste Hauptstadt des Mongolenreiches. Ab 1235 ließ er die Residenz zu einer befestigten Stadt ausbauen, mit Mauern, Toren und klaren Strukturen der Macht. Hier wurde nicht nur regiert, hier wurde über Leben, Tod und das Schicksal ganzer Völker entschieden. Zwischen Palastresten und Tempelgrundmauern spürst du den Kontrast, der Karakorum so besonders macht: brutale Eroberung nach außen, überraschende Offenheit nach innen.
Denn genau hier zeigten die Nachfolger Dschingis Khans ihr zweites Gesicht. Trotz ihrer grausamen Feldzüge herrschte in Karakorum eine bemerkenswerte Toleranz gegenüber fremden Religionen, Handwerkern und Ideen. Händler aus China, Persien und Europa trafen auf buddhistische Mönche, muslimische Gelehrte und christliche Missionare. Karakorum war im 13. Jahrhundert ein brodelnder Schmelztiegel aus Reichtum, Intrigen, Verlockungen und verbotenen Nächten, ein Ort, an dem Macht nicht nur mit dem Schwert, sondern auch mit Diplomatie, Geld und Einfluss ausgeübt wurde.
Zur Mittagszeit verlässt du Karakorum und fährst zu einer weiteren archäologischen Sensation: Khöschöö Tsaidam, der Grabstätte des alttürkischen Generals Bilgä Chagan. Unter türkischer Leitung wird hier bis heute geforscht, und du bekommst seltene Einblicke in eine Epoche lange vor Dschingis Khan. Die Steinstelen und Inschriften erzählen von Kriegen, Bündnissen und Verrat – von einer Zeit, in der Loyalität oft mit Blut bezahlt wurde und Geschichte nicht geschrieben, sondern in Stein gehauen wurde.
Am Abend erreichst du den Ogii Nuur, einen See von stiller, fast poetischer Schönheit. Während sich der Himmel langsam verfärbt, sammeln sich Zugvögel an seinen Ufern und erfüllen die Luft mit Rufen und Flügelschlägen. Nach einem Tag voller Machtgeschichten, Gewalt und großer Reiche wirkt dieser Ort wie ein Gegenpol – ruhig, offen und zeitlos. Hier klingt der Tag aus, zwischen Wasser, Himmel und dem Gefühl, dass selbst die größten Imperien kommen und gehen, während die Natur bleibt.
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11. Tag - Zurück nach Ulaanbaatar
Freiheit zwischen Beton und Steppe
Tag: 11
Am Morgen nimmst du Abschied vom Ogii Nuur, dessen Stille dich noch einmal einhüllt, bevor sich die Landschaft langsam verändert. Die Fahrt zurück nach Ulaanbaatar verläuft überraschend zügig über die Asphaltstraße, vorbei an offenen Ebenen, verstreuten Jurten und endlosen Horizonten. Die Weite der Steppe weicht allmählich der pulsierenden Energie der Hauptstadt, ein leiser, aber spürbarer Übergang von Natur zu urbanem Leben.
Am frühen Nachmittag erreichst du Ulaanbaatar und beziehst dein Hotelzimmer – ein kurzer Moment zum Durchatmen, Duschen und Ankommen. Danach gehört die Stadt dir. Du kannst dich treiben lassen zwischen sowjetischem Beton, gläsernen Neubauten und staubigen Nebenstraßen, in denen kleine Läden, Hinterhofbars und improvisierte Märkte um Aufmerksamkeit buhlen. Ulaanbaatar zeigt sich jetzt ungefiltert: rau, lebendig, manchmal widersprüchlich – ein Ort, an dem alte Nomadentraditionen auf modernes Großstadtleben prallen.
Wenn der Abend näher rückt, liegt ein Hauch von Versuchung in der Luft. Neonlichter flackern, Musik dringt aus Bars und Karaoke-Clubs, und hinter mancher unscheinbaren Tür verbergen sich Geschichten von schnellen Geschäften, langen Nächten und kleinen Grenzüberschreitungen. Du entscheidest selbst, wie tief du eintauchst – beobachtend, neugierig oder mitten hinein in das urbane Abenteuer Mongoliens.
