Tournum.181
Durch die Steppe
ns zentrale Hochland – Freiheit zwischen Himmel und Steppe
Wenn Du das Gefühl suchst, mit jedem Atemzug weiter in eine Landschaft einzutauchen, die unendlich wirkt, dann erwartet Dich im zentralen Hochland der Mongolei ein Abenteuer, das Dich sofort in seinen Bann zieht. Deine MTB-Tour führt Dich dorthin, wo die Pfade unbefestigt bleiben und die Steppe sich in alle Richtungen öffnet. Hier erlebst Du die Mongolei so ursprünglich, dass Du spürst, wie die Zeit langsamer wird. Die Nächte verbringst Du in traditionellen Jurten, und wenn die Stille der Steppe einsetzt, breitet sich ein Gefühl aus, das nur die Natur schenken kann. Erlebe die unberührte Natur hautnah, wenn Du Dich Tag für Tag weiter in diese weite, ungezähmte Welt vorarbeitest.
Zwischen sanften Grashügeln, offenem Himmel und der klaren Luft des Hochlands spürst Du die Freiheit jeder Bewegung. Die Tour ist eine Einladung an all jene, die das Wilde lieben, die die Weite suchen und die die Mongolei nicht aus der Ferne betrachten, sondern mit jedem Pedaltritt begreifen wollen. Wenn am Abend die Jurte im warmen Licht der Steppe leuchtet und die Stille um Dich herum dichter wird, dann fühlt sich dieser Ort wie ein geheimnisvolles, altes Land an, das sich Dir ganz langsam öffnet. Tauche ein in die jahrhundertealte Nomadenkultur, während Du tief im Herzen dieses Landes unterwegs bist.
Anspruchsvolle Pässe – ein Abenteuer auf zwei Rädern
Im Norden und im zentralen Hochland erwarten Dich Etappen, die Deinen Körper fordern und Deinen Geist beflügeln. Du durchquerst endlose Grassteppen, die den Horizont umarmen, und kämpfst Dich über anspruchsvolle Pässe, die Dir mit jedem Höhenmeter neue Ausblicke schenken. Die Wege sind schmal, die Landschaft unberührt, und die Flussdurchquerungen gehören zu den Momenten, in denen die Mongolei Dir ihre wilde Schönheit zeigt.
Hier draußen gibt es keine Abgase, keinen Verkehr, keine Ablenkung. Es sind nur Du, Dein Bike und die unendliche Stille der Natur. Die sanfte Sommerbrise trägt den Duft der Steppe, und Dein Blick schweift über ein Land, das seine Ursprünglichkeit nie verloren hat. Deine erfahrene Begleitmannschaft sorgt unterwegs für Komfort und Sicherheit, sodass Du Dich voll und ganz auf die Magie dieser Reise konzentrieren kannst. Diese außergewöhnliche Tour im Herzen Asiens ist mehr als nur eine sportliche Herausforderung – sie ist ein Erlebnis, das Dich tief berührt und lange begleitet.
1. Tag - Ankunft in Ulaanbaatar
Erster Eindruck einer lebendigen Hauptstadt
Tag: 1
Wenn Du in Ulaanbaatar ankommst, empfängt Dich die größte Stadt der Mongolei mit dem faszinierenden Kontrast aus Moderne und Tradition. Nach einer kurzen Programmbesprechung tauchst Du direkt in das Herz dieser pulsierenden Metropole ein, in der buddhistische Kultur, sowjetische Architektur und das Leben der Nomaden aufeinandertreffen. Die klare Höhenluft und das geschäftige Treiben geben Dir einen ersten Vorgeschmack auf die Vielfalt dieses Landes.
Während Du durch die Straßen fährst, öffnet sich Dir ein lebendiges Bild aus Tempeln, Märkten, großen Plätzen und dem stetigen Rhythmus der Stadt. Hier spürst Du sofort, dass Ulaanbaatar nicht nur ein Ausgangspunkt, sondern ein Erlebnis für sich ist – eine Stadt, die Altes bewahrt und zugleich neugierig in die Zukunft blickt.
