Steppenfuchs Reisen

Eisfestival

Eisfestival

Tour 410

Da steppt der Bär auf dem meterdick zugefrorenen Eis. Ein Eisfest der Superlative im Norden der Mongolei, nicht nur was die Temperaturen angeht. Das Eisfest der Nomaden am Khovguul See. Hoch im Norden der Mongolei, trifft man sich jedes Jahr zur härtesten Winter Zeit im März und feiert das Eisfestival am Khovsguul See. Gefeiert wird die Tatsache, dass die härtest Jahreszeit vorüber ist und das nun bald die Frühjahrswanderung der Tiere beginnt. Das Fest findet auf dem mächtigen Eis des zugefrorenen Sees statt. Nomaden die sonst sehr verstreut in der riesigen Einsamkeit Leben nehmen die beschwerliche und teils weite Anreise aus allen Landesteilen auf sich, um an diesem einmaligen Fest teilzunehmen. Wir haben die Möglichkeit, an diesem Fest teilzunehmen und können das bunte Treiben auf dem Eis miterleben. Für zwei Tage sind wir Zugast bei den Rentierzüchtern und Schamanen am Khovsguul See. Abends erleben wir die herzlich warme Folklore der Menschen am Lagerfeuer auf dem Eis. Am Tag sind wir mittendrin bei den Wettkämpfen. Pferderennen, Ringen, Schlittschuhrennen, sind nur einige der Sportarten. Das „Armdrücken“ auf der Eisscholle, steht besonders bei den Nomadenfrauen hoch im Kurs.

Kombinieren Sie das Eisfestival am Khovsguul See und das „1.000 Camle Festival“ in der Gobi zu einem 14 Tage Event bei den Nomaden der Mongolei im Norden und im Süden zu einem Sonderpreis

