Tournum.246
Follow Chingges Khan
Da wo alles begann
Begib Dich auf eine außergewöhnliche 14-tägige Entdeckungsreise durch die geschichtsträchtige Ostmongolei und folge den Spuren von Dschingis Khan
. Fernab der bekannten Touristenrouten erwarten Dich weite Steppen, bewaldete Berge, einsame Flusstäler und geheimnisvolle historische Stätten.
Du erkundest das Khentii-Gebirge und das Onon-Tal, besuchst alte Klosterruinen, rätselhafte Steinwälle und bedeutende archäologische Fundstätten. Orte wie Bereeven, die Ruinen von Avarga und die historischen Landschaften rund um die vermutete Heimat Dschingis Khans lassen die bewegte Geschichte des Mongolischen Reiches lebendig werden.
Doch diese Reise führt Dich nicht nur in die Vergangenheit. Im Biosphärenreservat Mongol Daguur entdeckst Du eine faszinierende Vogelwelt und die endlose Weite der östlichen Steppe. Begegnungen mit Nomaden und Einblicke in ihre traditionelle Lebensweise vermitteln Dir ein authentisches Bild der Mongolei.
Follow Chinggis Khan verbindet Geschichte, Kultur und ursprüngliche Natur zu einem besonderen Abenteuer abseits der klassischen Reiserouten – für alle, die das historische Herz der Mongolei entdecken und die Landschaften erleben möchten, in denen eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Weltgeschichte aufwuchs.
Das erwartet dich auf dieser Reise
Auf den Spuren Dschingis Khans – Besuche Orte, die mit dem Leben des jungen Temüdschin und der Entstehung des Mongolischen Reiches verbunden sind.
Reiterstandbild von Chinggis Khan – Erkunde das monumentale Denkmal in Tsonjin Boldog und genieße den Blick über die Steppe.
Kloster Bereeven – Entdecke historische Tempelruinen, buddhistische Felsreliefs und die Verbindung von Buddhismus und schamanistischen Traditionen.
Khentii-Gebirge und Onon-Tal – Erlebe bewaldete Berge, klare Flüsse und grüne Täler in einer der geschichtsträchtigsten Regionen der Mongolei.
Dadal und der Blaue See – Folge den Überlieferungen über die frühen Jahre Dschingis Khans an Orten, die als Teil seiner Heimat gelten.
Historische Geheimnisse – Entdecke alte Steinwälle, geheimnisvolle Grabanlagen und archäologische Stätten aus früheren Steppenreichen.
Nomadenkultur erleben – Lerne die Lebensweise der Menschen in der östlichen Mongolei kennen und besuche ein traditionelles Ger-Museum.
Mongol Daguur – Beobachte die Vogelwelt eines bedeutenden Biosphärenreservats nahe der russischen Grenze.
Gazellen der Oststeppe – Halte Ausschau nach den großen Herden mongolischer Gazellen in ihrer natürlichen Umgebung.
Die unbekannte Ostmongolei – Fahre durch endlose Steppen, abgelegene Dörfer und Landschaften, die nur wenige Reisende kennenlernen.
Geschichte des 20. Jahrhunderts – Erfahre mehr über die Kämpfe am Khalkhyn Gol und die wechselvolle Geschichte der Grenzregion zu Russland.
Warum diese Reise?
Wenn Du die Mongolei nicht nur erleben, sondern auch ihre Geschichte verstehen möchtest, ist Follow Chinggis Khan genau die richtige Reise. Du entdeckst die Landschaften, in denen Dschingis Khan aufwuchs, erkundest jahrhundertealte Klosterruinen und geheimnisvolle historische Stätten und fährst durch die endlosen Steppen der wenig besuchten Ostmongolei. Begegnungen mit Nomaden, ursprüngliche Natur und die faszinierende Tierwelt des Mongol-Daguur-Gebiets machen diese 14 Tage zu einem besonderen Abenteuer. Eine Reise für alle, die abseits der bekannten Routen unterwegs sein und die Mongolei von ihrer geschichtsträchtigen und ursprünglichen Seite kennenlernen möchten.
Die Höhepunkte der Reise:
- Tsonjin Boldog – Das Reiterstandbild Dschingis Khans – Besuche das monumentale Wahrzeichen der Mongolei und tauche ein in die Geschichte des großen Khan.
- Kloster Bereeven – Entdecke die eindrucksvollen Ruinen eines historischen buddhistischen Klosters inmitten bewaldeter Berge.
- Khentii-Gebirge und Onon-Tal – Erkunde die ursprünglichen Landschaften, die eng mit den Legenden um Dschingis Khans Herkunft verbunden sind.
- Dadal und die Heimat Dschingis Khans – Folge den Überlieferungen über seine Jugend und entdecke die historischen Orte seiner vermuteten Heimatregion.
- Öglögchiin Kherem – Die alten Steinwälle – Erkunde geheimnisvolle Überreste früherer Reiche in der abgelegenen Steppe.
- Der Komplex der mongolischen Königinnen – Erfahre mehr über die Frauen, die die Geschichte und Entwicklung der Mongolei geprägt haben.
- Ugtam-Kloster – Entdecke eine historische Klosteranlage, die nach ihrer Zerstörung wieder aufgebaut wurde.
- Mongol-Daguur-Biosphärenreservat – Erlebe weite Feuchtgebiete, Seen und eine außergewöhnliche Vogelwelt nahe der russischen Grenze.
- Die Gazellensteppe von Dornod – Beobachte mit etwas Glück große Herden mongolischer Gazellen in einer der weitläufigsten Steppenlandschaften Asiens.
- Khalkhyn Gol – Geschichte im Osten – Erfahre mehr über die historischen Kämpfe an der mongolisch-russischen Grenzregion.