Begegnung mit dem spirituellen Erbe – Klöster, Geschichte und gelebte Tradition
Bei Deinem Besuch im berühmten Gandankloster tauchst Du tief in die religiöse Seele der Mongolei ein. Die 27 Meter hohe Janraisig-Statue erhebt sich majestätisch über den Innenraum des Tempels und lässt Dich die spirituelle Bedeutung dieses Ortes unmittelbar spüren. Während Du durch die weitläufige Klosteranlage gehst, begleiten Dich Gebetsmühlen, Mönche in roten Roben und der Duft von Räucherwerk – ein eindrucksvoller Moment, der Dir die Vielfalt und Tiefe des mongolischen Buddhismus näherbringt.
Im Klostermuseum des Tschojdshjin Lama lernst Du mehr über einen der wichtigsten religiösen Führer des Landes. Die Ausstellungsräume erzählen Geschichten aus einer Zeit, in der Spiritualität, Macht und Kultur eng miteinander verwoben waren. Hier beginnst Du, die kulturellen Wurzeln dieses Landes zu verstehen und zu ahnen, wie eng Tradition und Moderne noch immer miteinander verbunden sind.
Eine kleine Stadtrundfahrt führt Dich anschließend zu ausgewählten Höhepunkten der Stadt und gibt Dir einen umfassenden ersten Überblick über Ulaanbaatar. Die Mischung aus historischen Bauwerken, weiten Plätzen und modernen Wolkenkratzern zeigt Dir ein Land im Wandel, das dennoch seine Identität bewahrt.
Mit dem Nachtzug in den Norden – ein Hauch von Abenteuer
Am Abend steigst Du in den Nachtzug nach Erdenet. Während der Zug gemächlich die Gleise hinauffährt, verlässt Du das Lichtermeer der Hauptstadt und lässt Dich in die Dunkelheit der mongolischen Nacht tragen. Die ruhige Fahrt begleitet Dich durch weite Landschaften, die sich im Mondlicht nur schemenhaft abzeichnen, und schenkt Dir einen ersten Vorgeschmack auf die Größe des Landes.
Wenn Du am frühen Morgen in Erdenet ankommst, bist Du bereits ein Stück weiter eingetaucht in Deine Reise – bereit für neue Eindrücke, neue Begegnungen und neue Abenteuer.
Unterkunft: entsp. der von Dir gewählten Kategorie.
Frühstück:
Mittagessen:
Abendbrot:
2. Tag - Aufbruch in die Weite der Steppe
Ankunft in Erdent und zusammenbau der Räder
Tag: 2
Wenn du am Morgen dein Fahrrad zusammenbaust und die letzten Handgriffe sitzt, spürst du bereits das Kribbeln der Vorfreude. Vor dir liegt die unendliche Steppe der Mongolei, ein Landstrich, der so weit, still und ursprünglich ist, dass du unweigerlich das Gefühl hast, an den Anfang der Welt zurückzukehren. Mit dem ersten Tritt in die Pedale beginnt dein ganz persönliches Abenteuer, ein Weg, der dich tief in eine Landschaft führt, in der die Natur das Tempo bestimmt.
Schon nach wenigen Kilometern lässt du die Stadt hinter dir und gleitest hinein in die offene Weite. Die sanften Hügel der Steppe wogen wie ein grünes Meer, und immer wieder begegnest du weidenden Pferdeherden und den weißen Silhouetten einzelner Jurten. Hier draußen erlebst du die unberührte Natur hautnah, spürst die Weite, den Wind und dieses außergewöhnliche Gefühl von Freiheit, das nur die mongolische Steppe schenken kann.
Während du in Richtung Orchon-Fluss fährst, verändert sich die Landschaft subtil, und die Steppe öffnet sich zu einem Panorama, das dich ganz in seinen Bann zieht. Die Luft duftet nach Gras und Sonne, und jeder Kilometer fühlt sich wie ein Schritt weiter hinein in die unendliche Wildnis an. Mit jedem Atemzug tauchst du tiefer ein in diese atemberaubende Welt und beginnst, den Rhythmus des Landes zu spüren. Bereits am ersten Tag spürst du: Dies ist mehr als eine Radtour – es ist ein intensives Eintauchen in die Stille und Kraft der Natur
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3. Tag - Am Fuß des erloschenen Vulkans Uran Togoo
Der Uran Togoo
Tag: 3
Wenn du am Morgen aufbrichst und dein Weg dich weiter nach Westen führt, spürst du, wie sich die Landschaft verändert. Die sanften Hügel der Steppe beginnen sich zu wölben, und am Horizont taucht ein markanter, dunkler Kegel auf – der erloschene Vulkan Uran Togoo, einer der eindrucksvollsten geologischen Schauplätze der Region. Schon aus der Ferne wirkt er wie ein stiller Wächter über die endlose Weite, ein Relikt einer Zeit, in der Feuer und Lava die Form dieser Erde prägten.