Normalerweise führen sie ein einsames Leben in den Grasflächen und Wäldern rings um den größten See der Mongolei. Die Temperaturen sind mit freundlichen – 45° C mehr als deutlich unter dem Gefrierpunkt. Das Wasser wird in Blöcken aus dem See gehauen. Eine Schlittenladung reicht für vier Tage. Die nächste Siedlung ist gut drei Reittage entfernt. Die Tage sind kurz, die Nächte dafür umso kälter. Nur einmal in dieser harten Winterzeit, Ende Februar ändert sich das Leben für kurze Zeit in dieser Region. Dann wird das Eisfest gefeiert. Zu dem Fest kommen nicht nur die Nomaden aus dem weiteren Umkreis an Südufer des Sees, sondern auch aus der fernen Hauptstadt unternehmen die Verwandten den anstrengenden Weg zu diesem wohl einmaligen Fest. Die Siedlung, wo man sich trifft, zählt gerade man zehn Holzhütten, die meisten Teilnehmer sind mehr als 12 Stunden unterwegs um an den „Winterspielen“ der Nomaden teilzunehmen. Das wichtigste Ereignis ist natürlich das Pferderennen. Für dieses Rennen bekommen die Pferde extra „Spikes“ unter die Hufe, ansonsten würden sie auf dem spiegelglattem Eis keine zehn Meter weit kommen. Anders beim Sumo ringen, was dann sehr Lustig aussieht, wenn die gewaltigen Sumoringer ohne „Spikes“ den Wettkampf bestehen müssen. Das gleiche Bild bietet sich dem Betrachter beim traditionellen Tauziehen, wo die Mannschaften gleich Reihenweise auf dem Eis ins rutschen kommen. Schamanen, die in dieser Gegend noch ihren festen Platz im Glauben der Menschen haben, ziehen ihre spirituellen Kreise und Tänze um die Wettkampfteilnehmer. Glaube ist ein wichtiger Bestandteil und ersetzt auch gerne einmal ein gutes Training. Natürlich erscheint auch das Publikum in farbenfroher Tracht. Rote, grüne und vor allem die himmelblauen Tücher der Nomaden bieten einen interessanten Kontrast zum gleißenden Weiß der Schnee und Eis bedeckten Bergen rings um den See. Schnell wird es dunkel am Abend. Dann ist die Zeit des großen Lagerfeuers. Schemenhaft werden die Eisskulpturen, die am Tage durch die Nomadenfamilien geschaffen wurden, durch den Schein des Feuers beleuchtet. Jetzt ist die Zeit gekommen, um auch den Körper von innen her zu erwärmen, nicht nur mit warmen Speisen. Das Eisfest findet jedes Jahr Anfang März statt. Von der Hauptstadt erreicht man das Fest mit dem Flugzeug, dann geht es mit dem Allradfahrzeug durch die Verschneite Landschaft und zum Schluss noch etliche Kilometer über den zugefrorenen Khovsguul See, bis man die kleine Siedlung errichtet hat. Übernachtet wird in behaglichen Holzhütten, oder in den erstaunlich mollig warmen Jurten. Für die Reise zum „herzlich kaltem Eisfest“ sollte man sich schon eine Woche mit An- und Abreise Zeit nehmen.
0.TagFlug Berlin Tegel – Ulaanbaatar mit einem Linienflug
1.TagAnkunft in Ulaanbaatar und Transfer zum Hotel. Nachdem Sie die Möglichkeit zum Geldwechseln hatten, beginnen wir mit der Stadtbesichtigung. Auf unserem Programm steht das Gandan Kloster, das das größten und wichtigste Kloster in der Mongolei ist. Wir werden den alten Winterpalast vom letzten König besuchen und uns auf dem Suhkebaatar Platz das Neue Dishingges Khan Denkmal anschauen. Am Abend besuchen wir das National Dance Ensemble und Sie bekommen einen schönen Überblick über die mongolische Folklore
2.TagHeute fahren wir mit dem Überlandbus nach Morön, dort wechseln wir das Fahrzeug und fahren weiter zum südlichen Khovsguul See. Hier kann dann unser Abenteuer „Eisfestival“ beginnen. Untergebracht werden Sie in eine der landestypischen Jurten.
3.TagFahrt mit dem Allradfahrzeug auf den Khovsguul See. Das meterdicke Eis macht es möglich. Das Festival ist jedes Jahr an einem anderem Ort. Wir werden das Pferderennen auf dem Eis, das Ringen ( Nationalsport ) erleben. Zwischendurch gibt es immer wieder warme Getränke zum aufwärmen. Am Abend großes Lagerfeuer mit traditionellem Tanz und Schamanen Ritualen.
4.TagNochmals fahren wir auf den See, heute ist das Schlittenrennen und die Preisverleihung der Höhepunkt für uns. Danach haben wir die Möglichkeit, etwas abseits vom Festival eine Rentierzüchterfamilie (Zarten) zu besuchen. Die Zarten sind eine Minderheit und leben sehr verstreut am nördlichen Khovsguul See. Sie leben hauptsächlich von der Rentierzucht.
5.TagWir unternehmen am Vormittag einen Ausflug zu einer in dieser Region lebenden Tsaaten Familie (Rentiermenschen). Die Tsaaten sind eine ethnische Minderheit in der Mongolei. Wir werden sehen, wie die Tsaaten mit den Rentieren umgehen und werden ihre Gastfreundschaft genießen.
6.TagVormittags, Rückfahrt nach Morön. Wie bei der Hinfahrt, fahren wir von Morön mit dem Überlandreisebus zurück nach Ulaanbaatar. Ankunft in Ulaanbaatar am späten Nachmittag.
7.TagFrüh Flughafentransfer und Rückflug nach Berlin Tegel
*)Programm und Strecke können Veränderungen unterliegen. Verbindlich ist der Reiseablauf, wie er in der Buchungsbestätigung zugesendet wird
Nr.StartEndeJahr
104.03Do10.03Mi2021
203.03Do09.03Mi2022
Bemerkungen / Remark
Angegeben immer An / Ab Ulaanbaatar
Individuelle Terminanfrage
GelbNoch wenige Plätze frei
RotReise wird durchgeführt
Preise / Price*
Kategoriep. Pers
A1.015 €
B1.150 €
Optional
Inlandsflug One Way280 €
Einzelzimmer250 €
Einzeljurte35 €
Kategorie / Category
AIn Ulaanbaatar Übernachtung in einem einfachen Guesthouse. Die Verpflegung in Ulaanbaatar organisieren Sie selber. Auf dem Land wird gemischt in Zelten und Nomadenjurten** übernachtet.
BIn Ulaanbaatar übernachten Sie in einem Mittelklasse Hotel, haben ein exzellentes Mittagessen. Auf dem Land wird nur in Jurtencamps*** übernachtet.
*Alle Preisangaben ohne internationale Flüge
Individuelle Termine ab 2 Personen möglich
Individuelle Terminanfrage

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