Im Land der Ursprünge – Auf den Spuren des jungen Dschingis Khan
1. Tag -Ankunft in der Mongolei
Der erste Schritt ins Land der unendlichen Weite
Tag: 1
Nach dem langen Flug öffnet sich die Flugzeugtür – und Du bist angekommen. Klare, trockene Luft, ein weiter Himmel und das erste Gefühl von mongolischer Weite erwarten Dich. Am Ausgang des Flughafens begrüßt Dich Dein Steppenfuchs-Guide mit einem herzlichen „Sain baina uu“. Nach den ersten praktischen Dingen fahren wir direkt hinaus aus dem hektischen Ulaanbaatar. Schon bald verschwinden Häuser und Verkehr, der Horizont wird weiter – und Dein Mongolei-Abenteuer beginnt.
Chinggis Khan – ein Monument der Geschichte
Unser erstes Ziel ist das gewaltige Reiterstandbild von Chinggis Khan in Tsonjin Boldog. Rund 40 Meter hoch sitzt der berühmte Herrscher zu Pferd und blickt nach Osten. Du kannst das Monument sogar von innen besteigen und vom Kopf des Pferdes weit über die umliegende Landschaft schauen.
Im angeschlossenen Museum führt die Reise noch weiter zurück. Archäologische Funde erzählen von den frühen Kulturen der Steppe und von den Xiongnu, einem der ersten großen Reitervölker Zentralasiens. So wird schnell deutlich: Die Geschichte der Mongolei beginnt lange vor Chinggis Khan.
Khökh Nuur – auf den Spuren des jungen Temüdschin
Weiter geht es ins Har-Zurkh-Gebirge zum Khökh Nuur, dem „Blauen See“. Bewaldete Berghänge, grüne Wiesen und klares Wasser bilden einen überraschenden Kontrast zur offenen Steppe. Die Ruhe dieses Ortes ist beeindruckend – und seine Geschichte noch mehr.
Nach mongolischer Überlieferung wurde Temüdschin hier im Jahr 1189 von den Stammesfürsten zum Khan gewählt. Aus dem jungen Mann sollte später Chinggis Khan werden, der Begründer des Mongolischen Reiches. Am Ufer des stillen Sees wird spürbar, wie eng in der Mongolei Landschaft, Geschichte und nationale Identität miteinander verbunden sind.
Unterkunft: entsp. der von Ihnen gewählten Kategorie.
Frühstück:
Mittagessen:
Abendbrot:
2. Tag - Kloster Bereeven
Wo sich Natur, Buddhismus und alte Glaubenswelten begegnen
Tag: 2
Je weiter Du ins östliche Khentii-Gebirge vordringst, desto ursprünglicher wird die Landschaft. Wälder, Felsen und weite Wiesen umschließen das abgelegene Tal, in dem die Ruinen des Klosters Bereeven liegen. Vier markante Berge bewachen diesen besonderen Ort – der Löwe im Osten, der Drache im Süden, der Tiger im Westen und der mythische Vogel Garuda im Norden. Schon die Anfahrt macht spürbar, dass Du hier einen Ort erreichst, der weit mehr ist als eine historische Ruine.
Breeven wurde 1777 gegründet und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten buddhistischen Zentren der östlichen Mongolei. Während seiner Blütezeit lebten hier Tausende Mönche. Heute erinnern rekonstruierte Tempel, die Fundamente zahlreicher weiterer Gebäude, Stupas und kunstvolle Felsreliefs an die einst gewaltige Klosterstadt. Besonders eindrucksvoll sind die in den Fels gemeißelten buddhistischen Darstellungen, Mantras und das mongolische Soyombo-Symbol. Zwischen diesen steinernen Zeugnissen wird die Dimension dieses Ortes unmittelbar greifbar.
Doch Bereeven erzählt nicht nur die Geschichte des Buddhismus. Hier begegnen sich zwei religiöse Welten, die die mongolische Kultur bis heute prägen: die alte schamanistische Verehrung der Natur und der aus Tibet kommende Buddhismus. Heilige Berge, Quellen und Landschaften wurden in buddhistische Traditionen integriert, während ältere Vorstellungen vom Schutz und der Kraft der Natur weiterlebten. Auch Bereeven wurde in den 1930er-Jahren Opfer der politischen Verfolgungen; 1937 wurde das Kloster weitgehend zerstört und viele Mönche wurden getötet oder verschleppt. Nach Jahrzehnten des Schweigens begann nach dem Ende des Sozialismus der Wiederaufbau. Heute ist Bereeven wieder ein lebendiger religiöser Ort – und zugleich ein eindrucksvolles Zeugnis eines dunklen Kapitels mongolischer Geschichte.
Nicht weit vom Kloster entfernt liegt der ruhige Khangal Nuur. Nach den Eindrücken von Bereeven wirkt der See mit seinen Wäldern und Felsen fast wie ein Gegenpol zur bewegten Geschichte des Tages. Hier kannst Du zur Ruhe kommen, die Landschaft genießen und einfach den Blick über das Wasser schweifen lassen.
Batshireet und das Onon-Tal – Wo die grüne Mongolei beginnt
Die Fahrt führt Dich weiter nach Batshireet und in das weitläufige Tal des Onon. Die Landschaft verändert sich dabei spürbar: Aus der offenen Steppe werden bewaldete Berghänge, Flusstäler und grüne Wiesen. Das Khentii zeigt hier eine ganz andere Seite der Mongolei – wild, wasserreich und überraschend grün.
Batshireet ist zugleich eine Region der Burjaten, die ihre eigene kulturelle Tradition, Sprache und Lebensweise bis heute bewahrt haben. Begegnungen hier vermitteln einen authentischen Eindruck vom Alltag abseits der großen Städte und bekannten Reiserouten. Traditionelle Häuser, regionale Lebensmittel und die enge Verbindung zur Natur gehören ebenso zu dieser Welt wie die Geschichten und Bräuche, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Rund um Onon und Balj treffen Wald, Fluss und Steppe auf ungewöhnlich engem Raum aufeinander. Lärchen, Birken und Kiefern bedecken die Berghänge, während die Flüsse durch eine Landschaft fließen, die zahlreichen Tieren und Vögeln Lebensraum bietet. Gerade diese Mischung macht den Reiz der Region aus: Du bist noch in der Mongolei, aber die Landschaft erinnert stellenweise eher an die Taiga als an das klassische Bild endloser Steppe.