Der Uran Togoo ist seit vielen Jahrtausenden erloschen und gilt heute als vollkommen inaktiv. Seine Entstehung reicht zurück in eine Phase intensiver vulkanischer Aktivität, in der dünnflüssige basaltische Lava aus der Tiefe emporstieg und sich kegelförmig auftürmte. Noch immer kannst du die Spuren dieses uralten Dramas erkennen: der kreisrunde Krater, die dunklen Lavagesteine und die von erkalteten Strömen gezeichneten Hänge. Die Natur hat den Vulkan längst zurückerobert, doch seine klaren Konturen erzählen noch immer von den Kräften, die ihn einst formten.
Am Nachmittag wanderst du durch eine Landschaft, die rau und harmonisch zugleich wirkt. Der Aufstieg auf den Kraterrand ist moderat und führt dich durch duftende Gräser und lichte Wälder aus sibirischer Lärche. Oben angekommen, öffnet sich ein Blick in den perfekt geformten Krater, dessen Boden heute von weichem Grün bedeckt ist. Von hier aus schweift dein Blick weit über das umliegende Schutzgebiet, über sanfte Hügel, schwarze Basaltbrocken und die endlose Steppe, die am Horizont mit dem Himmel verschmilzt.
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4. - 6. Tag - Durch die endlose Weite der Steppe
Unterwegs im Herzen der Nomadenkultur
Tag: 4 - 6
Die kommenden Tage gehören ganz dir, deinem Bike und der grenzenlosen Landschaft der Mongolei. Wenn du am frühen Morgen aufbrichst und die kühle Luft über die Steppe streicht, fühlst du sofort, wie der Rhythmus des Landes sich auf dich überträgt. Die unbefestigten Wege ziehen sich wie feine Linien durch die Natur, und jeder Kilometer öffnet dir eine neue, weite Perspektive. Hier draußen, fernab von Straßen, Dörfern und Verkehr, erlebst du die unberührte Natur hautnah und spürst, wie sich der Alltag Schritt für Schritt von dir löst.
Während du durch das Grasland fährst, hörst du nur das leise Surren deiner Reifen und den Wind, der über die weiten Ebenen streicht. Immer wieder begegnest du kleinen Herden von Pferden, Ziegen und Yaks, die frei umherziehen. Am Horizont erscheinen sanfte Hügelketten, die in wechselnden Lichtstimmungen glühen, und gelegentlich führt dich der Weg durch flache Flussläufe, die dein Bike erfrischen und dir den echten Geschmack dieses Landes geben. Die Steppe wirkt unendlich – ein Ort, der dich einlädt, deinen eigenen Takt zu finden und dich ganz auf das Hier und Jetzt einzulassen.
Mit jedem Tag tauchst du tiefer in die weitläufige Kulturlandschaft ein, die den Kern der mongolischen Identität prägt. In der Ferne siehst du immer wieder weiße Punkte am Horizont: Jurten, in denen Nomadenfamilien seit Jahrhunderten leben. Wenn du dich ihnen näherst, kannst du das Klappern der Holzstangen hören, das Meckern der Ziegen und das entfernte Wiehern der Pferde. Hier spürst du die besondere Ruhe eines Lebens, das im Einklang mit den Jahreszeiten steht, und du tauchst ein in die jahrhundertealte Nomadenkultur.
Am Abend, wenn du dein Lager erreichst, färbt die untergehende Sonne die Steppe in goldene Töne. Du sitzt vielleicht vor deiner Jurte, wärmst dir die Hände am Tee und lässt die Eindrücke des Tages nachklingen. Der Sternenhimmel ist klarer und weiter, als du es dir vorstellen kannst. Jeder dieser Tage auf dem Bike ist eine Einladung, dich in die Natur hineinzulehnen, Kraft zu tanken und die besondere Stille dieses außergewöhnlichen Landes zu erleben.
