Steppenfuchs Mongolei Reisen

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Tournr.414

Winterreise

Die kühle Seite der Mongolei – Winter wie kein anderer
Winter wie kein anderer Du betrittst eine Welt, die nur wenige kennen, eine unendliche Steppe, in der die Luft glasklar und der Himmel weit ist. Abseits von Straßenlärm und Alltagshektik verbringst Du Deine Tage in traditionellen Jurten, umgeben von der stillen Schönheit des mongolischen Winters. Hier ist der Alltag schlicht, intensiv und ehrlich, geprägt von der Natur, den Jahreszeiten und dem Rhythmus der Nomaden. Schon der erste Atemzug der trockenen Winterluft lässt Dich spüren: Dies ist kein Urlaub wie jeder andere – sondern ein Erlebnis, das Körper und Geist berührt. Du tauchst tief in den Alltag der Nomaden ein, hilfst aktiv mit, die Herausforderungen des Winters zu meistern, und lernst, wie in der Kälte Feuer entfacht, Tiere versorgt und Vorräte geschützt werden. Jeder Tag hat seine eigene Intensität, sei es beim Holzhacken, beim Füttern der Tiere oder beim Vorbereiten von Speisen. Abends verwandeln sich die Jurten in Orte der Wärme, Geschichten, Lieder und traditionellen Spiele erhellen die langen Winterabende und lassen die Kälte draußen vergessen.
Faszinierende Landschaft und das Licht des Winters
Die Mongolei im Winter ist ein Bild aus Eis, Sonne und endloser Weite. Temperaturen von bis zu –50 °C schrecken ab, doch die Sonne taucht die Landschaft in ein magisches Licht, das Dich fast glauben lässt, Du seist Teil eines „Väterchen Frost“-Gemäldes. Die trockene Luft schneidet zwar, doch sie ist klar, gut erträglich und lässt Dich die Schönheit der Landschaft intensiver spüren. In der Mittagszeit, wenn die Sonne auf das Eis und den Schnee scheint, wird es fast angenehm warm – ein seltener, kostbarer Moment zwischen Kälte und Licht. Jeder Schritt in dieser Winterlandschaft ist ein Erlebnis. Die weiße Stille, durchbrochen vom Schnauben der Tiere oder dem Knirschen des Schnees unter den Füßen, schafft eine Atmosphäre, in der Zeit, Raum und Alltag ihre Bedeutung verlieren. Wer hier unterwegs ist, wird Teil einer Welt, in der Entschleunigung und Präsenz die einzige Währung sind.
Tsagaan Sar – das Weißmondfest der Nomaden
Wenn Deine Reisezeit im Februar liegt, erlebst Du das Tsagaan Sar, das buddhistische Neujahrsfest und wichtigste Fest der Mongolei, hautnah. Wochenlang bereiten die Nomaden die Speisen vor, reinigen Jurten, schmücken sich und ihre Tiere – alles für diesen besonderen Tag. Am Morgen des Weißmondfestes trägt jeder seine feinsten Deels, die traditionelle mongolische Tracht, und begrüßt das neue Jahr bei Sonnenaufgang mit rituellen Gesten, Gebeten und alten Symbolen. Es ist ein Fest voller Freude, Respekt und subtiler Spannung, bei dem Tradition und Moderne, Alltag und Ritual, Nähe und soziale Regeln aufeinandertreffen. Geschichten über alte Rivalitäten, kleine Konflikte zwischen Familien oder die humorvolle Überlistung von Gästen mischen sich in die Feier – und Du bist mittendrin, ein stiller Zeuge der gelebten Kultur. Das Tsagaan Sar-Fest ist nicht nur ein Höhepunkt der Reise, sondern ein Fenster in die Seele eines Volkes, das zwischen Eis, Sonne und Tradition lebt.
Ruhe, Kraft und nachhaltige Erlebnisse