Unterwegs stößt Du mit Uglugch Kherem zudem auf eine geheimnisvolle historische Steinwallanlage. Der mehrere Kilometer lange Wall gibt bis heute Rätsel über seine genaue Entstehung und Funktion auf. Solche archäologischen Spuren begegnen Dir im Khentii immer wieder und machen deutlich, wie tief die Geschichte dieser Region reicht.
Das Onon-Tal besitzt darüber hinaus eine besondere Bedeutung für die mongolische Geschichte. Die Wälder und Flüsse des Khentii gelten als eine der wichtigsten historischen Kulturlandschaften des Landes und sind eng mit den Überlieferungen über Temüdschin und die frühen Jahre Dschingis Khans verbunden. Hier wird Geschichte nicht nur in Museen erzählt – sie liegt in den Bergen, folgt dem Lauf der Flüsse und steckt in den Landschaften, die seit Jahrhunderten Teil mongolischer Überlieferungen sind.
Und vielleicht ist es genau diese Verbindung, die Batshireet und das Onon-Tal so besonders macht: Du reist durch eine Landschaft, in der Natur, Kultur und Geschichte noch unmittelbar miteinander verbunden sind. Abseits großer Straßen und touristischer Zentren erlebst Du eine ruhige, ursprüngliche Mongolei – eine Region, in der die Weite nicht spektakulär inszeniert werden muss, weil sie einfach da ist.
Unterkunft: Zelt
Frühstück:
Mittagessen:
Abendbrot:
3. Tag - Fahrt nach Binder
Auf den Spuren der Entstehung der Mongolei
Tag: 3
Die Fahrt nach Binder führt Dich tief hinein in eine der geschichtsträchtigsten Landschaften der Mongolei. Wälder und offene Täler begleiten Deinen Weg, während der Onon und seine Nebenflüsse durch eine Landschaft führen, die eng mit den frühen Kapiteln der mongolischen Geschichte verbunden ist. Hier wirkt die Vergangenheit nicht fern und abstrakt – sie steckt in den Bergen, Flüssen und alten Steinsetzungen dieser abgelegenen Region.
Unterwegs erreichst Du Öglötsch Kherem, eine mehrere Kilometer lange historische Steinbefestigung. Ihre genaue Datierung und ursprüngliche Funktion sind bis heute nicht vollständig geklärt; ältere Forschungen bringen sie mit der Kitan-Zeit in Verbindung. Die Kitan beherrschten im Mittelalter große Teile Ostasiens und hinterließen auch in der Mongolei zahlreiche archäologische Spuren. Zwischen den alten Mauern wird deutlich, dass das Khentii schon lange vor Dschingis Khan ein bedeutender Kultur- und Lebensraum war.
In Binder führt Dich die Reise anschließend noch weiter zurück in die mongolische Erinnerungskultur. Der Ikh Khuraldai erinnert an die große Versammlung der Stammesführer, bei der Temüdschin nach mongolischer Überlieferung 1189 zum Khan ausgerufen wurde. Mit diesem Ereignis verbindet die mongolische Tradition die Verleihung des Namens Dschingis Khan und den Beginn jenes politischen Aufstiegs, der schließlich zur Vereinigung großer Teile der mongolischen Stämme führte.
Über dem historischen Ort steht die neunbeinige weiße Staatsflagge – der Sülde, eines der bedeutendsten Symbole mongolischer Staatlichkeit. Sie steht für Einheit, Herrschaft und die Erinnerung an die großen Khane. Wenn Du hier durch die stille Landschaft des Khentii blickst, entsteht ein besonderer Moment: Vor Dir liegt dieselbe weite Landschaft, in der die Mongolen ihre eigene Geschichte von Einheit und Staatlichkeit verankern. Binder ist damit weit mehr als ein Zwischenstopp – es ist eine Reise zu den Ursprüngen einer der außergewöhnlichsten Geschichten der eurasischen Steppe.
Unterkunft: Zelt
Frühstück:
Mittagessen:
Abendbrot:
4. Tag - Auf den Spuren der Geschichte
Von Duurlig Nars bis Datal
Tag: 4
Die Fahrt führt Dich weiter durch das geschichtsträchtige Khentii, eine Landschaft, in der sich die Spuren verschiedener Epochen beinahe nahtlos aneinanderreihen. Zwischen lichten Kiefernwäldern, weiten Steppen und den Flusstälern des Onon begegnen Dir Zeugnisse, die weit über die Zeit Dschingis Khans hinausreichen.
Bei Duurlig Nars stößt Du auf eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der östlichen Mongolei. Inmitten des Waldes liegt eine weitläufige Nekropole aus der Xiongnu-Zeit, deren große Elitegräber von einer längst vergangenen Steppenmacht erzählen. Die monumentalen Grabanlagen mit ihren langen Zugangskorridoren und die kostbaren Funde aus Gold, Bronze und China machen deutlich, wie weit die kulturellen Verbindungen der Xiongnu bereits vor fast 2.000 Jahren reichten. Heute ist Duurlig Nars Teil der mongolischen UNESCO-Tentativliste.
Weiter geht es in Richtung Datal, das in der mongolischen Überlieferung mit der frühen Geschichte Dschingis Khans verbunden wird. Unterwegs begegnen Dir die geheimnisvollen Dörvöljin-Bulsh, rechteckige Grabanlagen aus frühen Epochen der Steppengeschichte. Ihre genaue Bedeutung ist teilweise noch immer Gegenstand archäologischer Forschung – gerade das macht diese stillen Steinsetzungen so faszinierend.
Ein völlig anderer Blick auf die Geschichte eröffnet sich beim Denkmal für Königin Genenpil. Als letzte Königin des mongolischen Hofes steht sie symbolisch für das Ende einer jahrhundertealten Monarchie und den tiefgreifenden Wandel der Mongolei im 20. Jahrhundert.
Zum Abschluss wartet mit Hunter Baavais Ger-Museum eine ganz persönliche Begegnung. In seinem traditionellen Ger erhältst Du Einblicke in das Leben der Nomaden, ihre Werkzeuge, Jagdtraditionen und ihr über Generationen bewahrtes Wissen. So wird Geschichte plötzlich lebendig – nicht im Museum hinter Glas, sondern in den Geschichten eines Menschen und mitten in der mongolischen Steppe.