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7. Tag - Der geheimnisvolle Taikhar-Felsen
Ein Ort voller Mythen und Steppe
Tag: 7
Wenn du in Ikh Tamir ankommst, erhebt sich der Taikhar-Felsen wie ein stiller Wächter über der weiten Steppe – ein einzelner, mächtiger Monolith, der seit Jahrtausenden den Geschichten des Landes lauscht. Schon von Weitem wirkt er wie ein Fremdkörper in der Landschaft, als hätte ihn eine unsichtbare Hand genau hier abgesetzt. Beim Näherkommen spürst du die besondere Energie dieses Ortes, der für viele Mongolen bis heute als spirituell bedeutsam gilt.
Du gehst um den Felsen herum und entdeckst eingeritzte Zeichen, uralte Inschriften und geheimnisvolle Felszeichnungen. Manche stammen aus verschiedenen historischen Epochen, andere wirken fast wie moderne Botschaften – ein faszinierender Beweis dafür, dass Menschen diesen Ort seit Jahrhunderten aufsuchen, um Spuren zu hinterlassen. Die Legenden über den Ursprung des Felsens sind zahlreich: Manche erzählen von einem Riesen, der ihn hier ablegte, andere berichten von spirituellen Prüfungen, die an diesem Ort stattfanden. Was auch immer wahr sein mag – die Atmosphäre ist spürbar besonders.
Während du den Monolithen umrundest, verändert sich das Licht, und die Oberfläche des Felsens scheint zu leben. In der Stille hörst du den Wind, der von den Bergen herüberweht und Geschichten mit sich trägt. Die umliegende Steppe wirkt an diesem Ort besonders weit, als würde sie den Felsen mit einer unsichtbaren Bühne umrahmen.
Der Taikhar-Felsen ist mehr als ein geologisches Wunder – er ist ein kulturelles Denkmal, ein mythischer Ankerpunkt und ein Fenster in die Vergangenheit. Wenn du hier stehst, fühlst du dich unweigerlich Teil dieser langen Geschichte. Die Eindrücke, die du hier sammelst, begleiten dich weiter auf deiner Reise durch das Herz der Mongolei.
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8. Tag - Ankunft an den heißen Quellen von Tsenkher
Entspannung im Herzen des Archangai
Tag: 8
Die Fahrt führt dich tiefer hinein in die sanft geschwungene Landschaft des Archangai-Gebirges, wo sich die Hügel langsam zu Bergen auftürmen und die Steppe in immer lebendigere Grüntöne übergeht. Auf dem Weg zu den heißen Quellen von Tsenkher erwarten dich leichte, aber stetige Anstiege – kleine Herausforderungen, die dich mit jedem Höhenmeter näher an einen Ort bringen, der seit Jahrhunderten für seine wohltuende Wirkung geschätzt wird. Wenn du schließlich ankommst, öffnet sich vor dir ein Tal, aus dem feiner Dampf in die klare Bergluft aufsteigt.
Schon beim ersten Schritt aus dem Sattel spürst du die besondere Ruhe dieses Ortes. Die heißen Quellen blubbern sanft aus dem Boden, gespeist von geothermischer Energie tief unter der Erde. Das Wasser ist reich an Mineralien und von Natur aus warm – genau richtig, um müde Muskeln zu entspannen und Körper sowie Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Entspanne Dich, wenn du im warmen Wasser liegst und über dir nur der Himmel steht, während der Wind leise durch die Lärchenwälder streicht.
Nach den vergangenen Etappen fühlt sich der Aufenthalt an den Tsenkher-Quellen wie ein Geschenk an. Die umliegende Landschaft ist ein Wechselspiel aus Fels, Wald und offenen Wiesen, in denen sich die Nomadenfamilien wie kleine Punkte in der Weite verlieren. Während du dich im warmen Wasser treibst, versinkt die Sonne langsam hinter den Bergrücken und taucht das Tal in ein weiches, goldenes Licht. Es ist ein Moment purer Stille, in dem du die Kraft der Natur in jeder Faser spürst.