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12. Tag - Abfahrt nach Peking
Aufbruch in die Weite – von Ulaanbaatar nach Peking
Tag: 12
Heute heißt es früh aufstehen, denn der Zug nach Peking wartet pünktlich um 7:30 Uhr. Glücklicherweise liegt das Hotel nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, sodass du noch einen letzten Blick auf das morgendliche Treiben der Hauptstadt werfen kannst. Die ersten Kilometer führen durch das Herz der Mongolei, vorbei an weiten Grassteppen, verstreuten Jurten und den geheimnisvollen Dünen der Wüste Gobi, deren rötlicher Sand im Sonnenlicht wie flüssiges Kupfer glüht. Die Landschaft draußen wirkt still, fast zeitlos, doch im Inneren des Zuges pulsiert das Leben: Gespräche, Tee, das leise Rollen der Räder über die Schienen – eine andere Art von Nervenkitzel, fernab der üblichen Pfade.
Am Abend erreicht die Reise ihren spannendsten Moment: die Grenzabfertigung. Hier treffen Bürokratie, Geduld und das latente Risiko von Chaos aufeinander, denn der Zug muss von der russischen Breitspur auf die chinesische Normalspur umgesetzt werden. Mit jedem kontrollierenden Blick, Stempel und Durchsuchung wird deutlich, wie stark die Grenzen nicht nur Länder, sondern auch Geschichten und Geheimnisse voneinander trennen. Es ist eine Nacht, in der du die Ruhe der Steppe gegen die unberechenbare Spannung eines Grenzpostens eintauschst – und genau hier spürst du, dass Reisen weit mehr ist als das Erreichen eines Ziels.
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13. Tag - Ankunft in Peking
Zwischen Altstadtgassen und exotischen Düften
Tag: 13
Um 14:30 Uhr erreicht dein Zug Peking am Zentralbahnhof, und sofort wirst du von der pulsierenden Energie der chinesischen Metropole erfasst. Menschenströme, hupende Fahrräder, der Duft von Straßenessen und der Klang unbekannter Sprachen umhüllen dich, während du mit dem Transferwagen durch die Straßen zur Altstadt fährst. Dein Hotel liegt in einem sorgfältig restaurierten Viertel, wo enge Gassen, traditionelle Dächer und versteckte Innenhöfe den Charme vergangener Dynastien versprühen – ein stiller Kontrast zu der modernen, hektischen Stadt um dich herum.
Am Nachmittag locken die verwinkelten Gassen zu einem ersten Bummel. Überall laden kleine Läden, Handwerksstände und Marktbuden zum Stöbern ein, und du entdeckst exotische Gewürze, kunstvoll gefertigte Keramiken und Souvenirs, die Geschichten von Jahrhunderten mongolischer und chinesischer Einflüsse erzählen. Die Stadt flüstert von Macht, Handel und Intrigen – und du bist mittendrin. Am Abend tauchst du in die kulinarische Welt Pekings ein. In einem der kleinen, charmanten Restaurants erwartet dich eine Speisekarte, die wie ein exotisches Kochbuch wirkt, mit Gerichten, die scharf, süß, salzig und überraschend zugleich sind. Jeder Bissen ist ein Abenteuer, das dich endgültig in die geheimnisvolle und lebendige Kultur der Hauptstadt eintauchen lässt.
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Abendbrot:
14. Tag - Peking entdecken
Zwischen Palästen, Tempeln und Marktschreien
Tag: 14
Nach einem kräftigenden Frühstück startest du zu einer faszinierenden Stadtrundfahrt durch Peking. Die Metropole zeigt sich jetzt in all ihrer Widersprüchlichkeit: majestätische Paläste neben hektischen Straßenszenen, altehrwürdige Tempel neben glitzernden Einkaufsstraßen. Zuerst führt dich dein Weg in die Verbotene Stadt, wo die goldenen Dächer und endlosen Hallen Geschichten von Intrigen, Macht und Kaisern erzählen, die über Jahrhunderte das Reich der Mitte regierten. Jeder Schritt auf den gepflasterten Höfen lässt die Vergangenheit lebendig werden, als würdest du durch die Schatten von Eunuchen, Hofdamen und verschwörerischen Beamten wandeln.