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5. Tag - Auf den Spuren der Geburt von Dschingis Khan
Dadal im geschichtsträchtigen Khentii-Gebirge
Tag: 5
Die Reise führt Dich nach Dadal im geschichtsträchtigen Khentii-Gebirge, einer Region aus bewaldeten Hügeln, klaren Flüssen und weiten Tälern. Nach mongolischer Überlieferung liegt hier die Heimat des jungen Temüdschin, des späteren Dschingis Khan. Zwischen ursprünglicher Natur und alten Legenden kommst Du einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der mongolischen Geschichte näher.
Am Dadal-See erzählt man sich die Legende, Temüdschin sei auf einer kleinen Insel geboren worden, die später verschwunden sein soll. Auch wenn diese Geschichte nicht historisch belegt ist, zeigt sie, wie tief die Verehrung für Dschingis Khan in der mongolischen Kultur verwurzelt ist. Beim Besuch des Chinggis Khan Birthplace Memorial erfährst Du mehr über die Überlieferungen zu seiner Geburt und den frühen Jahren des Mannes, der die mongolischen Stämme vereinte und ein Weltreich begründete. Auch Delüün Boldog wird traditionell mit seiner Geburt und Jugend in Verbindung gebracht.
Ein weiterer besonderer Ort ist Khajuu Bulgiin Rashaan, eine Quelle, die in der lokalen Tradition als Natur- und Kultstätte gilt. Hier kannst Du die ruhige Umgebung erkunden und die besondere Beziehung erleben, die in der Mongolei zwischen Mensch, Wasser und Landschaft besteht. Historische Spuren und Felszeichnungen in der Region zeugen davon, dass diese Gegend schon lange vor der Zeit Dschingis Khans besiedelt war.
Dadal ist kein Ort, an dem sich Geschichte allein anhand gesicherter Fakten erzählen lässt. Vieles ist mit Legenden und überlieferten Vorstellungen verbunden. Gerade diese Verbindung aus Landschaft, Geschichte und lebendiger Erinnerung macht den Besuch so besonders. In der Stille des Khentii wird verständlich, warum die Region bis heute als einer der Ursprungsorte mongolischer Identität gilt.
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6. Tag - Von den Wäldern des Khentii in die endlose Steppe
Ein Kloster zwischen Felsen und Steppe
Tag: 6
Wir verlassen den vermeintlichen Geburtsort Dschingis Khans und fahren weiter nach Osten – hinein in eine Mongolei, die nur wenige Reisende kennenlernen. Die bewaldeten Berge und grünen Täler des Khentii weichen nach und nach der weiten, offenen Steppenlandschaft, für die die Mongolei berühmt ist. Unterwegs passieren wir die kleinen Ortschaften Novolin und Bayan Uul. Je weiter wir nach Osten kommen, desto größer werden die Horizonte und desto einsamer die Landschaft. Hier zeigt sich die Mongolei von einer stillen, ursprünglichen Seite.
Unser Ziel ist Bayandun im Dornod-Aimag. Der Ortsname bezieht sich auf den dortigen Berg mit seinen markanten natürlichen Felsformationen. In dieser abgelegenen Region besuchen wir das Ugtam-Kloster, das am 28. Februar 1995 an der Stelle des früheren Ugtamtegchinlen-Klosters neu errichtet wurde. Zur Anlage gehören zwei Versammlungshallen, zwei Stupas, eine Treppe und eine umlaufende Steinmauer. Auch große und kleine Gebetstrommeln gehören zum Klosterensemble.
Der Besuch bietet einen Einblick in die religiöse Tradition der östlichen Mongolei. Zwischen den schlichten Gebäuden und der weiten Landschaft wird spürbar, wie eng buddhistische Glaubenswelt und die Geschichte dieser abgelegenen Region miteinander verbunden sind. Bayandun ist ein Zwischenstopp abseits der üblichen Reiserouten – dort, wo die Mongolei weit, still und überraschend anders wird.
Unterkunft: Zelt
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7. Tag - Seenlandschaft nahe der russischen Grenze
Mongol Daguur – Ein Paradies für seltene Vögel
Tag: 7
Unsere Fahrt führt uns weiter nach Osten, fast bis an die russische Grenze. Die Landschaft wird flacher und offener, dazwischen liegen zahlreiche kleine Seen, die der Steppe ihren besonderen Charakter verleihen. Weite Horizonte und die Abgeschiedenheit dieser Region vermitteln einen Eindruck von einer Mongolei, die nur wenige Reisende zu Gesicht bekommen.
Unser Ziel ist das Biosphärenreservat Mongol Daguur, eines der bedeutenden Schutzgebiete im Osten der Mongolei. Die ausgedehnten Steppen und Feuchtgebiete bieten zahlreichen Vogelarten Lebensraum. Hier finden bedrohte Arten wie der Weißnackenkranich wichtige Brut- und Nistplätze. Viele weitere seltene Vögel nutzen die Seen und Graslandschaften als Rastplatz auf ihren langen Zugrouten. Mit etwas Glück lassen sich die Tiere aus der Nähe beobachten – ein besonderes Erlebnis für Naturfreunde und Vogelliebhaber.
Das Schutzgebiet liegt an der östlichen Spitze der Mongolei und grenzt an Russland. Seine Natur kennt keine politischen Grenzen: Die Lebensräume und Zugwege vieler Vogelarten verbinden die Länder zu einem gemeinsamen Ökosystem.
Die Provinz Dornod ist zugleich Heimat unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, darunter Khalchen, Burjaten, Barga und Uzemchin. Viele Hirtenfamilien leben hier bis heute von der traditionellen Viehwirtschaft, wechseln ihre Weideplätze und bereiten Heu für die kalte Jahreszeit vor. Der Schutz der empfindlichen Natur gehört deshalb ebenso zur Zukunft der Region wie die Sicherung guter Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Menschen vor Ort. In Mongol Daguur begegnen wir einer Landschaft, in der Artenvielfalt, traditionelle Lebensweise und Naturschutz eng miteinander verbunden sind.