Am Abend sitzt du vielleicht noch mit deiner Gruppe am Feuer, während der Dampf der Quellen in die kühle Luft steigt. Die Atmosphäre ist ruhig, fast feierlich. Hier, am Rand der Archangai-Berge, beginnst du zu verstehen, weshalb die Mongolei nicht nur ein Land, sondern ein Gefühl ist – Weite, Freiheit und Erholung auf die ursprünglichste Art.
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9. Tag - Weiterfahrt durch das nördliche Archangai-Gebirge
Über Wiesenpfade und entlang kleiner Flussläufe
Tag: 9
Nach der wohltuenden Auszeit in den warmen Quellen von Tsenkher schwingst du dich wieder in den Sattel – entspannt, erfrischt und bereit für die nächsten Kilometer durch das eindrucksvolle nördliche Archangai-Gebirge. Die klare Morgenluft begleitet dich, während sich die Landschaft vor dir öffnet wie ein weites Mosaik aus Berghängen, offenen Tälern und sanften Hügeln. Die Ruhe dieser Region wirkt sofort, und du findest schnell deinen eigenen Rhythmus auf den unbefestigten Wegen.
Die Strecke führt dich über weiche Wiesenpfade und entlang kleiner Flussläufe, immer wieder leicht ansteigend, bis du Höhen erreichst, die dir weite Blicke über die grünen Sommerweiden ermöglichen. Hier draußen bestimmst du allein das Tempo – kein Verkehr, keine Ablenkung, nur die Stille der Natur und das gleichmäßige Surren deiner Reifen. Die Formen des Gebirges wechseln ständig zwischen offenen Ebenen und dichter bewaldeten Abschnitten, wodurch jeder Abschnitt seinen eigenen Charakter hat.
Unterwegs begegnen dir vielleicht Nomadenfamilien, die ihre Herden über die Weiden führen, oder ein Adler, der hoch über den Gipfeln kreist. Diese Region ist ein Ort, an dem traditionelles Leben und unberührte Landschaft selbstverständlich ineinander übergehen. Die Etappen im nördlichen Archangai bieten dir intensive Eindrücke, weite Räume und das Gefühl, dich abseits aller gewohnten Wege durch eine der ursprünglichsten Gegenden des Landes zu bewegen.
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10. Tag - Auf dem Weg zum Tuvhun-Kloster
Das Tuvhun-Kloster liegt abgelegen auf einem Bergrücken
Tag: 10
Die Route führt dich weiter durch die eindrucksvolle Bergwelt des Archangai-Gebirges, deren Felsformationen sich wie ein natürliches Kunstwerk über die Landschaft erheben. Während du stetig an Höhe gewinnst, verändert sich die Umgebung spürbar: sanfte Hänge weichen bewaldeten Bergrücken, massive Felsen ragen unvermittelt aus dem Grün, und immer wieder öffnen sich weite Ausblicke über die Täler, die du bereits hinter dir gelassen hast. Die Stille dieser Region wirkt tief und klar, und jeder Schritt oder jede Pedalumdrehung bringt dich näher an einen Ort, der seit Jahrhunderten spirituelle Bedeutung trägt.
Das Tuvhun-Kloster liegt abgelegen auf einem Bergrücken – eine historische Einsiedelei, die mit großer Sorgfalt restauriert wurde. Hier, an dem Geburtsort des ersten Bogd Khan, verschmilzt Natur mit Geschichte. Die Holztempel schmiegen sich an den Felsen, als wären sie Teil des Berges selbst. Der Aufstieg lohnt sich doppelt: zum einen wegen der Atmosphäre des Klosters, die von innerer Ruhe und spiritueller Tiefe erfüllt ist, zum anderen wegen des weiten Panoramas über Wälder, Gipfel und Täler, das sich dir von hier oben bietet.
Seit 1996 gehört dieser Ort zum UNESCO-Weltkulturerbe, und wenn du durch die schmalen Pfade zwischen den Gebäuden gehst oder an einem der Aussichtspunkte verweilst, spürst du sofort, warum. Das Tuvhun-Kloster ist einer jener seltenen Plätze, an denen Geschichte nicht abstrakt erscheint, sondern lebendig und greifbar – getragen vom Wind, der durch die Wälder streicht, und vom uralten Fels, auf dem die Einsiedelei ruht.