Diese Reise ist langsames Eintauchen in eine andere Welt. An nur wenigen Orten verweilst Du länger, um die Ruhe zu spüren, Kraft zu tanken und echte Erfahrungen zu sammeln. Die Wintersteppe lehrt Geduld, Nähe zur Natur und Achtsamkeit. Jeder Moment zwischen Jurte und verschneiter Landschaft wird zu einem intensiven Erlebnis, das Du so schnell nicht vergisst. Steppenfuchs Reisen bietet mehrere Winterprogramme, die genau diese Einmaligkeit ermöglichen: Ob Du die Ruhe genießen, die Nomaden begleiten oder das Weißmondfest erleben willst – der mongolische Winter belohnt jeden, der sich auf seine Extreme einlässt, mit unvergesslichen Bildern und Emotionen.
Steppenfuchs Reisen - Ulaanbaatar Peacebridge in der Dämmerung
Steppenfuchs Reisen - Gandan Kloster Ulaanbaatar Ulaanbaatar
Steppenfuchs Reisen - Ulaanbaatar mongolisches Parlament mit Chingges Khan Denkmal
Eisige Hauptstadt voller Kontraste
Tag: 1
Du landest in Ulaanbaatar, der kältesten Hauptstadt der Erde. Schon beim Verlassen des Flughafens spürst Du, dass diese Stadt nach eigenen Regeln lebt. Die Luft ist schneidend klar, die Kälte kompromisslos, und doch liegt eine besondere Energie in der Atmosphäre. Nach dem Transfer zum Hotel hast Du Gelegenheit, Geld zu wechseln und kurz anzukommen, bevor wir uns aufmachen, diese widersprüchliche Metropole zu erkunden – eine Stadt zwischen Tradition, Macht und moderner Rastlosigkeit. Ulaanbaatar wirkt auf den ersten Blick rau und funktional, doch unter der Oberfläche brodelt das Leben. Hier treffen Nomaden auf Banker, Mönche auf Geschäftsleute, alte Rituale auf neue Ambitionen. Die Stadt ist laut, leise, chaotisch und spirituell zugleich – und genau das macht ihren Reiz aus.
Klöster, Könige und die Spuren der Macht
Du besuchst das Gandan-Kloster, das größte und wichtigste Kloster der Mongolei. Zwischen Gebetsmühlen, Weihrauch und tiefem Murmeln der Mönche erhebt sich die monumentale Buddha-Statue – ein Ort der Ruhe, aber auch der stillen Autorität, der zeigt, welchen Stellenwert der Buddhismus bis heute hat. Die Spiritualität hier ist nicht folkloristisch, sondern gelebter Alltag, ernst und präsent. Anschließend tauchst Du in die weltliche Geschichte ein und besichtigst den alten Winterpalast des letzten mongolischen Königs. Hinter den Mauern dieses Palastes verbergen sich Geschichten von Macht, Einfluss und politischem Kalkül. Intrigen, wechselnde Allianzen und das Ende einer Epoche sind hier spürbar, auch wenn sie nicht laut erzählt werden. Auf dem Sükhbaatar-Platz stehst Du schließlich vor dem modernen Dschingis-Khan-Denkmal – ein Symbol nationalen Stolzes und zugleich Ausdruck eines Landes, das seine Geschichte neu interpretiert.
Folklore am Abend – Rhythmus, Körper und uralte Klänge
Am Abend öffnet sich Dir die kulturelle Seele der Mongolei. Beim Besuch des National Dance Ensemble erhältst Du einen eindrucksvollen Überblick über die mongolische Folklore. Kehlkopfgesang, kraftvolle Tänze und traditionelle Instrumente verschmelzen zu einer Darbietung, die körperlich spürbar ist. Die Bewegungen sind präzise, manchmal roh, manchmal elegant – immer voller Ausdruck. Zwischen Musik und Tanz liegt eine Spannung, die weit über reine Unterhaltung hinausgeht. Hier erzählen Körper und Klänge Geschichten von Jagd, Liebe, Rivalität und Überleben. Mit diesen intensiven Eindrücken endet Dein erster Tag in der Mongolei – und Du weißt bereits jetzt: Diese Reise wird tief gehen.