Unterkunft: Zelt
Frühstück:
Mittagessen:
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Geheimnisse der Steppe – Alte Reiche und vergessene Spuren
8. Tag - Durch die Seensteppe nach Tschoibalsan
Tschoibalsan – Handelsstadt am Cherlen
Tag: 8
Wir verlassen das Biosphärenreservat Mongol Daguur und fahren weiter nach Tschoibalsan, der größten Stadt im Osten der Mongolei. Die Landschaft bleibt flach und weit, immer wieder unterbrochen von kleinen Flachwasserseen, an denen sich mit etwas Glück Vögel beobachten lassen. Hier draußen prägen offene Horizonte und die stille Weite der Steppe den Reisetag.
Über weite Strecken verläuft unsere Route parallel zur Eisenbahnlinie zwischen Tschoibalsan und dem russischen Tschita. Diese ungewöhnliche Strecke ist ein Relikt aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Obwohl sie in vielen offiziellen Fahrplänen und Streckenverzeichnissen nicht auftaucht, wird die Verbindung Berichten zufolge weiterhin regelmäßig genutzt. Während wir durch die abgelegene Landschaft fahren, erinnert die Bahnlinie daran, wie eng die Geschichte der östlichen Mongolei mit Russland verbunden ist.
Tschoibalsan liegt am Fluss Cherlen und ist das wirtschaftliche und administrative Zentrum des Dornod-Aimag. Bis 1941 hieß die Stadt Bajan Tumen. Ihren heutigen Namen erhielt sie zu Ehren des kommunistischen Politikers Chorloogiin Tschoibalsan.
Der Ort war über Jahrhunderte ein Rastplatz für Karawanen. Im 19. Jahrhundert entwickelte er sich zu einer Stadt und wurde im 20. Jahrhundert zu einem wichtigen Wirtschaftszentrum der östlichen Mongolei. Nach dem Ende der sozialistischen Ordnung und dem Abzug vieler russischer Arbeitskräfte gerieten Teile der örtlichen Wirtschaft in Schwierigkeiten.
Heute bildet Tschoibalsan einen deutlichen Kontrast zur einsamen Steppe, durch die wir zuvor gereist sind. Hier begegnen wir einer anderen Seite der Mongolei: einer regionalen Stadt, deren Geschichte von Handel, politischen Umbrüchen und den engen Verbindungen zum Nachbarland Russland geprägt ist.
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9. Tag - Durch die Weite der östlichen Steppe
Weiter nach Matad
Tag: 9
Am Vormittag erkunden wir Tschoibalsan und nutzen die Gelegenheit, unsere Lebensmittelvorräte für die Weiterfahrt aufzufüllen. Die Stadt unterscheidet sich deutlich von den kleinen Siedlungen und abgelegenen Nomadengebieten, die wir bisher erlebt haben. Das Stadtbild ist vielerorts von sowjetischer Architektur geprägt, daneben entstehen moderne Gebäude und Geschäfte. Auf den Straßen begegnen uns die Menschen des Alltags, die hier einkaufen, arbeiten und ihren Geschäften nachgehen.
Auch historisch nimmt Tschoibalsan eine besondere Stellung ein. Während der Kämpfe am Khalkhyn Gol im Jahr 1939 war die Stadt ein wichtiger rückwärtiger Stützpunkt der sowjetisch-mongolischen Streitkräfte. Von hier aus wurden die Operationen unterstützt, die unter der Führung des späteren Marschalls Georgi Schukow zur Niederlage der japanischen Truppen beitrugen.
Weiter nach Matad – Auf den Spuren der Schlacht am Khalkhyn Gol
Anschließend fahren wir weiter nach Matad, am Rand der weiten östlichen Steppenlandschaft. Unterwegs passieren wir einen ehemaligen Militärstützpunkt, der im Zusammenhang mit den Kämpfen am Khalkhyn Gol angelegt wurde. Teile der Anlage sind noch heute deutlich im Gelände zu erkennen. Zwischen der offenen Steppe und den verbliebenen Befestigungen wird die Geschichte dieser abgelegenen Region greifbar.
Matad selbst ist eine kleine Ortschaft, die derzeit einen wirtschaftlichen Entwicklungsschub erlebt. Südlich des Ortes wurden größere Erdölvorkommen entdeckt, die der Region neue Bedeutung verleihen. So begegnen uns an diesem Tag zwei Gesichter der östlichen Mongolei: die Spuren eines entscheidenden militärischen Konflikts des 20. Jahrhunderts und der Wandel einer Region, deren Zukunft zunehmend auch von der Erschließung ihrer Bodenschätze geprägt wird.
Unterkunft: Zelt
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10. Tag - Durch die endlose Steppe nach Baruun-Urt
Auf der Suche nach den Gazellen der Oststeppe
Tag: 10
Heute bestimmt die Steppe unseren Reisetag. Die Fahrt von Matad nach Baruun-Urt, der Provinzhauptstadt des Sükhbaatar-Aimags, führt durch eine flache, weitläufige Landschaft, in der sich der Horizont kaum verändert. Auf den ersten Blick mag diese Strecke unspektakulär erscheinen – doch sie birgt eine besondere Überraschung: die großen Herden mongolischer Gazellen, die frei durch die Steppe ziehen.
Wir beginnen den Tag mit einer Fahrt hinaus in die offene Landschaft. Hier nehmen wir uns bewusst Zeit, um nach Gazellen Ausschau zu halten und die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Die mongolischen Gazellen gehören zu den beeindruckendsten Wildtieren der Region. In großen Herden durchstreifen sie die Steppe und legen auf ihren Wanderungen weite Strecken zurück, ohne sich an Staatsgrenzen zu halten.
Besonders im Frühjahr wird die Gegend um Baruun-Urt zu einem wichtigen Gebiet für die Geburt der Jungtiere. Im Jahresverlauf wandern die Herden durch die östliche Mongolei und angrenzende Gebiete Südostsibiriens und Nordchinas. Diese Begegnung lässt sich nicht planen: Manchmal entdecken wir die Tiere schon aus großer Entfernung, manchmal müssen wir geduldig suchen. Genau deshalb lassen wir uns an diesem Tag Zeit – denn wer die Gazellen erleben möchte, braucht einen offenen Blick und Geduld.