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11. Tag - Fahrt nach Karakorum
Karakorum, die legendäre Hauptstadt im Blick
Tag: 11
Du verlässt die Bergwelt des Archangai-Gebirges und fährst hinein in die weite Steppe der Mongolei, die sich endlos vor dir ausbreitet. Die sanft geschwungenen Hügel und offenen Ebenen geben den Blick frei auf traditionelle Nomadensiedlungen, deren Jurten wie kleine Tupfer in der Landschaft erscheinen. Die Route lässt dich die Weite und Ruhe dieser Region spüren, während der Wind über die Gräser streicht und die Geräusche der Zivilisation immer weiter hinter dir bleiben.
Karakorum, die legendäre Hauptstadt des alten Mongolenreiches, empfängt dich nach dieser Fahrt durch die Steppe mit einer Mischung aus Geschichte und spirituellem Erbe. Einst Zentrum des Handels und politisches Herz der Mongolen, kannst du hier noch Spuren vergangener Pracht erkennen. Auf dem Weg dorthin wird die Steppe lebendig: Hirten treiben ihre Herden, Pferde galoppieren über die Hügel, und immer wieder tauchen einzelne Jurten auf, die die Verbindung der Menschen zu ihrer jahrhundertealten Lebensweise sichtbar machen. Die Fahrt nach Karakorum ist mehr als nur ein Kilometer auf der Karte – sie ist ein Eintauchen in die Geschichte und Kultur der Mongolei, die sich in dieser unendlichen Landschaft offenbart.
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12. Tag - Besichtigung des Erdene Zuu Klosters
Heute Kulturprogramm
Tag: 12
In Karakorum, der einstigen Hauptstadt des Mongolenreiches, besuchst du das Erdene Zuu Kloster, das 1586 als erstes großes lamaistisches Kloster der Mongolei gegründet wurde. Damals beherbergte es bis zu 10.000 Lamas und war ein Zentrum religiösen Lebens und kultureller Bedeutung. Nachdem das Kloster zwischen 1941 und 1990 geschlossen war und nur als Museum diente, kehrt heute wieder spirituelles Leben in die Anlage zurück. Auf deinem Rundgang durch die Tempel und Innenhöfe kannst du prachtvolle Beispiele buddhistischer Ikonographie aus dem 16. Jahrhundert bewundern. Die kunstvoll verzierten Wände, bemalten Statuen und alten Altäre vermitteln ein eindrucksvolles Bild der religiösen und künstlerischen Traditionen der Mongolei.
Noch heute erinnern in Karakorum zwei steinerne Schildkröten an die glorreiche Vergangenheit der Hauptstadt des 13. Jahrhunderts – sie sollen einst die Dachkonstruktion der Palastjurte getragen haben. Deine Fahrt führt dich anschließend durch das fruchtbare Orchon-Tal, dessen grüne Wiesen von weidenden Pferden und Rinderherden belebt werden, zur Chöschöö Tsaidam Ausgrabungsstätte. Hier befindet sich das Grab des türkischen Oberbefehlshabers Bilgä Chagan, und eine der vier steinernen Schildkröten, Symbole für Langlebigkeit und Ewigkeit, wurde unter türkischer Leitung ausgegraben. Die Reise endet am Ögij Nuur, einem malerisch gelegenen See, der nicht nur durch seine Ruhe besticht, sondern auch eine bedeutende Raststation für zahlreiche Zugvogelarten ist. Die Kombination aus Geschichte, Natur und Tierwelt macht diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis.
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Mittagessen:
Abendbrot:
13. Tag - Rückfahrt nach Ulaanbaatar
Wir verlassen die Steppe
Tag: 13
Nach Tagen voller Abenteuer und unvergesslicher Eindrücke in der zentralen Mongolei ist es Zeit, die Mountainbikes zu verladen und die Rückreise nach Ulaanbaatar anzutreten. Während die Räder sicher auf dem Transportfahrzeug verstaut sind, nimmst du auf bequemen Sitzen Platz und lässt die Landschaft noch einmal an dir vorbeiziehen. Die weiten Ebenen, sanften Hügel und verstreuten Nomadensiedlungen, die du auf deiner Tour durchquert hast, ziehen ruhig an dir vorbei und bieten Gelegenheit, die Erlebnisse der letzten Tage Revue passieren zu lassen.