Unterkunft: entsp. der von Ihnen gewählten Kategorie.

Frühstück:

Mittagessen:

Abendbrot:

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Durch Schnee und Weite
Tag: 2
Nach dem Frühstück beginnt Deine Reise hinaus in die winterliche Weite der Mongolei. Ein Kleinbus holt Dich ab, und schon kurz nach dem Verlassen der Stadt verschwindet jede Spur von Urbanität. Die Landschaft wird stiller, weißer, weiter. Schneebedeckte Ebenen, gefrorene Flüsse und vereinzelte Jurten ziehen am Fenster vorbei. Obwohl die Strecke „nur“ rund 380 Kilometer misst, nimmt sich der Tag Zeit – hier bestimmt der Winter das Tempo, nicht der Kilometerzähler. Unterwegs gibt es kurze Stopps, um durchzuatmen, sich aufzuwärmen oder einfach die Stille wirken zu lassen. Die Straße ist mehr Idee als Realität, manchmal nur eine Spur im Schnee. Gespräche verstummen, Gedanken wandern. In dieser Einsamkeit entstehen Geschichten, von früheren Wintern, liegengebliebenen Fahrzeugen und Begegnungen, die man besser nicht geplant hatte – ein leiser Nervenkitzel, der zeigt, wie nah Abenteuer und Alltag hier beieinanderliegen.
Ankunft bei den Nomaden – Wärme nach der Kälte
Am späten Nachmittag erreichst Du schließlich das Winterquartier Deiner Nomadenfamilie am Ogii Nuur. Rauch steigt aus dem Jurtenofen, Hunde schlagen kurz an, dann öffnet sich die Tür. Du wirst herzlich empfangen, ohne viele Worte, aber mit ehrlicher Gastfreundschaft. Ein heißer Milchtee wird gereicht, dazu einfache, kräftigende Speisen – genau das, was man nach einem langen Wintertag braucht. Drinnen ist es warm, draußen fällt langsam die Dämmerung über die verschneite Landschaft. Die Kälte bleibt vor der Tür, die Geschichten kommen hinein. Du sitzt mit der Familie zusammen, beobachtest ihren Alltag, spürst die Ruhe und die Nähe, die man nur an Orten findet, an denen man aufeinander angewiesen ist. Der Ogii Nuur liegt still unter Eis und Schnee – und Du weißt: Du bist angekommen, mitten im Winterleben der mongolischen Steppe.

Unterkunft: Nomadenjurte / Nomadenfamilie

Frühstück:

Mittagessen:

Abendbrot:

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Leben, Arbeit und Verantwortung
Tag: 3 - 5
Der Tag beginnt früh bei den Nomaden am Ogii Nuur. Noch bevor die Sonne den gefrorenen See erreicht, liegt Bewegung in der Jurte. Du wirst eingeführt in die unterschiedlichen Arbeiten, die den Winteralltag bestimmen. Hier ist nichts symbolisch oder folkloristisch – jede Aufgabe hat einen Sinn, jede Handlung trägt dazu bei, Mensch und Tier durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Du lernst, wie Feuer entfacht, Tiere versorgt und Vorräte kontrolliert werden, und spürst schnell, dass Verantwortung hier nicht delegiert wird. Die Nomaden erklären ruhig, manchmal wortkarg, was zu tun ist. Beobachten ist erlaubt, Mithelfen erwünscht. Während draußen die Kälte beißt, entsteht drinnen eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Kleine Fehler bleiben nicht unbemerkt, denn im Winter können sie Folgen haben. Alte Erfahrungen, weitergegeben ohne Pathos, bestimmen den Rhythmus des Tages – und Du merkst, wie nah hier Routine und Risiko beieinanderliegen.
Zwischen Vertrauen, Nähe und unausgesprochenen Regeln
Im Laufe des Tages wächst die Vertrautheit. Du bewegst Dich sicherer zwischen Jurte, Tieren und gefrorener Landschaft. Doch Du spürst auch: Nicht alles wird erklärt. Manche Abläufe folgen stillen Regeln, manche Geschichten werden nur angedeutet. Wer wem vertraut, wer das Sagen hat und welche alten Spannungen man besser ruhen lässt – all das gehört zum Leben am Ogii Nuur, auch wenn es nicht offen ausgesprochen wird. Am Abend kehrt Ruhe ein. In der warmen Jurte wird gegessen, gelacht, gespielt. Traditionelle Spiele vertreiben die langen Winterstunden, und zwischen Humor und Ernst blitzen immer wieder Geschichten auf, die von früheren Wintern, Verlusten oder knappen Entscheidungen erzählen. Draußen liegt der See still unter Eis und Schnee, drinnen entsteht eine Nähe, die nur dort möglich ist, wo Menschen aufeinander angewiesen sind. Du bist nicht mehr nur Gast – Du bist Teil dieses Tages geworden.