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11. Tag - Zurück nach Norden – durch die Weite der Steppe
Chinggis City – Geschichte und Kultur der Provinz Khentii
Tag: 11
Wir fahren wieder nach Norden. Die Landschaft bleibt weit und offen, während wir Kilometer für Kilometer durch die östliche Mongolei zurücklegen. Gegen Mittag erreichen wir die kleine Ortschaft Mönkhkhaan, wo wir eine Pause einlegen und uns für die Weiterfahrt stärken. Abseits der großen Reiserouten erleben wir hier den Alltag einer ländlichen Region, in der die Entfernungen groß und die Siedlungen selten sind. Unser Tagesziel ist Öndörkhaan, die Hauptstadt der Provinz Khentii. Am 18. November 2013 wurde die Stadt offiziell in Chinggis City umbenannt – zu Ehren von Dschingis Khan. Im Alltag ist der frühere Name Öndörkhaan jedoch weiterhin gebräuchlich. Die Stadt bietet einen interessanten Einblick in die Geschichte und Kultur der östlichen Mongolei.
Wenn es die Zeit erlaubt, lohnt sich ein Besuch im Provinzmuseum von Khentii. Die Sammlung vermittelt einen Überblick über die regionale Geschichte, archäologische Funde, religiöse Kunst und die traditionelle Lebensweise der Mongolen. Hier begegnen uns unterschiedliche Facetten einer Region, deren Vergangenheit weit über die Geschichte Dschingis Khans hinausreicht. Ein weiteres interessantes Ziel ist das Tsetsen-Khan-Palastmuseum. Es erinnert an die Fürstenherrschaft in der östlichen Mongolei während der Mandschu-Zeit und vermittelt einen Eindruck von einer Epoche, die auf vielen Mongoleireisen wenig Beachtung findet. Historische Gebäude und regionale Überlieferungen machen diesen Besuch zu einer spannenden Ergänzung unserer Reise.
Öndörkhaan verbindet die Weite der Steppe mit der vielschichtigen Geschichte des Khentii. Nach den abgelegenen Landschaften der vergangenen Tage bietet die Stadt Gelegenheit, die Eindrücke unserer Reise zu vertiefen und eine weitere Seite der Mongolei kennenzulernen.
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12. Tag - Auf dem Weg nach Ulaanbaatar
Auf den Spuren des frühen Mongolischen Reiches
Tag: 12
Wir verlassen Öndörkhaan und fahren weiter in Richtung Ulaanbaatar. Doch bevor wir die Hauptstadt erreichen, liegen noch einige bemerkenswerte Orte am Weg, die von der langen und bewegten Geschichte der Mongolei erzählen.
Kurz nach der Abfahrt halten wir am türkischen Balbal, einer alten steinernen Figur aus der Zeit der frühen Turkreiche. Sie liegt südwestlich der Stadt, hinter dem früheren Flughafen. Besonders eindrucksvoll sind die feinen Steinmetzarbeiten und die blauen Gebetsfahnen, die sich im Wind bewegen. Wenn Du möchtest, kannst Du eine kleine Opfergabe hinterlassen – eine Geste des Respekts an einem Ort, an dem alte Glaubensvorstellungen bis heute nachwirken.
Auf der Weiterfahrt passieren wir bei Delgerkhaan die Überreste alter Befestigungsanlagen. Dazu gehört die archäologische Stätte Ulaan Herem, deren Erdwälle und rechteckige Anlagen aus der Zeit der Kitan im 9. bis 11. Jahrhundert stammen. Einst standen hier befestigte Siedlungen, in denen vermutlich Militärangehörige, Händler und Handwerker lebten. Heute sind die Wälle teilweise nur noch flach im Gelände zu erkennen. Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick: Die unscheinbaren Erhebungen erzählen von einer Zeit, in der mächtige Reiche die Steppen Zentralasiens prägten.
Kurz vor Delgerkhaan erreichen wir Khuduu Aral, eine weitläufige Kulturlandschaft am Fluss Kherlen, die eng mit der frühen Geschichte des Mongolischen Reiches verbunden ist. Hier befinden sich die Ruinen von Avarga, die von vielen Forschenden als Überreste des Großen Aurug-Palastes Dschingis Khans angesehen werden. Der Ort soll in der frühen Phase des Mongolischen Reiches als wichtiger Aufenthalts- und Verwaltungsplatz gedient haben. Archäologische Untersuchungen haben Spuren von Gebäuden, Werkstätten und Wasseranlagen freigelegt. Die Landschaft rund um Khuduu Aral ist ebenso bemerkenswert wie ihre Geschichte. Weite Weideflächen, Flüsse und die seltene Federgrassteppe prägen das Gebiet, das seit Jahrhunderten von nomadischer Viehwirtschaft bestimmt wird. In der Überlieferung ist dieser Ort eng mit Dschingis Khan und seinen Nachfolgern verbunden. Hier wird deutlich, dass das Mongolische Reich nicht allein aus Eroberungszügen entstand, sondern auch aus festen Aufenthaltsorten, politischen Entscheidungen und einer ausgeprägten Organisation.
Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich Ulaanbaatar. Nach den langen Tagen in der abgelegenen Steppe kehren wir in das geschäftige Leben der Hauptstadt zurück. Wir beziehen unser Hotel und lassen den Tag in Ruhe ausklingen – mit vielen Eindrücken einer Reise durch Landschaften, die Geschichte auf ganz unterschiedliche Weise bewahren.