Die Fahrt nach Ulaanbaatar verbindet noch einmal Natur und Kultur: Abseits der Pisten erkennst du die Weite und Ruhe der Mongolei, die schon seit Jahrhunderten Reisende und Entdecker fasziniert. In der Hauptstadt angekommen, schließt sich der Kreis deiner Reise. Hier hast du die Möglichkeit, deine Erlebnisse zu reflektieren, Souvenirs zu erwerben oder bei einem gemütlichen Abendessen die Mongolei in all ihren Facetten nachklingen zu lassen. Der Tag markiert das Ende einer intensiven Etappe, die Körper, Geist und Sinne gleichermaßen gefordert und bereichert hat.
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Mittagessen:
Abendbrot:
14. Tag - Rückflug in die Heimat
Rückflug in die Heimat
Tag: 14
Früh am Morgen, Flughafentransfer zum neuen Flughafen von Ulaanbaatar. Sie werden von unserem Fahrer ca. drei Stunden vor Abflug von Ihrer Unterkunft Abgeholt. Da die Stadt zu dieser Stunde noch schläft, geht die Fahrt zügig voran. Am Flughafen der übliche Prozedere, Einchecken und dann geht es zurück in die Heimat. Im Geiste werden beim Rückflug mit Sicherheit noch einmal die faszinierenden Moment der Reise vorbeiziehen.
Unterkunft: hoffentlich Zuhause
Frühstück:
Mittagessen:
Abendbrot:
Leistungen
| Leistungsbeschreibung Übersicht | |||||||||
| Kategorie | |||||||||
| Reisezeit und Übernachtung | A | D | Transport | ||||||
| Reisezeit im Land | 14 Tage | Int. Flug | – | ||||||
| Hotel DZ | – | 1 | Bahnfahrt | ✔ | |||||
| Guesthouse- | – | Nationaler Flug | – | ||||||
| Schlafwagen 4 o 2 Bettabt. | 1 | 1 | Nationale Busfahrt | – | |||||
| Jurtencamp DZ | – | 4 | Geländefahrzeug | – | |||||
| Gastjurte b.Nomaden | – | – | Motorräder BMW 650 | – | |||||
| Zelten1 | 11 | 7 | Mountainbike | – | |||||
| Selbstorganisiert | – | – | Begleitfahrzeug | ✔ | |||||
| Pferde | – | ||||||||
| Verpflegung | A | D | Kamel | – | |||||
| Restaurant Ulaanbaatar | – | 1 | Yack-Karren | – | |||||
| Frühstück | 12 | 13 | – | ||||||
| Mittag | 12 | 12 | |||||||
| Abendessen | 9 | 11 | Optional Preise auf Anfrage | ||||||
| Selbstorganisiert | 6 | 2 | Intern. Flug | – | |||||
| Business Class | – | ||||||||
| ServiceA | D | Einzelzimmer | – | ||||||
| Frühstück b. Ankunft | – | ✔ | Einzeljurte | – | |||||
| Stadbesichtigung UB | – | ✔ | Einzeljurte | – | |||||
| Airp.-/Bahnhofstransfer | – | ✔ | Einzeljurte | – | |||||
| Guide | ✔ | LUX Jurte | – | ||||||
| Eintritte Museen | ✔ | Geländefahrzeug westl. | – | ||||||
| Eintritte Nat.parks | ✔ | Veg. Essen Flug | – | ||||||
| Eintritt Naadamfest | – | Veg. Essen Unterwegs | – | ||||||
| Foto-/FilmgebÜhren | – | Reiserücktrittsversicherung | – | ||||||
| Alkoh.Getränke | – | ||||||||
| 2 l Trinkwasser / Tag | ✔ | ||||||||
Landkarte
Termine
Nr.
Start
Tag
-
Ende
Tag
Flugh.
01
22.06
Mo
-
05.07
So
FRA
02
30.07
Do
-
12.08
Mi
FRA
2027
Nr.