Unterkunft: Nomadenjurte / Nomadenfamilie

Frühstück:

Mittagessen:

Abendbrot:

Steppenfuchs Reisen - Ja
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Steppenfuchs Reisen - Adlerjäger im Winter
Stetppenfuchs Reisen - Mongolei im Winter
Abschied am gefrorenen See
Tag: 6
Abschied am gefrorenen See – Worte, die bleiben

Der Morgen der Verabschiedung ist stiller als die Tage zuvor. In der Jurte liegt der Duft von Tee und Rauch, draußen knirscht der Schnee unter den Stiefeln. Worte sind kaum nötig, denn vieles wurde bereits geteilt: Arbeit, Wärme, Geschichten und Verantwortung. Der Abschied von der Nomadenfamilie am Ogii Nuur ist herzlich, aber zurückhaltend – so, wie es hier üblich ist. Ein fester Händedruck, ein langer Blick, ein Lächeln, das mehr sagt als jede Umarmung. Du spürst, dass Gastfreundschaft hier kein Versprechen, sondern eine Tat ist.

Bevor Du gehst, werden noch letzte Ratschläge ausgetauscht, leise Hinweise auf Wetter, Wege und die Eigenheiten der Steppe. Nicht alles, was man wissen sollte, wird laut ausgesprochen. Manche Erfahrungen sind geschützt durch Schweigen – entstanden aus Zeiten, in denen ein falscher Weg, ein verlorenes Tier oder ein gebrochenes Vertrauen ernsthafte Folgen hatten. Du nimmst diese unausgesprochenen Regeln mit, wie ein unsichtbares Gepäckstück.

Unterwegs durch die Wintersteppe – auf leisen Spuren

Die Fahrt zum Winterquartier der zweiten Nomadenfamilie führt Dich tief hinein in die verschneite Weite. Der Kleinbus zieht seine Spur durch eine Landschaft, die unendlich wirkt und doch voller Zeichen ist. Hier draußen erzählen Reifenspuren, Schneewehen und Windrichtungen ihre eigenen Geschichten. Dein Guide liest sie wie ein offenes Buch und weiß, welche Abkürzungen man meidet – nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Erfahrung.

Je näher Ihr dem neuen Winterlager kommt, desto stärker spürst Du die Veränderung. Jede Familie lebt anders, folgt eigenen Regeln, eigenen Rhythmen. Die Steppe wirkt gleich, doch die Menschen machen den Unterschied. Mit der Ankunft beginnt ein neues Kapitel, geprägt von anderen Stimmen, anderen Abläufen und neuen Geschichten, die sich erst langsam öffnen. Was gleich bleibt, ist die Gewissheit: Auch hier zählt Vertrauen mehr als Worte – und der Winter duldet keine Fehler.