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13. Tag - Ulaanbaatar
Ulan Bator - Roter Held
Tag: 13
Es erwartet uns die pulsierende Hauptstadt der Mongolei – eine Mischung aus Tradition und Moderne, Vergangenheit und Zukunft. Unser erster Halt führt uns zum Gandan-Kloster, dem spirituellen Herzen der Stadt. Das größte und bedeutendste aktive Kloster des Landes strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus. Die Gebetsmühlen drehen sich im Rhythmus der Mönche, die im tiefen Obertongesang Mantras rezitieren. Ein Hauch von Tibet liegt in der Luft, während wir den imposanten, 26 Meter hohen, vergoldeten Buddha Megjid Nach dieser spirituellen Einstimmung geht es weiter zum neuen Dschingis-Khan-Museum, das an der Stelle des ehemaligen Nationalmuseums gegründet wurde. In diesem modernen, interaktiven Museum verschmelzen die besten Exponate aus mehreren mongolischen Museen zu einer beeindruckenden Ausstellung. Hier erwacht die Geschichte der Mongolei zum Leben: Von den uralten Khunnu bis zum mächtigen Dschingis Khan, von der glorreichen Yuan-Dynastie bis zur heutigen Zeit.
Zum krönenden Abschluss unserer Reise erwartet uns ein ganz besonderes Erlebnis: die Tumen-Ekh-Show. Im kleinen, gemütlichen Theater erleben wir eine atemberaubende Darbietung traditioneller mongolischer Musik, Tanz und Akrobatik. Die Künstler dieses preisgekrönten Ensembles bringen mit Kehlkopfgesang, Pferdekopfgeigen, farbenfrohen Trachten und anmutigen Tänzen die Seele der Mongolei auf die Bühne. Mitreißende Rhythmen und kunstvolle Bewegungen entführen uns für einen Moment in die grenzenlose Weite der Steppe und die tief verwurzelte Nomaden
Mit diesen unvergesslichen Eindrücken lassen wir unsere Mongoleireise ausklingen – voller neuer Geschichten, lebendiger Erinnerungen und einem tiefen Verständnis für dieses faszinierende Kultur
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14. Tag - Rückflug in die Heimat
Rückflug in die Heimat
Tag: 14
Früh am Morgen, Flughafentransfer zum neuen Flughafen von Ulaanbaatar. Sie werden von unserem Fahrer ca. drei Stunden vor Abflug von Ihrer Unterkunft Abgeholt. Da die Stadt zu dieser Stunde noch schläft, geht die Fahrt zügig voran. Am Flughafen der übliche Prozedere, Einchecken und dann geht es zurück in die Heimat. Im Geiste werden beim Rückflug mit Sicherheit noch einmal die faszinierenden Moment der Reise vorbeiziehen.
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Mittagessen:
Abendbrot:
Reise auf einen Blick
🗓️ Reisedauer – 14 Tage auf den Spuren Dschingis Khans durch die Mongolei
🚙 Reiseart – Geführte Rundreise im Geländewagen durch abgelegene Regionen
🏹 Auf den Spuren Dschingis Khans – Besuche historische Orte seiner Jugend und der frühen Geschichte des Mongolischen Reiches.
🏛️ Historische Stätten – Entdecke das Kloster Bereeven, alte Steinwallanlagen, Xiongnu-Gräber und die Ruinen von Avarga.
🌲 Khentii-Gebirge & Onon-Tal – Erkunde bewaldete Berge, Flusstäler und die Landschaften, die eng mit den Ursprüngen der Mongolei verbunden sind.
🛕 Buddhistische Klöster – Erlebe die religiöse Geschichte der östlichen Mongolei, unter anderem im Kloster Ugtam.
🦢 Mongol Daguur – Entdecke ein bedeutendes Biosphärenreservat mit Feuchtgebieten und seltenen Vogelarten.
🦌 Gazellen der Oststeppe – Halte Ausschau nach großen Herden mongolischer Gazellen in ihrer natürlichen Umgebung.
🏙️ Ulaanbaatar erleben – Besuche das Gandan-Kloster und das Dschingis-Khan-Museum und erlebe traditionelle mongolische Musik und Tänze.
⭐ Besonderheit – Eine außergewöhnliche Entdeckungsreise durch die geschichtsträchtige und touristisch wenig erschlossene Ostmongolei.
✅ Ideal für – Geschichtsinteressierte, Kulturentdecker und Naturliebhaber, die die Mongolei abseits der klassischen Routen kennenlernen möchten.
❌ Nicht geeignet für – Reisende, die durchgehend komfortable Unterkünfte und kurze Fahrstrecken erwarten. Je nach Kategorie gehören zahlreiche Zeltübernachtungen und einfache Bedingungen in abgelegenen Regionen zum Reiseerlebnis.
Leistungen
| Leistungsbeschreibung Übersicht | |||||||||
| Kategorie | |||||||||
| Reisezeit und Übernachtung | A | B | C | D | Transport | ||||
| Reisezeit im Land | 14 Tage | Int. Flug | – | ||||||
| Hotel DZ | – | – | – | 3 | Int. Bahnfahrt | – | |||
| Guesthouse | – | – | 2 | – | Nationaler Flug | ✔ | |||
| Jurtencamp DZ | – | – | 2 | 2 | Nationale Busfahrt | – | |||
| Gastjurte b.Nomaden | – | 3 | 1 | – | Geländefahrzeug | ✔ | |||
| Zelten | 11 | 8 | 8 | 8 | Motorräder BMW 650 | – | |||
| Selbstorganisiert | 2 | 2 | – | – | Mountainbike | – | |||
| Begleitfahrzeug | – | ||||||||
| Verpflegung | A | B | C | D | Pferde | ✔ | |||
| Restaurant Ulaanbaatar | – | – | – | 1 | Kamel | – | |||
| Frühstück | 11 | 11 | 11 | 13 | Yack-Karren | – | |||
| Mittag | 12 | 12 | 12 | 12 | |||||
| Abendessen | 11 | 11 | 11 | 11 | Optional Preise auf Anfrage | ||||
| Selbstorganisiert | 5 | 5 | 5 | 2 | Intern. Flug | – | |||
| Business Class | – | ||||||||
| Service | A | B | C | D | Einzelzimmer | – | |||
| Frühstück b. Ankunft | – | – | – | ✔ | Einzeljurte | – | |||
| Stadbesichtigung UB | – | – | ✔ | ✔ | Einzeljurte | – | |||
| Airp.-/Bahnhofstransfer | – | ✔ | ✔ | ✔ | Einzeljurte | – | |||
| Guide | ✔ | LUX Jurte | – | ||||||
| Eintritte Museen | ✔ | Geländefahrzeug westl. | – | ||||||
| Eintritte Nat.parks | ✔ | Veg. Essen Flug | – | ||||||
| Eintritt Nadaamfest | – | Veg. Essen Unterwegs | – | ||||||
| Foto-/Filmgebühren | – | Reiserücktrittsversicherung | – | ||||||
| Alkoh.Getränke | – | ||||||||
| 2 l Trinkwasser / Tag | ✔ | ||||||||
Landkarte
Termine 2027
Nr.