Start
Tag
-
Ende
Tag
Flugh.
01
21.06
Mo
-
04.07
So
FRA
02
30.07
Fr
-
12.08
Do
FRA
| Bemerkungen / Remark | |
|---|---|
| Angegeben immer An / Ab Ulaanbaatar | |
| * | Verlängerung vor./ nach Naadam möglich |
| ** | Incl. Naadaamfestival. Leicht geänderter Reiseablauf |
| *** | Individuelle Termine auf Anfrage möglich (info@mongolei.com ) |
| **** | Unsere Reisetermine sind nur Vorschläge und orientieren sich am Flugplan des MIAT. Sollten Sie einen günstigeren Flugtermin finden. Teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir unsere Termine entsprechend anpassen können. |
| ***** | Verbindlich ist ausschließlich der Reiseablauf, den du mit deinen Buchungsunterlagen erhältst. Die auf der Website dargestellten Programme sind nicht verbindlich, da es – auch während der laufenden Saison – zu Änderungen kommen kann. |
| Gelb | Noch wenige Plätze frei |
| Rot | Reise wird durchgeführt |
Preise
Kategorie
pro Pers.
A
2.610 €
D
2.8.60 €
Gruppenpreise auf Anfrage
| Kategorie / Category | |
|---|---|
| A | In Ulaanbaatar organisieren Sie folgende Dinge selber, Flughafen- / Bahnhofstransfer, Übernachtung und Verpflegung in Ulaanbaatar. Auf dem Land wird in Zelten* übernachtet. Zelten ist zu empfehlen zwischen Anfang Juni – Mitte September / Camping recommended between early June – mid-September |
| B | In Ulaanbaatar organisieren Sie Ihre Übernachtung und Verpflegung selber. Auf dem Land wird in Nomaden Jurten** bei Nomadenfamilien übernachtet. |
| C | In Ulaanbaatar Übernachtung in einem einfachen Guesthouse oder Hotel. Die Verpflegung in Ulaanbaatar organisieren Sie selber. Auf dem Land wird gemischt in Zelten* und Nomadenjurten** bei Nomadenfamilien übernachtet. |
| D | In Ulaanbaatar übernachten Sie in einem Mittelklasse Hotel, haben ein gutes Frühstück und exzellentes Mittagessen. Auf dem Land wird nur in mongolischen JUrten in Jurtencamps*** übernachtet. |
| Unsere Reisen sind als Gesamtpakete ("Bundles") konzipiert. Einzelne Leistungen aus diesem Gesamtangebot können in der Regel weder separat herausgenommen noch angerechnet werden. Eine Reduzierung des Reisepreises ist daher nicht automatisch möglich, wenn bestimmte Leistungen entfallen, da wir vertragliche Verpflichtungen gegenüber unseren Partnern einhalten müssen. | |
| Indem Sie mit „Steppenfuchs Reisen“ in die Mongolei reisen, haben Sie die Versicherung, die lokale Wirtschaft in der Mongolei zu unterstützen. „Steppenfuchs Reisen“ ist ein Reiseunternehmen mit 100% Firmensitz in der Mongolei und beschäftigt ausschließlich mongolische Mitarbeiter mit sozialer- und Altersabsicherung. |
|
| * | Zelten findet überwiegend im Freiem statt. Natur Toilette und Natur Waschmöglicheiten. Keine Campingplatzatmosphäre |
| ** | Gastjurten bei Nomadenfamilien, einfache sanitäre Gegebenheiten |
| *** | Jurtencamps, Zweibettjurte, separate Duschen und WC, Restaurant |
| **** | Unsere Reisetermine sind nur Vorschläge und orientieren sich am Flugplan des MIAT. Sollten Sie einen günstigeren Flugtermin finden. Teilen Sie uns dies bitte mit, damit wir unsere Termine entsprechend anpassen können. |
| ***** | Verbindlich ist ausschließlich der Reiseablauf, den du mit deinen Buchungsunterlagen erhältst. Die auf der Website dargestellten Programme sind nicht verbindlich, da es – auch während der laufenden Saison – zu Änderungen kommen kann. |
| Individuelle Termine ab 2 Personen möglich / Individual bookings from 2 persons possible | |