Unterkunft: Nomadenjurte / Nomadenfamilie

Frühstück:

Mittagessen:

Abendbrot:

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Nähe, die unter die Haut geht
Tag: 7 - 9
Die nächsten drei Tage verbringst Du bei einer weiteren Nomadenfamilie in ihrem abgelegenen Winterquartier, fernab jeder Straße, fernab jeder Ausrede. Schon beim Ankommen spürst Du, dass hier andere Regeln gelten als zuvor. Die Jurte liegt geschützter, der Alltag ist strenger organisiert, denn der Winter verzeiht keine Nachlässigkeit. Du wirst nicht als Zuschauer empfangen, sondern als Teil des Gefüges. Jede Hand zählt, jedes Mitdenken auch. Zwischen knarrendem Holz, flackerndem Ofenlicht und dampfendem Milchtee entsteht eine Nähe, die nicht laut ist, aber intensiv. Tagsüber hilfst Du bei den täglichen Arbeiten, lernst Routinen kennen, die über Generationen perfektioniert wurden, und begreifst schnell, dass Vertrauen hier wichtiger ist als Sympathie. In der Steppe weiß jeder alles – und doch wird nicht über alles gesprochen. Alte Konflikte, verschwundene Tiere, gebrochene Versprechen: Manches liegt wie ein Schatten unter der Oberfläche und verleiht dem Zusammenleben eine stille Spannung. Abends, wenn draußen der Frost die Landschaft erstarren lässt, rücken alle näher zusammen. Blicke bleiben manchmal einen Moment zu lang, Geschichten enden bewusst offen. Du merkst, dass Nähe hier nichts Romantisches hat, sondern etwas Ursprüngliches – rau, ehrlich und voller Respekt.

Unterkunft: Nomadenjurte / Nomadenfamilie

Frühstück:

Mittagessen:

Abendbrot:

Steppenfuchs Reisen - Ja
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Abschied im Frost
Tag: 10
Der Abschied von Deiner Nomadenfamilie fällt leiser aus, als Du erwartet hast. Keine großen Worte, keine langen Umarmungen – nur feste Blicke, ein letzter heißer Tee und Gesten, die mehr sagen als jedes Versprechen. In der mongolischen Steppe bedeutet Abschied immer auch Vertrauen: Man weiß nie, wann man sich wiedersieht. Während der Kleinbus langsam durch die verschneite Weite rollt, wirken die letzten Tage noch nach. Nähe, die entstanden ist, Spannungen, die nie ausgesprochen wurden, kleine Geheimnisse, die man besser nicht hinterfragt. In dieser Welt bleibt manches bewusst im Verborgenen. Die Fahrt zum Winterquartier der dritten und letzten Nomadenfamilie führt Dich tiefer in eine Landschaft, die immer karger und stiller wird. Hier draußen hat jeder seine Geschichte – und nicht jede ist frei von dunklen Kapiteln. Verlorene Tiere, alte Rivalitäten, Grenzlinien, die im Schnee verschwimmen und manchmal absichtlich überschritten werden. Als Du ankommst, empfängt Dich eine andere Atmosphäre: reservierter, wachsamer, aber nicht weniger herzlich. Du spürst sofort, dass diese letzten Tage Dich noch einmal fordern werden – emotional, körperlich und vielleicht auch moralisch. Diese Begegnung ist kein sanfter Ausklang, sondern ein intensiver Schlussakkord, der Dir lange im Gedächtnis bleiben wird.

Unterkunft: Nomadenjurte / Nomadenfamilie

Frühstück:

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Steppenfuchs Reisen - Ja
Steppenfuchs Reisen - Ja
Steppenfuchs Reisen - Nomadenkochgeräte
Steppenfuchs Reisen - Winter in der Mongolei
Intensität bis zur letzten Stunde
Tag: 11 - 12
Die letzten Tage bei der Nomadenfamilie vergehen wie in einem eigenen Rhythmus, der Zeit und Raum neu definiert. Jeder Sonnenaufgang, jede Bewegung draußen auf der frostigen Steppe, jede Handvoll Heu oder Brennholz ist bedeutend. Du bist nicht nur Beobachter, sondern Teil des Systems – Teil der Routine, Teil der Verantwortung. Jeder Moment wird spürbar, jede Geste bewusst, denn hier draußen entscheidet sich oft erst im Kleinen, wer den Winter übersteht. Tagsüber hilfst Du bei allen Arbeiten, von der Versorgung der Tiere bis zur Vorbereitung von Mahlzeiten, lernst die stillen Regeln des Zusammenlebens und spürst die unausgesprochenen Spannungen, die den Alltag prägen. Konflikte zwischen Familienmitgliedern, Rivalitäten unter Nachbarn, kleine Machtspiele – sie sind nie laut, aber immer präsent. Hier verschmelzen Nähe und Spannung, und Du bemerkst, dass selbst im scheinbar ruhigen Winterlager das Leben seine Schärfe behält. Abends wird die Jurte zum Rückzugsort. Das Flackern des Feuers wirft lange Schatten an die Wände, während Geschichten erzählt, Lieder gesungen und Spiele gespielt werden. Die Kälte draußen macht jede Begegnung intensiver, jeder Blick, jedes Lachen, jede gemeinsame Arbeit gewinnt an Gewicht. Diese letzten Tage sind nicht nur ein Abschluss der Reise, sondern ein Spiegel der mongolischen Steppe: roh, ehrlich, intensiv und unvergesslich.

Unterkunft: Nomadenjurte / Nomadenfamilie

Frühstück:

Mittagessen:

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Steppenfuchs Reisen - Ja
Steppenfuchs Reisen - Ja
Steppenfuchs Reisen - Ja
Steppenfuchs Reisen - Ulaanbaatar Suhkbaatar Platz
Steppenfuchs Reisen - Ulaanbaatar mongolisches Parlament mit Chingges Khan Denkmal
Freiheit zwischen Asphalt und Erinnerung
Tag: 13
Am Vormittag verlässt Du die stille Weite der Steppe und machst Dich auf den Rückweg nach Ulaanbaatar. Die Landschaft zieht noch einmal an Dir vorbei wie ein Film aus Eis und Licht, während der Rhythmus der Straße Dich langsam zurück in die Zivilisation holt. Am Nachmittag erreichst Du die Hauptstadt – laut, widersprüchlich und lebendig. Nach Tagen in Jurten und Winterquartieren wirkt die Stadt fast überfordernd, doch genau darin liegt ihr Reiz. Der Rest des Tages gehört ganz Dir. Ulaanbaatar zeigt jetzt seine andere Seite: Cafés, in denen Geschichten gemurmelt werden, Märkte, auf denen mehr gehandelt wird als nur Waren, und Straßenecken, an denen man spürt, dass nicht alles glänzt, was neu ist. Kleine urbane Dramen, alte Gerüchte und ein Hauch von Großstadtgefahr liegen in der Luft – harmlos, aber spürbar. Du entscheidest selbst, ob Du Dich treiben lässt, Erinnerungen sortierst oder einfach nur ankommst. Nach der stillen Intensität der Steppe ist diese Freiheit ein Geschenk.

Unterkunft: entsp. der von Ihnen gewählten Kategorie.

Frühstück:

Mittagessen:

Abendbrot:

Steppenfuchs Reisen - Ja
Steppenfuchs Reisen - Ja
Steppenfuchs Reisen - Nein
Steppenfuchs Reisen - Flug in oder von der Mongolei
Rückflug in die Heimat
Tag: 14

Früh am Morgen, Flughafentransfer zum neuen Flughafen von Ulaanbaatar. Sie werden von unserem Fahrer ca. drei Stunden vor Abflug von Ihrer Unterkunft Abgeholt. Da die Stadt zu dieser Stunde noch schläft, geht die Fahrt zügig voran. Am Flughafen der übliche Prozedere, Einchecken und dann geht es zurück in die Heimat. Im Geiste werden beim Rückflug mit Sicherheit noch einmal die faszinierenden Moment der Reise vorbeiziehen.

Unterkunft: hoffentlich Zuhause

Frühstück:

Mittagessen:

Abendbrot:

Steppenfuchs Reisen - Ja
Steppenfuchs Reisen - Nein
Steppenfuchs Reisen - Nein
Karte Tour 414

Nr.

Start

Tag

-

Ende

Tag

Flugh.

