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Mongolei im Winter

Der mongolische Winter – Schönheit jenseits der Komfortzone

Den Winter in der Mongolei zu erleben ist kein gewöhnliches Reisen, sondern eine bewusste Entscheidung. Auf dem Land sinken die Temperaturen in der Nacht deutlich unter –40 °C, tagsüber steigt das Thermometer oft kaum über –12 °C. Und doch übt gerade diese Jahreszeit eine fast magnetische Anziehungskraft aus. Die Luft ist glasklar, extrem trocken und von einer Reinheit, wie Du sie kaum kennst. Die Steppe liegt endlos vor Dir, eingefroren in Weiß, still und unerbittlich – eine Bühne, auf der der mongolische Winter sein eigenes, kompromissloses Schauspiel aufführt.

Der Winter dauert hier von November bis weit in den April hinein. In dieser Zeit rückt man näher zusammen, körperlich wie emotional. In den Jurten wird erzählt, gelacht, geschwiegen – und erinnert. Alte Geschichten machen die Runde, manche von ihnen handeln von harten Wintern, verlorenen Herden oder Rivalitäten, die man besser ruhen lässt. Abends erklingen Lieder der Steppe, die vom Frühling und vom Sommer erzählen, von Hoffnung und Rückkehr. Draußen herrscht klirrende Kälte, drinnen entsteht eine Wärme, die weit über das Physische hinausgeht.

Tsaagan Sar – Neujahr zwischen Ritual, Erinnerung und Neubeginn

Wenn der Winter seinen Tiefpunkt erreicht hat und der erste Neumond des neuen Jahres am Himmel erscheint, beginnt eines der wichtigsten Feste der Mongolei: Tsaagan Sar, das mongolische Neujahrsfest. Seine Ursprünge reichen zurück in eine Zeit, in der Jäger im Winter aufbrachen, um Beute zu machen und sie mit dem gesamten Clan zu teilen. Noch heute ist dieses Fest geprägt von Respekt, Ritualen und klaren Regeln – wer wen besucht, wer wem zuerst die Hand reicht, und welche alten Konflikte für diesen Moment ruhen müssen.

Tsaagan Sar ist mehr als ein Fest. Es ist ein gesellschaftlicher Prüfstein, ein Moment, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufeinandertreffen. Hinter den freundlichen Gesten und festlichen Mahlzeiten liegen Geschichten, die nicht laut erzählt werden: alte Schuld, Versöhnung, Stolz und manchmal auch stille Konkurrenz. Genau diese Spannung verleiht dem Fest seine Tiefe und Echtheit. Für Dich ist es eine seltene Gelegenheit, Teil eines kulturellen Ereignisses zu werden, das nichts Inszeniertes hat – sondern gelebt wird.

Ruhe, Kraft und die Feste des späten Winters

Der mongolische Winter ist nicht nur hart, er ist auch heilsam. Die Stille der Landschaft wirkt wie ein Gegenentwurf zur modernen Welt. Wer sich darauf einlässt, findet Ruhe, Klarheit und neue Kraft. Nach Tsaagan Sar beginnt eine Reihe weiterer Feste, die sich im März und April aneinanderreihen: Eisfeste, Nomadenspiele, erste Frühlingsrituale. Jedes für sich ist einzigartig, jedes erzählt von der engen Verbindung zwischen Mensch, Natur und Tradition.

Steppenfuchs Reisen hat mehrere unterschiedliche Winterreisen zusammengestellt, die Dir genau diese Einmaligkeit näherbringen. Ob Du das Neujahrsfest erleben, die Stille der Steppe genießen oder tief in die Kultur der Nomaden eintauchen möchtest – der mongolische Winter belohnt Mutige. Nicht mit Bequemlichkeit, sondern mit echten Erlebnissen, die bleiben.

Festivals

Ein Monat voll mit Festen in der Mongolei. Es fängt mit dem mongolischem Neujahrsfest an, geht dann weiter mit dem großem Pferdefestival im nordöstlichem Teil der Mongolei, dann kommt das berühmte und sehenswerte Eisfestival da auf dem Eis vom Khovsguul See stattfindet und gleich danach haben wir das „Camel Festival“ in der Gobi mit weitaus mehr als 1.000 Kamelen.

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Im Winter

Kalt ist es, so richtig Kalt in der Nacht fällt das Thermometer auf teilweise – 50°C, aber in der Jurte ist es mollig warm. Erleben Sie den mongolischen Winter, der sehr viele schöne Seiten hat. Extrem klare und trockene Luft, schneidet in die Haut, wie Peitschenhieb, aber dafür entschädigt eine Landschaft, die bis zum Horizont in weis getaucht ist. Und dann, die Ruhe, die schon fast wieder im Ohr weh tut. Der Tagesrhythmus wird ruhig und entspannt. Nehmen Sie sich diese ungewöhnliche Auszeit und erleben Sie die Einmaligkeit des mongolischen Winters. Leben Sie wie die Nomaden im Einklang mit der Natur und der kältesten Jahreszeit.

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Der Baikalsee ist das perfekte Ziel für einen unvergesslichen Ski Trip. Das größte Skigebiet in Sibirien befindet am südlichen Baikalsee. Der Baikalsee, oder auch die blaue Perle Sibiriens, hat sein lokal eigenes Klima und bietet am südlichen Ufer ideale Bedingungen zum Ski fahren, oder auch Snowboarden.

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