Weiter geht es zum Himmels-Tempel, wo du die ruhige Spiritualität eines Ortes spürst, an dem Kaiser einst für gute Ernten und Wohlstand beteten. Über den Platz des Himmlischen Friedens schlenderst du zwischen Statuen und Denkmälern, spürst die Größe der Macht und den Hauch von Geschichte, der in der Luft liegt. Am Nachmittag lockt der legendäre Perlenmarkt, ein Labyrinth aus funkelnden Schätzen, lebhaften Händlern und dem Duft exotischer Waren. Feilschen ist hier ein Abenteuer für sich, ein Spiel aus Taktik, Mut und Verhandlungsgeschick. Der Tag klingt abends in einem der vielen charmanten Restaurants in der Nähe deines Hotels aus, wo du bei aromatischen Gerichten, Gewürzen und vielleicht einem Glas lokalen Weins die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren lassen kannst.
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Frühstück:
Mittagessen:
Abendbrot:
15. Tag - Grosse Mauer
Geschichte zwischen Stein und Himmel
Tag: 15
Heute führt dich dein Weg zu einem der beeindruckendsten Bauwerke der Menschheitsgeschichte: der Großen Mauer. Schon beim Anblick der endlosen Zinnen, die sich über die Hügel und Berge ziehen, spürst du die Macht und Ausdauer vergangener Generationen. Du wanderst auf einem kleinen, aber aussichtsreichen Teilstück der Mauer, wo jeder Schritt über uralte Steine dich tiefer in die Geschichten von Kaisern, Soldaten und Rebellen eintauchen lässt. Die Weite der Landschaft, unterbrochen von Wachtürmen und steilen Rampen, vermittelt ein Gefühl von Freiheit, aber auch von Achtung vor den Herausforderungen, die hier vor Jahrhunderten gemeistert wurden.
Zum Mittagessen kehrst du in ein Restaurant direkt an der Mauer ein, wo du zwischen rustikaler Atmosphäre und spektakulärer Aussicht die lokale Küche genießen kannst. Am Nachmittag geht es zurück nach Peking, wo der Rest des Tages dir zur freien Verfügung steht. Du kannst durch die Straßen schlendern, in kleinen Läden stöbern oder einfach das pulsierende Leben der Hauptstadt beobachten. Die Erlebnisse der Mauer begleiten dich dabei wie ein unsichtbarer Schatten, ein stilles Echo von Geschichte, Mut und der unbändigen Kraft der Menschheit.
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Frühstück:
Mittagessen:
Abendbrot:
16. Tag - Rückflug in die Heimat
Rückflug in die Heimat
Tag: 16
Früh am Morgen, Flughafentransfer zum Flughafen von Peking. Sie werden von unserem Fahrer ca. drei Stunden vor Abflug von Ihrer Unterkunft Abgeholt. Da die Stadt zu dieser Stunde noch schläft, geht die Fahrt zügig voran. Am Flughafen der übliche Prozedere, Einchecken und dann geht es zurück in die Heimat. Im Geiste werden beim Rückflug mit Sicherheit noch einmal die faszinierenden Moment der Reise vorbeiziehen.
Unterkunft: hoffentlich Zuhause
Frühstück:
Mittagessen:
Abendbrot:
Landkarte
Termine
Nr.
Start
Tag
-
Ende
Tag
Flugh.