Start
Tag
-
Ende
Tag
Flugh.
01
27.05
Do
-
16.06
Mi
FRA
02
01.08
So
-
21.08
Sa
FRA
03
12.08
Do
-
01.09
Mi
FRA
| Bemerkungen / Remark | |
|---|---|
| Angegeben immer An / Ab Ulaanbaatar | |
| * | Verlängerung vor./ nach Naadam möglich |
| ** | Incl. Naadaamfestival. Leicht geänderter Reiseablauf |
| *** | Individuelle Termine auf Anfrage möglich (info@mongolei.com ) |
| **** | Unsere Reisetermine sind nur Vorschläge und orientieren sich am Flugplan des MIAT. Sollten Sie einen günstigeren Flugtermin finden. Teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir unsere Termine entsprechend anpassen können. |
| ***** | Verbindlich ist ausschließlich der Reiseablauf, den du mit deinen Buchungsunterlagen erhältst. Die auf der Website dargestellten Programme sind nicht verbindlich, da es – auch während der laufenden Saison – zu Änderungen kommen kann. |
| Gelb | Noch wenige Plätze frei |
| Rot | Reise wird durchgeführt |
Termine 2028
Nr.
Start
Tag
-
Ende
Tag
Flugh.
01
27.05
Sa
-
16.06
Fr
FRA
02
17.07
Mo
-
06.08
So
FRA
03
12.08
Sa
-
01.09
Fr
FRA
| Bemerkungen / Remark | |
|---|---|
| Angegeben immer An / Ab Ulaanbaatar | |
| * | Verlängerung vor./ nach Naadam möglich |
| ** | Incl. Naadaamfestival. Leicht geänderter Reiseablauf |
| *** | Individuelle Termine auf Anfrage möglich (info@mongolei.com ) |
| **** | Unsere Reisetermine sind nur Vorschläge und orientieren sich am Flugplan des MIAT. Sollten Sie einen günstigeren Flugtermin finden. Teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir unsere Termine entsprechend anpassen können. |
| ***** | Verbindlich ist ausschließlich der Reiseablauf, den du mit deinen Buchungsunterlagen erhältst. Die auf der Website dargestellten Programme sind nicht verbindlich, da es – auch während der laufenden Saison – zu Änderungen kommen kann. |
| Gelb | Noch wenige Plätze frei |
| Rot | Reise wird durchgeführt |
Preise 2027
Kategorie
2 - 3 Pers.
4 - 5 Per.
ab 6 Pers.
A
2.470 €
2.250 €
2.095 €
B
2.595 €
2.400 €
2.300 €
C
2.650 €
2.520 €
2.470 €
D
2.780 €
2.670 €
2.550 €
| Kategorie / Category | |
|---|---|
| A | In Ulaanbaatar organisieren Sie folgende Dinge selber, Flughafen- / Bahnhofstransfer, Übernachtung und Verpflegung in Ulaanbaatar. Auf dem Land wird in Zelten* übernachtet. Zelten ist zu empfehlen zwischen Anfang Juni – Mitte September / Camping recommended between early June – mid-September |
| B | In Ulaanbaatar organisieren Sie Ihre Übernachtung und Verpflegung selber. Auf dem Land wird in Nomaden Jurten** bei Nomadenfamilien übernachtet. |
| C | In Ulaanbaatar Übernachtung in einem einfachen Guesthouse oder Hotel. Die Verpflegung in Ulaanbaatar organisieren Sie selber. Auf dem Land wird gemischt in Zelten* und Nomadenjurten** bei Nomadenfamilien übernachtet. |
| D | In Ulaanbaatar übernachten Sie in einem Mittelklasse Hotel, haben ein gutes Frühstück und exzellentes Mittagessen. Auf dem Land wird nur in mongolischen JUrten in Jurtencamps*** übernachtet. |
| Unsere Reisen sind als Gesamtpakete ("Bundles") konzipiert. Einzelne Leistungen aus diesem Gesamtangebot können in der Regel weder separat herausgenommen noch angerechnet werden. Eine Reduzierung des Reisepreises ist daher nicht automatisch möglich, wenn bestimmte Leistungen entfallen, da wir vertragliche Verpflichtungen gegenüber unseren Partnern einhalten müssen. | |
| Indem Sie mit „Steppenfuchs Reisen“ in die Mongolei reisen, haben Sie die Versicherung, die lokale Wirtschaft in der Mongolei zu unterstützen. „Steppenfuchs Reisen“ ist ein Reiseunternehmen mit 100% Firmensitz in der Mongolei und beschäftigt ausschließlich mongolische Mitarbeiter mit sozialer- und Altersabsicherung. |
|
| * | Zelten findet überwiegend im Freiem statt. Natur Toilette und Natur Waschmöglicheiten. Keine Campingplatzatmosphäre |
| ** | Gastjurten bei Nomadenfamilien, einfache sanitäre Gegebenheiten |
| *** | Jurtencamps, Zweibettjurte, separate Duschen und WC, Restaurant |
| **** | Unsere Reisetermine sind nur Vorschläge und orientieren sich am Flugplan des MIAT. Sollten Sie einen günstigeren Flugtermin finden. Teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir unsere Termine entsprechend anpassen können. |
| ***** | Verbindlich ist ausschließlich der Reiseablauf, den du mit deinen Buchungsunterlagen erhältst. Die auf der Website dargestellten Programme sind nicht verbindlich, da es – auch während der laufenden Saison – zu Änderungen kommen kann. |
| Individuelle Termine ab 2 Personen möglich / Individual bookings from 2 persons possible | |
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