Frei nach Absprache, keine festen Termine

Free by arrangement, no fixed dates

Bemerkungen / Remark
Angegeben immer An / Ab Ulaanbaatar
*Verlängerung vor./ nach Naadam möglich
**Incl. Naadaamfestival. Leicht geänderter Reiseablauf
***Individuelle Termine auf Anfrage möglich (info@mongolei.com )
****Unsere Reisetermine sind nur Vorschläge und orientieren sich am Flugplan des MIAT. Sollten Sie einen günstigeren Flugtermin finden. Teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir unsere Termine entsprechend anpassen können.
*****Verbindlich ist ausschließlich der Reiseablauf, den du mit deinen Buchungsunterlagen erhältst. Die auf der Website dargestellten Programme sind nicht verbindlich, da es – auch während der laufenden Saison – zu Änderungen kommen kann.
GelbNoch wenige Plätze frei
RotReise wird durchgeführt

Kategorie

Pro Pers.

A

2.950 €

B

3.720 €

Inlandsfliug

auf Anfrage

einzel Jurte

50 € / Tag

Einzelzimmer

150 €

A

In Ulaanbaatar übernachten Sie in einem Mittelklasse Hotel, haben ein exzellentes Mittagessen. Auf dem Land wird in Nomadenjurten übernachtet

B

Incl. Internationalem Flug

Kategorie / Category
AIn Ulaanbaatar organisieren Sie folgende Dinge selber, Flughafen- / Bahnhofstransfer, Übernachtung und Verpflegung in Ulaanbaatar. Auf dem Land wird in Zelten* übernachtet. Zelten ist zu empfehlen zwischen Anfang Juni – Mitte September / Camping recommended between early June – mid-September
BIn Ulaanbaatar organisieren Sie Ihre Übernachtung und Verpflegung selber. Auf dem Land wird in Nomaden Jurten** bei Nomadenfamilien übernachtet.
CIn Ulaanbaatar Übernachtung in einem einfachen Guesthouse oder Hotel. Die Verpflegung in Ulaanbaatar organisieren Sie selber. Auf dem Land wird gemischt in Zelten* und Nomadenjurten** bei Nomadenfamilien übernachtet.
DIn Ulaanbaatar übernachten Sie in einem Mittelklasse Hotel, haben ein gutes Frühstück und exzellentes Mittagessen. Auf dem Land wird nur in mongolischen JUrten in Jurtencamps*** übernachtet.
Unsere Reisen sind als Gesamtpakete ("Bundles") konzipiert. Einzelne Leistungen aus diesem Gesamtangebot können in der Regel weder separat herausgenommen noch angerechnet werden. Eine Reduzierung des Reisepreises ist daher nicht automatisch möglich, wenn bestimmte Leistungen entfallen, da wir vertragliche Verpflichtungen gegenüber unseren Partnern einhalten müssen.
Indem Sie mit „Steppenfuchs Reisen“ in die Mongolei reisen, haben Sie die Versicherung, die lokale Wirtschaft in der Mongolei zu unterstützen. „Steppenfuchs Reisen“ ist ein Reiseunternehmen mit 100% Firmensitz in der Mongolei und beschäftigt ausschließlich mongolische Mitarbeiter mit sozialer- und Altersabsicherung.
*Zelten findet überwiegend im Freiem statt. Natur Toilette und Natur Waschmöglicheiten. Keine Campingplatzatmosphäre
**Gastjurten bei Nomadenfamilien, einfache sanitäre Gegebenheiten
***Jurtencamps, Zweibettjurte, separate Duschen und WC, Restaurant
****Unsere Reisetermine sind nur Vorschläge und orientieren sich am Flugplan des MIAT. Sollten Sie einen günstigeren Flugtermin finden. Teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir unsere Termine entsprechend anpassen können.
*****Verbindlich ist ausschließlich der Reiseablauf, den du mit deinen Buchungsunterlagen erhältst. Die auf der Website dargestellten Programme sind nicht verbindlich, da es – auch während der laufenden Saison – zu Änderungen kommen kann.
Individuelle Termine ab 2 Personen möglich / Individual bookings from 2 persons possible

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