Irkutsk - Mongolei - China (Jeder Termin ist Möglich)
Di
Abflug Deutschland
Do
17 Tage später Ankunft in Deutschland
Irkutsk - Mongolei - China (Jeder Termin ist Möglich)
Mo
Abflug Deutschland
Mi
17 Tage später Ankunft in Deutschland
| Bemerkungen / Remark | |
|---|---|
| Angegeben immer An / Ab Ulaanbaatar | |
| * | Verlängerung vor./ nach Naadam möglich |
| ** | Incl. Naadaamfestival. Leicht geänderter Reiseablauf |
| *** | Individuelle Termine auf Anfrage möglich (info@mongolei.com ) |
| **** | Unsere Reisetermine sind nur Vorschläge und orientieren sich am Flugplan des MIAT. Sollten Sie einen günstigeren Flugtermin finden. Teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir unsere Termine entsprechend anpassen können. |
| ***** | Verbindlich ist ausschließlich der Reiseablauf, den du mit deinen Buchungsunterlagen erhältst. Die auf der Website dargestellten Programme sind nicht verbindlich, da es – auch während der laufenden Saison – zu Änderungen kommen kann. |
| Gelb | Noch wenige Plätze frei |
| Rot | Reise wird durchgeführt |
Preise
Kategorie
2 - 3 Pes.
3 - 4 Pes.
Irkutsk - Mongolei - China
Bahnfahrt 1. Klasse ( 2 Bettabteil)
3.030 €
2.870 €
Bahnfahrt 2. Klasse ( 4 Bettabteil)
2.850 €
2.690 €
China - Mongolei - Irkutsk
Bahnfahrt 1. Klasse ( 2 Bettabteil)
Auf Anfrage
Bahnfahrt 2. Klasse ( 4 Bettabteil)
Auf Anfrage
| Kategorie / Category | |
|---|---|
| A | In Ulaanbaatar organisieren Sie folgende Dinge selber, Flughafen- / Bahnhofstransfer, Übernachtung und Verpflegung in Ulaanbaatar. Auf dem Land wird in Zelten* übernachtet. Zelten ist zu empfehlen zwischen Anfang Juni – Mitte September / Camping recommended between early June – mid-September |
| B | In Ulaanbaatar organisieren Sie Ihre Übernachtung und Verpflegung selber. Auf dem Land wird in Nomaden Jurten** bei Nomadenfamilien übernachtet. |
| C | In Ulaanbaatar Übernachtung in einem einfachen Guesthouse oder Hotel. Die Verpflegung in Ulaanbaatar organisieren Sie selber. Auf dem Land wird gemischt in Zelten* und Nomadenjurten** bei Nomadenfamilien übernachtet. |
| D | In Ulaanbaatar übernachten Sie in einem Mittelklasse Hotel, haben ein gutes Frühstück und exzellentes Mittagessen. Auf dem Land wird nur in mongolischen JUrten in Jurtencamps*** übernachtet. |
| Unsere Reisen sind als Gesamtpakete ("Bundles") konzipiert. Einzelne Leistungen aus diesem Gesamtangebot können in der Regel weder separat herausgenommen noch angerechnet werden. Eine Reduzierung des Reisepreises ist daher nicht automatisch möglich, wenn bestimmte Leistungen entfallen, da wir vertragliche Verpflichtungen gegenüber unseren Partnern einhalten müssen. | |
| Indem Sie mit „Steppenfuchs Reisen“ in die Mongolei reisen, haben Sie die Versicherung, die lokale Wirtschaft in der Mongolei zu unterstützen. „Steppenfuchs Reisen“ ist ein Reiseunternehmen mit 100% Firmensitz in der Mongolei und beschäftigt ausschließlich mongolische Mitarbeiter mit sozialer- und Altersabsicherung. |
|
| * | Zelten findet überwiegend im Freiem statt. Natur Toilette und Natur Waschmöglicheiten. Keine Campingplatzatmosphäre |
| ** | Gastjurten bei Nomadenfamilien, einfache sanitäre Gegebenheiten |
| *** | Jurtencamps, Zweibettjurte, separate Duschen und WC, Restaurant |
| **** | Unsere Reisetermine sind nur Vorschläge und orientieren sich am Flugplan des MIAT. Sollten Sie einen günstigeren Flugtermin finden. Teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir unsere Termine entsprechend anpassen können. |
| ***** | Verbindlich ist ausschließlich der Reiseablauf, den du mit deinen Buchungsunterlagen erhältst. Die auf der Website dargestellten Programme sind nicht verbindlich, da es – auch während der laufenden Saison – zu Änderungen kommen kann. |
| Individuelle Termine ab 2 Personen möglich / Individual bookings from 2 persons possible | |













